Mitgliederbereich – Archiv

Mitgliederbereich
(Archiv)

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserem langjährigen technischen Vorstand Gerald Reinicke, der im Alter von 72 Jahren verstorben ist. Über 22 Jahre – von 1990 bis 2012 – hat er die Entwicklung unserer Genossenschaft maßgeblich geprägt und in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen Verantwortung getragen.

Als aus der AWG „Friedenswacht” nach der politischen Wende die WBG Zentrum wurde, stand vieles auf dem Prüfstand. Mit dem Inkrafttreten des bundesdeutschen Genossenschaftsrechts am 1. Juli 1990 begann ein umfassender Transformationsprozess: weg von staatlicher Einflussnahme, hin zu demokratischer Selbstverwaltung und konsequenter Mitgliederförderung. In der Delegiertenversammlung am 20. September 1990 wurde die Umfirmierung beschlossen und Gerald Reinicke in seinem Amt als Vorstand Technik bestätigt.

Gerade die ersten Monate nach der Wiedervereinigung waren bewegt. Langjährige Mitglieder erinnern sich noch an die langen Schlangen vor der damaligen Geschäftsstelle in der Hanns-Eisler-Straße, als sich die Lebensumstände und die Mietstrukturen grundlegend veränderten und viele Fragen aufkamen. Inmitten dieser Umbrüche vermittelte Gerald Reinicke Ruhe und Struktur. Mit Disziplin, Klarheit und Konsequenz stellte er sich den Herausforderungen. Was er von sich selbst verlangte, erwartete er auch von anderen: Er war stets durchsetzungsstark, dabei fair und dem Wohl der Genossenschaft verpflichtet.

Sein Wirken hat unsere WBG Zentrum nachhaltig geprägt. Wir verlieren mit ihm eine Persönlichkeit, der wir viel zu verdanken haben.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.
Wir bewahren ihm ein ehrendes Andenken.

Mit großer Traurigkeit nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Genossenschaftsmitglied Gerd Pöthke, der in der vergangenen Woche im Alter von 84 Jahren verstorben ist.
Herr Pöthke war mehr als zehn Jahre ein engagierter Vertreter unserer Wohnungsbaugenossenschaft im Wahlbezirk 13. Seit 2022 brachte er sich zudem als Mitglied der Baukommission aktiv ein. Dabei war es ihm ein besonderes Anliegen, seine umfangreichen beruflichen Erfahrungen zum Wohle der Genossenschaft einzubringen.

Nach Studienabschlüssen im Maschinenbau und in der Fördertechnik war Herr Pöthke viele Jahre in der Entwicklung und Konstruktion im Maschinen- und Anlagenbau tätig, zuletzt auch im Bereich der Umwelttechnik – ein Themenfeld, dem er stets verbunden blieb. Diese fachliche Expertise stellte er mit großem Verantwortungsbewusstsein der Baukommission zur Verfügung. Zuletzt begleitete er insbesondere das Projekt der Aufzugsverlängerungen in unseren Häusern mit großem Engagement.

In den Gremien war Herr Pöthke bekannt für seine sachliche, ruhige und besonnene Art. Er äußerte sich stets wohlüberlegt und lösungsorientiert und wurde von allen als angenehmer und verlässlicher Gesprächspartner sehr geschätzt. Er war ein Genossenschaftsmitglied mit Leib und Seele.

Der Aufsichtsrat und der Vorstand sprechen im Namen der gesamten Wohnungsbaugenossenschaft ihre aufrichtige Anteilnahme aus. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen.

Im Frühjahr 2026 ist satzungsgemäß die nächste Vertreterversammlung zu wählen. Ich, Hans-Joachim Freund, bin seit 1977 Vertreter in meinem Wahlbezirk. Im Verlaufe insbesondere letzten zwei Jahrzehnte zeigt sich, dass immer weniger Mitglieder unserer Genossenschaft sich in unserer Genossenschaft engagieren wollen.

Nach Satzung wären 68* Vertreter zu wählen und mindestens 50 Vertreter sind erforderlich, um nach Genossenschaftsgesetz eine Vertreterversammlung zu bilden. Andernfalls tritt an die Stelle der Vertreterversammlung die Generalversammlung aller Mitglieder. Das bedeutet, dass alle Diskussionen und Beschlüsse von allen Mitgliedern zeitgleich durchzuführen wären. Ein solches Forum ist weder geeignet, ausreichend gründlich sachliche Diskussionen zu führen, noch können die dazu erforderlichen, nahezu grenzwertigen organisatorischen Voraussetzungen geschaffen werden. Ohne Vertreterversammlung wäre unsere Genossenschaft in hohem Maße handlungsunfähig oder in ihren Handlungen stark beeinträchtigt.

Ich denke, dass ein solcher Zustand in unser aller Interesse nicht eintreten darf. Jeder möge bedenken, dass in unserer Genossenschaft jedes Mitglied mit einer Wohnung unkündbar ist und zudem vertretbare Nutzungsentgelte zahlt. Dafür kann man nicht einfach abends die Tür zu machen und sich verhalten, wie Mieter in privaten Vermietungsverhältnissen. In unserem eigenen Interesse sollte jeder von sich aus bereit sein, sich in unserer Genossenschaft zu engagieren und ehrenamtlich Aufgaben zu übernehmen oder Beiträge zu leisten. Wir, alle Mitglieder, sind die Genossenschaft und für unsere sehr guten sozialen Verhältnisse müssen wir auch selbst einen Beitrag leisten.

Ich bitte Sie, Ihren Möglichkeiten entsprechend, sich für ein Ehrenamt in der Genossenschaft bereit zu erklären und für die Wahl als Vertreter oder Ersatzvertreter zu kandidieren.

Hans-Jürgen Freund
Vorsitzender der Satzungskommission

* In einer früheren Version dieses Textes war von 66 Vertretern, die zu wählen sind, die Rede. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

In den vergangenen zwei Monaten hat unsere Genossenschaft in den Häusern der Michelangelostraße wichtige Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes umgesetzt. Dabei wurden die alten Holzverschläge, Türen und Trennwände in den Kellern sorgfältig demontiert. Zusätzlich haben wir den dort vorhandenen Sperrmüll auf eigene Kosten entsorgt – als Serviceangebot für unsere Mitglieder.

Im Anschluss wurden die Kellerabteile mit stabilen Stahltrennwänden neu aufgebaut. Um der ungenügenden Ausleuchtung der Abteile zu begegnen, haben wir zum 28.11.2025 begonnen, die Beleuchtung in den Kellern durch hellere Lampen zu verbessern. Diese Arbeiten werden sich bis ins Jahr 2026 erstrecken.

In diesem Zuge wird einer mitunter „abenteuerlichen“ Nutzung der Elektroinstallation mit Kabeln in verschiedensten Ausführungen begegnet und ein sauberes Installationsniveau hergestellt. Durch diese Maßnahmen sind die Bereiche nun nicht nur sicherer, sondern auch deutlich heller und übersichtlicher.

Wir danken allen Bewohnerinnen und Bewohnern für ihr Verständnis während der Bauzeit und wünschen viel Freude mit den neu gestalteten Kellern!

Im Mitgliederbereich wurde unter „Aktuelles“ – „Vertreterversammlung“ die Tagesordnung zur Vertreterversammlung am 11. 12.2025 veröffentlicht.

Im Mitgliedermagazin 2/2025 wurde auf S. 12 angekündigt, dass im Oktober eine umfassende Infomappe zur Installation von Glasfaser durch die Firma Eurofiber über die Briefkasten an die Mitglieder verteilt wird. Eurofiber hat darüber informiert, dass technische Probleme den Versand dieser Informationsmappen verzögern. Dadurch kann die Infomappe erst im November ausgeliefert werden.

Wir bitten um Verständnis.

Was passiert, wenn Sie plötzlich aufgrund eines Unfalls, einer schweren Erkrankung oder auch durch altersbedingte Einschränkungen nicht mehr in der Lage sind, Ihre Angelegenheiten selbst zu regeln? Können das Ihre Kinder oder Bekannte für Sie erledigen? Nein! Nur wenn Sie eine Vorsorgevollmacht haben, sind Sie in diesen Fällen abgesichert.

Eine Vorsorgevollmacht ermöglicht es, dass eine Vertrauensperson im Falle der eigenen Handlungsunfähigkeit wichtige Entscheidungen treffen und Angelegenheiten regeln kann. Mit einer gültigen Vorsorgevollmacht kann in der Regel die Bestellung eines gesetzlichen Betreuers durch das Betreuungsgericht vermieden werden. Eine Ausnahme bildet die Ehegattenvertretung, auch als Ehegattenvertretungsrecht bezeichnet. Sie ist eine neue Form der gesetzlichen Vertretung im deutschen Familienrecht, die seit dem 1. Januar 2023 gilt. Sie ermöglicht Ehegatten und eingetragenen Lebenspartnern, sich gegenseitig in Gesundheitsangelegenheiten zu vertreten.

Im Vortrag erhalten Sie einen Überblick, was eine Vorsorgevollmacht ist, wie Sie diese rechtssicher aufsetzen und wo Sie Beratungen erhalten. Sie können alle Fragen stellen, die Sie bewegen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Montag, 10. 11.2025, 17:00 Uhr
Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel, Berliner Allee 125, 13088 Berlin, Raum 16 (1. Etage)

Online: der Link wird vorab zugesandt.
Anmeldung: https://www.peteredel.de/events/vorsorgevollmacht oder vor Ort im „Peter Edel“

Das Beschlussprotokoll der Außerordentlichen Vertreterversammlung vom 16.10.2025 wurde im Mitgliederbereich unter „Aktuelles | Archiv“ – „Vertreterversammlung“ veröffentlicht.

Die Bauarbeiten zu den diesjährigen Aufzugsverlängerungen neigen sich dem Ende zu, in einigen Tagen wird der Großteil abgeschlossen sein. Restleistungen wie z.B. Fahrradständer, Geländermontage und das Anbringen der Hausbeschriftung sind in Arbeit.

Bauen im Bestand: Ein Erdkabel in der Hanns-Eisler-Str. 34 sowie schiefe Aufzugsschachtwände in den beiden Thomas-Mann-Straße-Aufgängen (25 und 29) hatten zwischenzeitlich für etwas Zeitverlust von je etwa 1 Woche gesorgt. Dieser wurde aber weitestgehend wieder aufgeholt, dass die Baumaßnahme fast planmäßig Anfang November abgeschlossen sein wird.

In der Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek am Antonplatz, Bizetstraße 41, informieren am 25. 11. 2025 um 19.30 Uhr Thomas Palavinskas und Lutz Martin von der Zentralen Anlaufstelle Hospiz des Unionhilfswerks sowie Tino Schopf, MdA, zum Thema „Plötzlich Pflegefall“.

Das Thema kann für Betroffene und ihre Angehörigen schnell eine große Herausforderung darstellen. Denn, wenn der Pflegefall eintritt, ergeben sich viele Fragen und Themenfelder, die im Blick behalten, geklärt und auf den Weg gebracht werden müssen, wie zum Beispiel

  • Was bedeutet Pflegebedürftigkeit?
  • Wie beantrage ich Pflegeleistungen?
  • Was ist ein Pflegevertrag?
  • Was ist ein Pflegegrad?

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht notwendig.