Jubiläum

2017 war unser Jubiläumsjahr!
Die WBG Zentrum feierte 60 Jahre Genossenschaft!

Ein neues Zuhause – pünktlich zum Jubiläum 2027

Was lange währt: Unsere Bauprojekte in der Greifswalder Straße haben endlich Fahrt aufgenommen! Die Arbeiten sind in vollem Gange und können über unsere Webcam live verfolgt werden. Im Herbst 2027 wollen wir pünktlich zu unserem 70-jährigen Bestehen unser neues Genossenschaftszentrum und das frisch sanierte Ärztehaus einweihen. Über alle Meilensteine informieren wir Sie an dieser Stelle und über unseren WhatsApp-Kanal.

Bei Fragen rufen Sie uns gerne an unter Telefon 030 / 42 19 08 – 15 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@wbg-zentrum.de

Was haben ein Grundstein, eine Zeitkapsel und rund 60 Gäste gemeinsam? Sie alle spielten eine Rolle, als wir gestern den Start in die Zukunft der WBG Zentrum gefeiert haben.

Mit der feierlichen Grundsteinlegung unseres neuen Genossenschaftszentrums haben wir nicht nur den offiziellen Startschuss für ein wichtiges Bauprojekt gegeben. Wir haben zugleich einen kleinen Teil unserer Gegenwart für die Zukunft und damit ein Stück genossenschaftlicher Geschichte bewahrt.

Unser stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Gerhard Ehrig begrüßte die Gäste und unterstrich, was diesen Moment so besonders macht: Das neue Genossenschaftszentrum und das sanierte Ärztehaus nebenan werden mehr sein als moderne Gebäude. Sie stehen für unsere Verbundenheit, unsere Verlässlichkeit und für eine genossenschaftliche Idee, die bei uns seit fast siebzig Jahren lebendig ist.

In eine Zeitkapsel legten anschließend Vertreter des Aufsichtsrats und des Vorstands einen Bauplan, ein aktuelles Mitgliedermagazin, eine Tageszeitung, Münzen und unsere Satzung. Auf den ersten Blick ganz unterschiedliche Dinge – gemeinsam erzählen sie jedoch vom Heute, von unserer Gegenwart und von dem, was vor uns liegt. Vielleicht wird diese Zeitkapsel eines Tages wieder ans Licht geholt. Dann kann sie davon berichten, was uns heute bewegte und wie viel Engagement, Gemeinschaft und Herzblut in diesem Neubau stecken.

Und genau das war an diesem Tag spürbar. Es wurde miteinander gesprochen, Erinnerungen wurden ausgetauscht und natürlich auf die Zukunft angestoßen. Die Stimmung war herzlich und voller Neugier auf das, was hier im kommenden Jahr fertiggestellt werden soll.

An der Greifswalder Straße 122 wächst nicht einfach ein Haus mit einem Veranstaltungsraum und Büros. Es entsteht ein Ort für Begegnung und Zusammenarbeit und damit ein Stück Zukunft für unsere Genossenschaft. Ein Ort, an dem das gelebt werden kann, was uns ausmacht: Menschen, die gemeinsam mehr bewegen.

Wir freuen uns auf das, was kommt. Und wenn eine Generation nach uns die Zeitkapsel öffnen wird und fragt, wie das damals eigentlich angefangen hat, können wir heute bereits sagen: Mit einem Grundstein, einer Zeitkapsel und Menschen, die die Zukunft der WBG Zentrum mitgestalten.

Der stellv. Aufsichtratsvorsitzende Gerhard Ehrig setzt die Zeitkapsel in den Grundstein

Auf einen glücklichen Bau: Vorstand Mike Eichberg, IBT PAN-Geschäftsführer Christian Böhler und Aufsichtsratsvorsitzende Caroline Oppermann (v.l.n.r.)

Vom ausführenden Planungsbüro gab es einen Baumsetzling als Geschenk

Das Untergeschoss des Ärztehauses wird rundum abgedichtet und die Kellerfenster werden auf dieselbe Höhe gebracht.

Unser Projektleiter Simeon Großer (links) und Torsten Jeschke, Bauleiter des Generalunternehmers Mattig & Lindner

Komplett entkernt, zeigt sich das Ärztehaus innen im Rohbauzustand. Jetzt werden Grundrisse angepasst und Leitungen verlegt.

Die Arbeiten auf unserer Baustelle an der Greifswalder Straße schreiten voran, der Bauablauf bleibt jedoch dynamisch. So kam es an manchen Stellen zu zeitlichen Verzögerungen, dafür konnten aber bestimmte Maßnahmen vorgezogen werden.

Im Ärztehaus ist die Entkernung mittlerweile abgeschlossen und das Gebäude aus den 1960er-Jahren präsentiert sich im Rohbauzustand. Nach der Abdichtung des Kellers beginnen die Arbeiten für den Aufzugsschacht und das neue Eingangsportal. Sobald das Gebäude eingerüstet ist, startet die energetische Ertüchtigung, die durch eine Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt wird. Erneuert werden Dach, Fenster und Türen, zudem wird die Fassade gedämmt. Anschließend werden die Grundrisse an die aktuelle Planung angepasst und sämtliche Leitungen verlegt. Der Abriss des Anbaus musste wegen notwendiger Schadstoffuntersuchungen und der sich daraus ergebenden Entsorgungsvorgaben aufgeschoben werden, ist aber jetzt für Mitte September terminiert.

Nebenan laufen die Arbeiten für den Neubau unseres Genossenschaftszentrums. Aufgrund noch aktiver, aber nicht vermerkter Fernwärmeleitungen musste der eigentlich vorgesehene Standort leicht angepasst werden, trotzdem konnten die Erdarbeiten bereits starten. Aktuell wird das Fundament vorbereitet, um eine sogenannte Sauberkeitsschicht aus Magerbeton auf die ausgehobene Baugrubensohle aufzubringen, die als saubere, trockene und ebene Arbeitsfläche dient. Außerdem werden Frostschürzen betoniert.

Über unsere Webcam können die Fortschritte auf der Baustelle live verfolgt werden. Wie viel bereits passiert ist, wird im Zeitraffer deutlich. Viel Spaß beim Schauen und Staunen!

Sobald der Keller abgedichtet ist, beginnen die Arbeiten für den Aufzugsschacht und das neue Eingangsportal.

Der Abriss des Anbaus hat sich wegen Schadstoffuntersuchungen und Entsorgungsvorgaben verzögert.

Für unseren Neubau wird das Fundament vorbereitet und zunächst eine Sauberkeitsschicht aufgebracht.

Ob live über die Baustellenkamera auf unserer Website oder bei einem Spaziergang im Kiez – jetzt ist es nicht mehr zu übersehen: Auf unserer Baustelle in der Greifswalder Straße haben die Arbeiten begonnen. Hier ein kleiner Überblick über den Bauablauf bis September 2026.

Seit der Montage des Bauzauns am 22. Juni sind die Mitarbeiter des Generalunternehmens Mattig & Lindner im Einsatz: Sie richten die Baustelle ein, stellen leuchtend grüne Container als Baubüro und Materialdepot auf, und verlegen Strom- und Wasserleitungen, die sie für ihre Arbeiten benötigen. Bald schon füllen sich die blauen Abfallcontainer vor dem kleinen Anbau des Ärztehauses, der bis zu seinem Abriss Mitte Juli vollständig entkernt und in den Zustand eines Rohbaus versetzt werden muss.

Sind der Anbau und auch der alte Zugang zu dem zweigeschossigen Gebäude abgetragen, können die Erdarbeiten für den Neubau des Genossenschaftszentrums beginnen. Dieser ist als Pavillon in L-Form geplant und soll sich direkt an das Ärztehaus anschmiegen. Zunächst wird die Baugrube für die Fundamente ausgehoben und werden die Strom- und Wasserleitungen verlegt.

Parallel dazu finden auch im Bereich des neuen Eingangsportals des Ärztehauses Erdarbeiten statt, wo ein Aufzug für einen barrierefreien Zugang zu allen Geschossen eingebaut werden soll.

Ist das Ärztehauses komplett entkernt und der Keller abgedichtet, soll im Herbst mit der Fassadensanierung begonnen werden. Dafür wird das Gebäude rundum eingerüstet.

Akkordeon1

Wir haben die Baugenehmigung für die Revitalisierung des Ärztehauses und den Bau unseres neuen Genossenschaftszentrums auf unserem Grundstück an der Greifswalder Straße 122 erhalten und können endlich loslegen!

Unser neues Genossenschaftszentrum soll ein Ort sein, der Identität stiftet und Sinn. Ein Ort für gute Ideen, die uns in die Zukunft führen. Mit Räumen für Versammlungen, Feste und Workshops, für Beratungs- und Begegnungsangebote. Mit modernen Arbeitsplätzen, die uns in die Nähe unserer Mitglieder rückt. Umgeben von Grün, das zum Verweilen einlädt, zum Plaudern und Wohlfühlen.

Für eine wohnortnahe und moderne medizinische Versorgung sanieren wir auf demselben Gelände außerdem das Ärztehaus und bringen dieses technisch und räumlich auf den neuesten Stand. Helle und barrierefreie Räume und ein verbessertes Angebot sollen den Besuch angenehm und komfortabler gestalten.

Am 9. Februar 2026 beginnen wir mit den ersten Vorbereitungen. Um die Baustelle einrichten zu können, müssen wir zunächst Bäume fällen. Sobald die Bauarbeiten abgeschlossen sind, pflanzen wir alle Bäume nach – darunter Hainbuche, Feldahorn und Vogelkrische.

Visualisierung: IBT.PAN

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil unseres neuen Standorts. Berlin entwickelt sich zur „Schwammstadt“ – mit dem Ziel, Regenwasser dort zu halten, wo es fällt. Das entlastet die Kanalisation, schützt das Grundwasser und wirkt der Aufheizung der Stadt entgegen.

Auch wir setzen deshalb auf ein dezentrales Regenwassermanagement. Wo immer es möglich ist, lassen wir Regenwasser vor Ort verdunsten oder versickern. So verbessern wir das Mikroklima, vermeiden Hitzeinseln und schaffen gleichzeitig grüne, lebendige Freiräume.

Da die Bodenverhältnisse auf unserem Grundstück unterschiedlich sind, kombinieren wir mehrere Lösungen: Im nördlichen Bereich entsteht ein terrassierter Regenwassergarten, in dem Wasser von Dach- und Wegeflächen gesammelt, zwischengespeichert und sichtbar weitergeleitet wird. Im Hof zwischen Neu- und Altbau nehmen versickerungsfähige Böden, eine Rigole und eine Zisterne das Wasser auf – letztere dient zusätzlich der Bewässerung der Grünflächen.

Ergänzt wird das Konzept durch bepflanzte Mulden und Regenwasserbeete. Diese fördern die Verdunstung, unterstützen die Biodiversität und machen nachhaltigen Umgang mit Wasser unmittelbar erlebbar.  So entsteht ein wirtschaftlich sinnvolles Gesamtkonzept, das Klima, Natur und Lebensqualität gleichermaßen stärkt.

Zeichnung: IBT.PAN

Mit dem Neubau unserer Geschäftsstelle der WBG Zentrum eG und der Sanierung des angrenzenden Ärztehauses entsteht für uns mehr als nur ein modernes Gebäudeensemble. Auch die Freiräume rundherum denken wir neu – als grüne, lebendige Orte, die zum Verweilen einladen und unseren Alltag ein Stück angenehmer machen.

Im Mittelpunkt steht für uns die Aufenthaltsqualität für unsere Mitglieder, für Besucher, Patienten und Mitarbeiter. Barrierefreie Wege führen zu den Eingängen beider Gebäude und werden von Sitzbänken und einer vielfältigen, liebevoll gestalteten Bepflanzung begleitet. Vor dem Haupteingang unserer Geschäftsstelle entsteht eine großzügige Terrasse – ein Platz zum Durchatmen, zum kurzen Warten oder als Treffpunkt an Veranstaltungstagen. Eine lange Sitzbank und der Blick ins Grüne machen diesen Bereich zu einem echten Aufenthaltsort.

Ein besonderes Highlight bildet der terrassierte Garten entlang des öffentlichen Weges. Hier sammeln wir Regenwasser von Dach- und Wegeflächen, stauen es und leiten es behutsam weiter. Das Wasser fließt sichtbar über mehrere Ebenen – ein nachhaltiges System, das für uns nicht nur sinnvoll, sondern auch erlebbar ist. Die artenreiche Bepflanzung sorgt dafür, dass der Garten zu jeder Jahreszeit ein anderes Gesicht zeigt und gleichzeitig wertvollen Lebensraum für Insekten und andere Tiere bietet.

Zwischen Neu- und Altbau schaffen wir zudem eine ruhigere, geschützte Terrasse, die unseren Mitarbeitenden der Geschäftsstelle als Rückzugs- und Pausenort dient. Fahrradabstellplätze, barrierefreie Stellplätze sowie ein begrünt eingefasster Müllplatz fügen sich selbstverständlich in unser Gesamtkonzept ein.

Im Zuge der Bauarbeiten müssen die auf dem Baugelände befindlichen Laubbäume gefällt werden. Schritt für Schritt werden diese aber durch neue, heimische und klimaresiliente Gehölze ersetzt. So entsteht ein Freiraum, der für uns nicht nur funktional ist, sondern auch lebenswerte Atmosphäre schafft – ein Ort, der Nachhaltigkeit, Begegnung und Lebensqualität miteinander verbindet.

Visualisierung: IBT.PAN

Livestream der Bauarbeiten