Vor einigen Tagen wurde ein Mitglied von einem angeblichen Ablesedienst bestohlen. Ohne Termin sollten die Heizkostenverteiler und auch Wasser und Gaszähler abgelesen werden. Das ist absolut unüblich, denn der Wärmemessdienst muss zum Ablesen nicht mehr die Wohnung betreten, da die WBG Zentrum mittlerweile Funkzähler hat. Außerdem würde – wie in diesem Fall – nicht gleichzeitig noch der Gaszähler abgelesen werden sollen.
Deshalb: Bei Handwerkern, die sich nicht vorher telefonisch angemeldet haben oder über eine Benachrichtigungskarte Kontakt aufgenommen haben, handelt es sich nie um eine von der Geschäftsstelle der WBG Zentrum beauftragte Firma. Auf keinen Fall sollten die vermeintlichen „Handwerker“ in die Wohnung gelassen werden. Im Zweifelsfall immer erst bei der Objektbetreuung nachfragen: Tel. 42 19 08 15.
Die Herbstausgabe unseres Mitgliedermagazins ist ab sofort online verfügbar. Seit dieser Ausgabe ist „Im Zentrum“ im öffentlichen Bereich – über die Startseite – zu erreichen.
Themen dieser Ausgabe sind u.a. ein Plädoyer für eine respektvolle Diskussionskultur in unserer Genossenschaft, der aktuelle Stand der Nutzungsentgelterhöhung sowie ein Blick auf die “Fassadenkunst 2024”.
Die Ausgaben bis 2023 finden unsere Genossenschaftsmitglieder wie gewohnt im Mitgliederbereich.

Im Innenhof der Wohnanlagen Hanns-Eisler-Str. 42 – 54 bzw.Thomas-Mann-Str. 47-61 beginnen im Oktober 2024 Bauarbeiten, um die Sicherheit im Brandfall zu erhöhen. Geplant ist die Einrichtung eines zweiten Rettungswegs für die Mieter. Dazu muss eine sogenannte Feuerwehrumfahrung im Innenhof eingerichtet werden. Dieser Weg ermöglicht es der Feuerwehr, im Ernstfall schnell Zugang zu den Gebäuden zu erhalten und Bewohner sicher zu evakuieren.
Für die Herstellung dieses Rettungsweges ist es leider notwendig, einige Bäume und Sträucher im Innenhof zu entfernen, um den nötigen Platz für die großen Feuerwehrfahrzeuge zu schaffen. Ersatzpflanzungen an geeigneten Stellen sind bereits geplant.
Plan der Feuerwehrumfahrungen
Die Bauarbeiten werden bis voraussichtlich Januar 2025 von einer Fachfirma durchgeführt. Es kann zu Lärmbelästigungen und Einschränkungen bei der Nutzung des Innenhofs kommen. Die Projektverantwortlichen bemühen sich, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
Die Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit aller Bewohner im Gefahrenfall zu gewährleisten.
Am 8. Oktober war es so weit: Insgesamt 18 Mitglieder unserer Genossenschaft, aus verschiedenen Kommissionen, dem Aufsichtsrat und Vorstand, begaben sich auf eine spannende Reise in die Vergangenheit – Ziel war das Genossenschaftsmuseum in Delitzsch, Sachsen. Es wurde nicht nur ein Tag voller Begegnungen und Gespräche, sondern auch eine tolle Gelegenheit, einmal in die Wurzeln der Genossenschaftsbewegung einzutauchen.

Unsere Gruppe am Ursprung der Genossenschaftsidee in Deutschland.
Geschichte hautnah erleben
Das Genossenschaftsmuseum präsentiert in seiner modernen Ausstellung das Leben und Wirken von Hermann Schulze-Delitzsch, der als Begründer der Produktivgenossenschaften in Deutschland gilt. Ein besonderes Highlight war der lebendige Vortrag des Museums-Kurators Dr. Thomas Keiderling, der Witz und viel Fachwissen die Entstehung des Genossenschaftsgesetzes und die Gründung des ersten Genossenschaftsverbands skizzierte.

Sachkundig und kurzweilig: Dr. Thomas Keiderli>ng
„Am 1. Dezember 1849 gründeten hier in Delitzsch 57 Schuhmacher auf Initiative von Hermann Schulze-Delitzsch die weltweit erste Einkaufsgenossenschaft“, erklärte Dr. Keiderling. „Dieser Schritt hatte Vorbildcharakter und markiert die Geburtsstunde der modernen Genossenschaften.“ Und fügt mit sichtbaren Stolz hinzu: „Dieses kleine Museum hat es zudem geschafft, die Genossenschaftsidee als immaterielles Kulturgut bei der UNESCO anzumelden – ein bemerkenswerter Erfolg!“
Kulinarische Pause und historische Entdeckungen
Nach so viel geballter Information war es Zeit für eine Stärkung. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es auf eine Führung durch den mittelalterlichen Stadtkern von Delitzsch. Kopfsteinpflaster, alte Gemäuer und Stadtmauern sowie die ein oder andere Anekdote machten den Spaziergang zu einem weiteren Höhepunkt des Tages.
Begegnungen und neue Perspektiven
Neben den historischen Erkenntnissen bot der Ausflug auch reichlich Raum für Austausch und persönliche Gespräche. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um sich über aktuelle Themen und zukünftige Projekte der Genossenschaft auszutauschen – in entspannter Atmosphäre fernab des Berliner Alltags.
Wiederholung gewünscht!
Die Idee, den Tagesausflug im nächsten Jahr in ähnlicher Form wieder anzubieten, fand großen Anklang. Denn schließlich lässt sich Geschichte am besten gemeinsam erleben – und vielleicht gibt es ja auch dann wieder eine neue spannende Entdeckung in Delitzsch oder anderswo.
Achtung: Diese Information bezieht sich nur auf Wirtschaftseinheiten mit Fernwärmeversorgung.
Leider wird es in diesem Jahr zu Verzögerungen bei der Erstellung der Betriebskostenabrechnung kommen. Um eine ordnungsgemäße Nebenkostenabrechnung sicherzustellen, muss die Versendung der Abrechnung 2023 deshalb auf das 4. Quartal 2024 verschoben werden.
Der Gesetzgeber verlangt die Abrechnung der Betriebskosten bis spätestens zum 31. Dezember des Folgejahres. In der Regel erhielten Sie Ihre Nebenkostenabrechnung deutlich früher.
Im Rahmen der Abrechnung Ihrer Heizkosten bzw. Warmwasserkosten für das Jahr 2023 ist erstmalig das Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG) zu beachten. Das Gesetz regelt die Aufteilung der Kohlendioxidkosten im Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter.
Damit wir die Aufteilung des Kohlendioxidausstoßes Ihres Gebäudes im Verhältnis zur Wohnfläche ermitteln können, benötigen wir die entsprechenden Informationen des Versorgers. Diese Informationen liegen uns noch nicht vor.
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass der Zeitpunkt der Abrechnung momentan nicht in unserer Hand liegt. Sobald uns die Informationen des Versorgers vorliegen, erstellen wir Ihre Betriebskostenabrechnung
Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Mitglied Rudolf Schütze, der am 16. August 2024 im Alter von 82 Jahren verstorben ist. Herr Schütze war ein geschätztes Mitglied unserer Wohnungsbaugenossenschaft, das über viele Jahrzehnte Gestaltung und Weiterentwicklung unseres genossenschaftlichen Lebens beigetragen hat.
Seiner Familie und Freunden möchten wir hier unser Mitgefühl ausdrücken.
Die Familie Schütze zog 1977 als erste Mieter in die damalige Arbeiterwohngenossenschaft an der Thomas-Mann-Straße 61 ein. Schnell wurde klar, dass Herr Schütze nicht nur eine Wohnung suchte, sondern auch die Gemeinschaft bereichern wollte. Er übernahm früh Verantwortung und engagierte sich in der Hausgemeinschaftsleitung (HGL) – zunächst als Kassenwart, später als HGL-Vorsitzender für die Thomas-Mann-Straße 61. In dieser Zeit setzte er sich mit Herz und Verstand für das Wohl seiner Nachbarn ein.
1991 wurde Rudi Schütze erstmals zum Vertreter der Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum im Wahlbezirk 18 gewählt, welcher die Thomas-Mann-Straße 47-55 sowie 57-61 umfasst. Dieses Amt führte er ununterbrochen und mit großem Engagement aus. Sein Einsatz für die Belange der Genossenschaft und ihrer Mitglieder haben ihn zu einem geschätzten und respektierten Ansprechpartner gemacht.
Rudi Schütze wird uns als ein Mensch in Erinnerung bleiben, der stets den Dialog suchte, neue Ideen einbrachte und mit großer Leidenschaft für die Gemeinschaft eintrat. Sein Tod hinterlässt eine Lücke in unserer Genossenschaft. Wir verlieren mit ihm nicht nur einen Vertreter, sondern vor allem einen Freund, der sich mit viel Kraft für das Wohl seiner Mitmenschen eingesetzt hat.



Trotz Fußball-Europameisterschaft war das Mühlenkiezfest 2024 ein voller Erfolg und ein Beweis für den starken Zusammenhalt im Kiez. Dank der engagierten Vereine, Organisationen und Einrichtungen wurde das Fest zu einem abwechslungsreichen Nachmittag für Jung und Alt. Die Mischung aus Information, Unterhaltung und kulinarischen Genüssen machte das Fest zu einem Highlight, das sicher in Erinnerung bleiben wird.
Die Infostände, u.a. der Volkssolidarität, des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Seniorenstiftung, der KulturMarktHalle und der Polizei Berlin zogen viele Besucher an. Auch die WBG Zentrum war mit ihrem großen Stand unübersehbar, an dem zahlreiche Gespräche mit Mitgliedern und Wohnungssuchenden stattfanden, die sich über die Genossenschaft und ihre Arbeit informierten.
Die Gulaschkanone zog wieder mit verlockendem Duft viele Hungrige an. Der deftige Eintopf trug zur gemütlichen Stimmung bei. Für die jüngeren Gäste waren die Hüpfburg und eine originale Wasserspritze der Berliner Feuerwehr der absolute Renner.

Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen konnten die Besucher auf der Bühne vielfältige Darbietungen genießen. Von Musik über Tanz bis hin zum Musical war für jeden Geschmack etwas dabei. Die Auftritte boten nicht nur Unterhaltung, sondern auch Gesprächsstoff für den weiteren Austausch.

Das Mühlenkiezfest ist im 41. Jahr mehr als nur eine jährliche Veranstaltung; es ist eine Gelegenheit für den Austausch und das Zusammenkommen der Nachbarschaft. Es bietet die Möglichkeit, bestehende Kontakte zu vertiefen, neue interessante Menschen kennenzulernen und sich über lokale Projekte und Initiativen zu informieren. In einer Zeit, in der viele Menschen sich nach Gemeinschaft sehnen, ist das Mühlenkiezfest ein wichtiger Termin im Jahreskalender des Kiezes.