Mitgliederbereich – Neuigkeiten

Mitgliederbereich
(Neuigkeiten)

In stillem Gedenken an Katja Linde

Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserer geschätzten Kollegin Katja Linde, die viel zu früh im Alter von nur 49 Jahren verstorben ist.

In Berlin geboren und aufgewachsen, kam die gelernte Immobilienkauffrau im Oktober 2021 zu unserer Wohnungsbaugenossenschaft und fand im Team des damals neu gegründeten Backoffice der Wohnungswirtschaft genau die Aufgabe, die zu ihr passte. Ob erste Schritte im Vermietungsprozess, Kündigungsbestätigungen oder andere Anliegen unserer Mitglieder, Katja nahm sich jeder Aufgabe mit großer Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein an. Besonders ältere Mitglieder schätzten ihre Geduld, ihre Einfühlsamkeit und ihr Vermögen, aufmerksam zuzuhören.

Katja dachte oft mehr an andere als an sich selbst und stellte sich nie in den Vordergrund. Sie war gut vernetzt, wusste häufig Rat und hatte stets hilfreiche Hinweise bei den unterschiedlichsten Fragen des Lebens.

Mit ihrer positiven Art, ihrer Herzlichkeit und ihrer inneren Ruhe war sie im Team außerordentlich beliebt und geschätzt. Sie hinterlässt nicht nur fachlich, sondern vor allem menschlich eine große Lücke.

Wir verlieren mit Katja eine wertvolle Kollegin und einen besonderen Menschen. Ihr Andenken werden wir in Ehren halten. Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie und allen Angehörigen.

Update: Leider konnte die Störung an der zentralen Warmwasserversorgungsanlage gestern nicht behoben werden. So steht in den Häusern der Thomas-Mann-Str. 23, 25, 27 und 29 nach wie vor kein warmes Wasser und auch nicht die Heizung zur Verfügung. Kaltes Wasser indes kann wie gewohnt entnommen werden. Die Reparaturarbeiten werden fortgesetzt und können hoffentlich heute erfolgreich beendet werden.

Vielen Dank für das Verständnis

Sobald wir die Berliner Stadtgrenze hinter uns lassen, begleiten Wiesen, Schilfgürtel und weite Landschaften des Naturparks Westhavelland unsere Fahrt Richtung Brandenburg. Auf dem historischen Domstiftsgut Mötzow erwartet uns im Restaurant „Lämmerstall“ ein reichhaltiges Spargelbuffet mit Klassikern wie Spargel mit Sauce Hollandaise, dazu Schnitzel, Hähnchenbrust, Schinkenvariationen und frische Spargelsalate.

Wer möchte, kann anschließend über den Hof schlendern: Im Hofladen gibt es regionale Produkte, in der Kunstmühle handgefertigte Keramik, Schmuck und Textilarbeiten. Auch die Tiere des Hofs – von Eseln über Alpakas bis zu Ziegen – freuen sich über Besuch.

Am Nachmittag geht es weiter zum Schiffsanleger in Brandenburg. Bei einer rund zweistündigen Fahrt über die Havel genießen wir die Wasser- und Uferlandschaft ganz entspannt bei Kaffee, Tee und einem Stück Kuchen.

Info
Treffpunkt ist am Montag, 18. Mai 2026, um 8.45 Uhr auf dem Parkplatz der Hanns-Eisler-Straße 64. Gegen 18.30 Uhr sind wir wieder zurück in Berlin.

Kosten: 63 Euro pro Person (inkl. Busfahrt, Spargelbuffet sowie Schiffstour mit Kaffee und Kuchen).
Der Reisebus bietet Platz für 50 Teilnehmer.

ACHTUNG: Die Veranstaltung ist inzwischen bereits ausverkauft.

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserem langjährigen technischen Vorstand Gerald Reinicke, der im Alter von 72 Jahren verstorben ist. Über 22 Jahre – von 1990 bis 2012 – hat er die Entwicklung unserer Genossenschaft maßgeblich geprägt und in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen Verantwortung getragen.

Als aus der AWG „Friedenswacht” nach der politischen Wende die WBG Zentrum wurde, stand vieles auf dem Prüfstand. Mit dem Inkrafttreten des bundesdeutschen Genossenschaftsrechts am 1. Juli 1990 begann ein umfassender Transformationsprozess: weg von staatlicher Einflussnahme, hin zu demokratischer Selbstverwaltung und konsequenter Mitgliederförderung. In der Delegiertenversammlung am 20. September 1990 wurde die Umfirmierung beschlossen und Gerald Reinicke in seinem Amt als Vorstand Technik bestätigt.

Gerade die ersten Monate nach der Wiedervereinigung waren bewegt. Langjährige Mitglieder erinnern sich noch an die langen Schlangen vor der damaligen Geschäftsstelle in der Hanns-Eisler-Straße, als sich die Lebensumstände und die Mietstrukturen grundlegend veränderten und viele Fragen aufkamen. Inmitten dieser Umbrüche vermittelte Gerald Reinicke Ruhe und Struktur. Mit Disziplin, Klarheit und Konsequenz stellte er sich den Herausforderungen. Was er von sich selbst verlangte, erwartete er auch von anderen: Er war stets durchsetzungsstark, dabei fair und dem Wohl der Genossenschaft verpflichtet.

Sein Wirken hat unsere WBG Zentrum nachhaltig geprägt. Wir verlieren mit ihm eine Persönlichkeit, der wir viel zu verdanken haben.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.
Wir bewahren ihm ein ehrendes Andenken.

An alle Mitglieder der Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum eG,

Gemäß Genossenschaftsgesetz kann eine Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) nur dann bestehen, wenn die drei Organe – Vertreterversammlung, Aufsichtsrat, Vorstand – arbeitsfähig sind.

Die Zahl der Genossenschaftsmitglieder bestimmt die Zahl der Vertreter. Auf Grund altersbedingter Abgänge hat sich die Zahl der Vertreter in unserer Genossenschaft während der beiden letzten Legislaturperioden von 2016 zu heute verringert.

Wenn die Zahl der Vertreter zu gering wird (unter 50; derzeit 51!), gibt es keine Vertreterversammlung mehr und es muss eine Generalversammlung aller Mitglieder durchgeführt werden. Für die ca. 6.000 Genossenschaftsmitglieder benötigten wir dann die „Max-Schmeling-Halle“. Deren Miete wäre für eine Genossenschaft zu teuer oder andere geplante Maßnahmen im Interesse unserer Genossenschaft bzw. für alle Genossenschaftsmitglieder würden dann nicht durchgeführt werden können, weil eine Kürzung der dafür geplanten Kosten erfolgt.

Deshalb rufe ich Sie zur Vertreterwahl unserer Genossenschaft auf:

  • Erklären Sie sich bereit, für das Vertreteramt 2026-2031 in unserer WBG zu kandidieren
    Termin: bis 28.02.2026)! So können Sie aktiv das genossenschaftliche Leben mitgestalten.
  • Beteiligen Sie sich zahlreich an der Vertreterwahl (Briefwahl im Zeitraum vom 25. März bis 28. April 2026)!

Mit genossenschaftlichen Grüßen
Ulrich Repka

Mit großer Traurigkeit nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Genossenschaftsmitglied Gerd Pöthke, der in der vergangenen Woche im Alter von 84 Jahren verstorben ist.
Herr Pöthke war mehr als zehn Jahre ein engagierter Vertreter unserer Wohnungsbaugenossenschaft im Wahlbezirk 13. Seit 2022 brachte er sich zudem als Mitglied der Baukommission aktiv ein. Dabei war es ihm ein besonderes Anliegen, seine umfangreichen beruflichen Erfahrungen zum Wohle der Genossenschaft einzubringen.

Nach Studienabschlüssen im Maschinenbau und in der Fördertechnik war Herr Pöthke viele Jahre in der Entwicklung und Konstruktion im Maschinen- und Anlagenbau tätig, zuletzt auch im Bereich der Umwelttechnik – ein Themenfeld, dem er stets verbunden blieb. Diese fachliche Expertise stellte er mit großem Verantwortungsbewusstsein der Baukommission zur Verfügung. Zuletzt begleitete er insbesondere das Projekt der Aufzugsverlängerungen in unseren Häusern mit großem Engagement.

In den Gremien war Herr Pöthke bekannt für seine sachliche, ruhige und besonnene Art. Er äußerte sich stets wohlüberlegt und lösungsorientiert und wurde von allen als angenehmer und verlässlicher Gesprächspartner sehr geschätzt. Er war ein Genossenschaftsmitglied mit Leib und Seele.

Der Aufsichtsrat und der Vorstand sprechen im Namen der gesamten Wohnungsbaugenossenschaft ihre aufrichtige Anteilnahme aus. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen.

Im Frühjahr 2026 ist satzungsgemäß die nächste Vertreterversammlung zu wählen. Ich, Hans-Joachim Freund, bin seit 1977 Vertreter in meinem Wahlbezirk. Im Verlaufe insbesondere letzten zwei Jahrzehnte zeigt sich, dass immer weniger Mitglieder unserer Genossenschaft sich in unserer Genossenschaft engagieren wollen.

Nach Satzung wären 68* Vertreter zu wählen und mindestens 50 Vertreter sind erforderlich, um nach Genossenschaftsgesetz eine Vertreterversammlung zu bilden. Andernfalls tritt an die Stelle der Vertreterversammlung die Generalversammlung aller Mitglieder. Das bedeutet, dass alle Diskussionen und Beschlüsse von allen Mitgliedern zeitgleich durchzuführen wären. Ein solches Forum ist weder geeignet, ausreichend gründlich sachliche Diskussionen zu führen, noch können die dazu erforderlichen, nahezu grenzwertigen organisatorischen Voraussetzungen geschaffen werden. Ohne Vertreterversammlung wäre unsere Genossenschaft in hohem Maße handlungsunfähig oder in ihren Handlungen stark beeinträchtigt.

Ich denke, dass ein solcher Zustand in unser aller Interesse nicht eintreten darf. Jeder möge bedenken, dass in unserer Genossenschaft jedes Mitglied mit einer Wohnung unkündbar ist und zudem vertretbare Nutzungsentgelte zahlt. Dafür kann man nicht einfach abends die Tür zu machen und sich verhalten, wie Mieter in privaten Vermietungsverhältnissen. In unserem eigenen Interesse sollte jeder von sich aus bereit sein, sich in unserer Genossenschaft zu engagieren und ehrenamtlich Aufgaben zu übernehmen oder Beiträge zu leisten. Wir, alle Mitglieder, sind die Genossenschaft und für unsere sehr guten sozialen Verhältnisse müssen wir auch selbst einen Beitrag leisten.

Ich bitte Sie, Ihren Möglichkeiten entsprechend, sich für ein Ehrenamt in der Genossenschaft bereit zu erklären und für die Wahl als Vertreter oder Ersatzvertreter zu kandidieren.

Hans-Jürgen Freund
Vorsitzender der Satzungskommission

* In einer früheren Version dieses Textes war von 66 Vertretern, die zu wählen sind, die Rede. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

In den vergangenen zwei Monaten hat unsere Genossenschaft in den Häusern der Michelangelostraße wichtige Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes umgesetzt. Dabei wurden die alten Holzverschläge, Türen und Trennwände in den Kellern sorgfältig demontiert. Zusätzlich haben wir den dort vorhandenen Sperrmüll auf eigene Kosten entsorgt – als Serviceangebot für unsere Mitglieder.

Im Anschluss wurden die Kellerabteile mit stabilen Stahltrennwänden neu aufgebaut. Um der ungenügenden Ausleuchtung der Abteile zu begegnen, haben wir zum 28.11.2025 begonnen, die Beleuchtung in den Kellern durch hellere Lampen zu verbessern. Diese Arbeiten werden sich bis ins Jahr 2026 erstrecken.

In diesem Zuge wird einer mitunter „abenteuerlichen“ Nutzung der Elektroinstallation mit Kabeln in verschiedensten Ausführungen begegnet und ein sauberes Installationsniveau hergestellt. Durch diese Maßnahmen sind die Bereiche nun nicht nur sicherer, sondern auch deutlich heller und übersichtlicher.

Wir danken allen Bewohnerinnen und Bewohnern für ihr Verständnis während der Bauzeit und wünschen viel Freude mit den neu gestalteten Kellern!

Die kalte Jahreszeit naht und die Gefahr für Schimmelbildung ist in dieser Zeit besonders hoch. Lüften ist keine Zauberei. Wenn Sie sich ein paar Regeln zu Herzen nehmen, haben Sie meist auch keine Schimmelprobleme in der Wohnung.

Mehrmals: Wer tagsüber nicht zu Hause ist, sollte morgens und nach dem Nachhauskommen sowie vor dem Schlafengehen lüften. Während der Abwesenheit Fenster schließen.

Effektiv: Stoßlüften – alle Fenster weit auf (nicht nur anklappen), kräftig durchlüften, danach Fenster wieder schließen. Zuvor Heizkörperthermostat runterdrehen, danach wieder hoch. Vorteil: Der Verlust an Energie ist relativ gering, da die Wände so am wenigsten auskühlen.

Wichtig: Heizungen nicht mit Vorhängen, Möbeln, Gardinen verdecken.

Ausreichend: Wie lange gelüftet werden muss, ist wetterabhängig. Im Winter reichen maximal 5 Minuten, bei ruhigem, wärmerem Wetter 10 bis 15 Minuten.

Sofort: Beim Kochen, Baden oder Duschen entstehende Feuchtigkeit direkt nach draußen abführen, nie in die Wohnung. Bei Bädern ohne Fenster auf eine funktionierende Lüftung achten.

Uneffektiv: Querlüftung mit gekipptem Fenster und geöffneter gegenüberliegender Innentür: 15 bis 30 Minuten dauert es, bis die Luftfeuchte draußen ist. Die Wände und Decken verlieren erheblich an Wärme und das kostet sehr viel Energie.

Im Mitgliederbereich wurde unter „Aktuelles“ – „Vertreterversammlung“ die Tagesordnung zur Vertreterversammlung am 11. 12.2025 veröffentlicht.