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Öffentlicher Bereich
(Neuigkeiten)

Nach kleineren Verzögerungen ist die Neugestaltung des Innenhofs Danziger Straße/Rudi-Arndt-Straße nun abgeschlossen. Mit 24 Pkw-Stellplätzen, komplett entsiegelt und umgeben von viel Grün zeigt sich der Hof mit neuem Gesicht.

Eingerahmt von hochgewachsenen Bäumen und üppigen Sträuchern mutet der Innenhof Danziger Straße/Rudi-Arndt-Straße wie eine grüne Oase an. Dort wo noch Anfang des Jahres stark sanierungsbedürftige Garagen der Marke Eigenbau aus den 1950er Jahren standen, befinden sich nun gepflasterte Pkw-Stellplätze, begrenzt von einem frisch bepflanzten Grünstreifen. Das ehemals nur noch lückenhaft vorhandene Mäuerchen an der Grenze zum Nachbarhof wurde durch einen Stabmattenzaun ersetzt.

Im Februar dieses Jahres wurden die Sanierungsarbeiten aufgenommen: zunächst die Garagen abgerissen, eine von Pilzen befallene Robinie gefällt und die stark beschädigte Betonfläche abgetragen. Diese versiegelte fast den gesamten Hof und verursachte Probleme bei der Regenwasserableitung. Die insgesamt 24 Stellplätze wurden neu gepflastert und dafür Betonsteine in der gleichen Größe wie die alten Granitsteine im Mittelstreifen des Hofs verwendet, so dass ein einheitliches Bild entsteht.

Gewonnen wurden durch die Neugestaltung nicht nur zehn neue Stellplätze für unsere Mitglieder. Der Hof hat auch ein gänzlich neues Gesicht erhalten und präsentiert sich jetzt umweltfreundlich und mit klarer Struktur.

Einige Eichen in unserem Bestand sind derzeit vom Eichenprozessionsspinner betroffen. Insgesamt handelt es sich um fünf Bäume in der Lilli-Henoch-Straße, der Gürtelstraße sowie der Hanns-Eisler-Straße.

Die betroffenen Bereiche wurden vorsorglich abgesperrt und für die Beseitigung eine Fachfirma beauftragt. Zum Einsatz kommt die mechanische Methode, bei der die Gespinstnester der Raupen gezielt abgesaugt und fachgerecht entsorgt werden. Ein Großteil der Arbeiten ist bereits abgeschlossen, lediglich in der Hanns-Eisler-Straße laufen diese aktuell noch.

Gut zu wissen:
Absperrungen sollten unbedingt beachtet und betroffene Bäume gemieden werden. Auch darüber hinaus gilt bei Spaziergängen im Grünen: möglichst auf den Wegen bleiben und keinen Kontakt mit Raupen oder Gespinsten haben.

 

INFO
Was steckt hinter dem Eichenprozessionsspinner?

Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) ist eine in Deutschland heimische Schmetterlingsart. Er bevorzugt warme, trockene Standorte wie lichte Eichenwälder, Waldränder oder einzelnstehende Eichen. Sein verstärktes Auftreten ist Teil natürlicher Populationsschwankungen, wird jedoch durch milde Frühjahre begünstigt.

Warum die Raupen problematisch sind
Ab etwa April bis Mai entwickeln die Raupen ab dem dritten Larvenstadium feine Brennhaare mit einem Nesselgift. Diese können beim Menschen gesundheitliche Reaktionen auslösen. Gleichzeitig können die Tiere bei stärkerem Auftreten Eichen erheblich schädigen, indem sie Blätter fressen und im Extremfall ganze Baumkronen kahl werden.

Mögliche gesundheitliche Auswirkungen
Ein Kontakt mit den Brennhaaren kann Hautreaktionen wie Rötungen und teils starken Juckreiz verursachen (Raupendermatitis). Seltener treten Reizungen der Atemwege oder der Augen auf. In sehr seltenen Fällen sind auch allgemeine Beschwerden wie Fieber möglich.

(Quelle: Bundesumweltamt)

Foto: AdobeStock_agrarmotive

Zum Kindertag am 1. Juni laden wir unsere Zentrum-Kinder bis 8 Jahre zu einem kreativen Malwettbewerb ein. Gesucht werden die schönsten und fantasievollsten Traumhäuser.

Ob klitzeklein oder riesengroß, ob Baumhaus, Hausboot oder Wolkenkratzer – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die fertigen Bilder können bis zum 11. Juni 2026 im Hausmeisterbriefkasten abgegeben werden. Wichtig: Auf die Rückseite bitte den Vor- und Nachnamen, das Alter sowie die Adresse des kleinen Künstlers schreiben.

Alle eingereichten Kunstwerke nehmen an einer Verlosung teil. Es gibt tolle Preise zu gewinnen. Wir freuen uns auf viele kreative Ideen!

Gelungene Premiere: Unsere erste Mitgliederfahrt am 18. Mai 2026 ist als Auftakt zu einer neuen Ausflugsreihe rundum gelungen. 52 Teilnehmer erlebten einen abwechslungsreichen Tag zwischen Natur, Genuss und gemeinschaftlichen Eindrücken im Westhavelland.

Am 18. Mai 2026 war es so weit: Um 9 Uhr startete die erste Mitgliederfahrt mit 52 Teilnehmern am Parkplatz der Hanns-Eisler-Straße 64. Die Gruppe wurde von den Mitarbeitern der Geschäftsstelle, Monique Schernell (kaufmännischer Vorstand) und Mirko Voigt (Sozialmanagement), sowie den beiden erfahrenen Reiseleitern Reginia Berendt und Detlef Enge begleitet. Sie gestalteten den Tag umsichtig und mit viel Gespür für die Gruppe.

Schon die Anreise stand ganz im Zeichen eines gelungenen Auftakts. Bei frühsommerlichem Wetter mit Sonnenschein und zarten Wolken führte die rund zweistündige Fahrt durch die weite Landschaft des Naturparks Westhavelland. Unterhaltsame und interessante Einblicke in die Region machten die Fahrt kurzweilig und stimmten auf den Tag ein.

Im Domstiftsgut Mötzow angekommen, erwartete die Gruppe ein reichhaltiges Spargelbuffet. In angenehmer Atmosphäre wurde gemeinsam gespeist. Die Auswahl reichte von Suppe und Salaten bis hin zu klassischen Begleitgerichten wie Schnitzel. Im Anschluss blieb Zeit für einen individuellen Spaziergang über das Gelände: Die Tiergehege mit Alpakas und Schweinen luden ebenso zum Verweilen ein wie der Hofladen und die Kunstmühle, in denen regionale Produkte und handgefertigte Arbeiten angeboten wurden. Viele nutzten die Gelegenheit, sich mit frischen Erzeugnissen für zu Hause einzudecken.

Am Nachmittag setzte sich das Programm in Brandenburg an der Havel fort. Vom Salzhofufer aus startete eine etwa zweistündige Schiffsfahrt über die Havel und den Havelkanal. Während der Fahrt wurden Wissenswertes zur umliegenden Natur- und Kulturlandschaft vermittelt. Ob an Deck mit Blick auf die vorbeiziehenden Ufer oder bei Kaffee und Kuchen unter Deck – die entspannte und heitere Atmosphäre wurde von allen sehr geschätzt.

Gegen 18 Uhr kehrte die Reisegruppe nach Berlin zurück. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv: Besonders die gelungene Organisation, die angenehme Gruppengröße, der Komfort des Reisebusses und des Fahrgastschiffes sowie die aufmerksame Begleitung haben für Begeisterung gesorgt.

Die erste Mitgliederfahrt hat einen überzeugenden Auftakt zu unserer Ausflugsserie geschaffen und die Vorfreude auf weitere gemeinsame Ausflüge geweckt. Für September planen wir die nächste Mitliederfahrt. Informationen dazu folgen.

Ganz in der Nähe der Drei Grazien trafen sich gestern wieder Pflanzenliebhaber aus dem Mühlenkiez zum Tauschen und Plaudern. Trotz kühler Temperaturen und grauer Wolken lockte auch die dritte Pflanzentauschbörse der Umweltkommission zahlreiche Besucher an.

Kleine, selbstgezogene Sprösslinge recken ihr Grün in den grauen Himmel. Liebevoll beschriftete Eisstiele zeigen an, dass hier bei guter Pflege einmal leckere Früchte geerntet werden könnten: zum Beispiel rote Paprika, Cherrytomaten oder Physalis. Auf den Tischen in der Nähe der Drei Grazien – durch die Absperrungen aufgrund der geplanten Feuerwehrumfahrungen etwas versetzt vom früheren Standort – reihen sich Pflanz- und Übertöpfe aneinander und Becher mit Setzlingen oder Blumensamen.

Interessiert stecken Pflanzenliebhaber jeden Alters die Köpfe zusammen, reden und fachsimpeln. Fragen einander, warum gerade diese Pflanze so ausgesprochen gut oder weniger gut gedeiht, geben sich Ratschläge und Tipps. „Etwas im Garten abzustechen und mitzubringen, ist ja einfach“, sagt eine der Besucherinnen. „Wie aber die Leute es schaffen, ihre Pflanzen auf der Küchenbank selbst zu ziehen, finde ich schon beachtlich.“ Schon im vorigen Jahr hat sie die Pflanzentauschbörse genutzt, um sich inspirieren zu lassen oder neue Sorten zu entdecken. Dieses Mal hat sie aus ihrem Garten verschiedene Blumenzwiebeln mitgebracht und auch Storchenschnabel – einen hübschen Bodendecker, der Schmetterlinge und Bienen anlockt. „Sich auszutauschen, macht einfach Spaß“, sagt sie. „Man lernt immer was Neues.“

Eine Mutter und ihre Tochter nehmen Vergissmeinnicht, Gänseblümchen und Primeln in einer Schale mit und wollen in ihrem Garten eine Wildblumenwiese anlegen. Ein Ehepaar, das mit ihren Tomatenpflanzen schon beim letzten Mal viel Glück hatte, hofft auf eine erneut reiche Ernte zu Hause am Küchenfenster. Ein junger Mann indes ist das erste Mal dabei. Seine mitgebrachten Ableger sorgen für ein gewisses Aufsehen. „Was ist denn das?“, raunt es durch die kleine Gruppe der Gartenliebhaber. „Eine Glückskastanie“, klärt der Neuling auf und berichtet von seiner Zimmerpflanze, die ihm einfach zu groß geworden ist und die er gerne teilen mag. „Glück“, sagt eine Frau neben ihm und lacht, „möchte doch jeder gerne haben“.

Foto: WBG Zentrum

Der „Mähfreie Mai“ bringt unsere Grünflächen in diesem Jahr auf ganz besondere Weise zum Blühen. Wo sonst regelmäßig gemäht wird, entstehen für Wildbienen, Schmetterlinge und viele andere Insekten neue, kleine Lebensräume.

Diese Entwicklung möchten wir gemeinsam sichtbar machen: Deshalb laden wir alle Mitglieder herzlich ein, die Veränderungen in unseren Kiezen fotografisch festzuhalten. Ob summende Bienen, bunte Blüten, versteckte Käfer oder wild wachsende Wiesen – gefragt sind stimmungsvolle Momentaufnahmen aus unseren Außenanlagen.

Die schönsten Einsendungen veröffentlichen wir auf unserer Website. Als kleines Dankeschön erhalten alle Hobbyfotografen, deren Bilder gezeigt werden, eine unserer beliebten roten Zentrum-Tassen.

Einsendeschluss ist der 31. Mai 2026.

Bitte senden Sie Ihre Fotos mit Angabe Ihres Namens und des Aufnahmeorts per E-Mail an: kommunikation@wbg-zentrum.de

Wir freuen uns auf viele besondere Eindrücke!

Foto: Magnific

Unsere Vertreterwahl geht in die Zielgerade. Die Stimmen aus der Briefwahl sind ausgezählt, und die Wahlkommission hat das vorläufige Ergebnis festgestellt. Von insgesamt 1.810 abgegebenen Stimmen waren 1.771 gültig, 39 Stimmzettel konnten leider nicht gewertet werden. In den 19 Wahlbezirken wurden damit 64 Vertreter sowie 25 Ersatzvertreter gewählt.

Nun sind die gewählten Vertreter und Ersatzvertreter am Zug. Sie können ihre Wahl annehmen oder ablehnen. Dazu erhalten sie in Kürze ein Schreiben mit einer Einverständniserklärung, die bis zum 11. Mai 2026 ausgefüllt zurückgesendet werden muss. Erfolgt keine Rückmeldung, gilt die Wahl als nicht angenommen. In diesem Fall rücken die Ersatzvertreter entsprechend der festgelegten Reihenfolge nach.

Wie geht es weiter? Der Abschluss der Vertreterwahl wird in der Tagespresse bekannt gemacht. Parallel dazu werden die gewählten Vertreter namentlich über Hausaushänge in den jeweiligen Wahlbezirken veröffentlicht. Außerdem liegen die Unterlagen für 14 Tage in unserer Geschäftsstelle zur Einsicht aus.

Da die Vertreterwahl nach den klaren Vorgaben unserer Satzung und Wahlordnung durchgeführt wird, sind viele einzelne Schritte erforderlich, die entsprechend Zeit in Anspruch nehmen. Wir bitten daher noch um etwas Geduld und halten Sie selbstverständlich weiterhin regelmäßig über unsere Kanäle auf dem Laufenden.

Illustration: FreePik

Ruckzuck stehen Seitenteile und Wände. Einen Tag später schon wird die Decke montiert. Dass bei den Hauseingängen, die im Zuge der Aufzugsverlängerungen barrierefrei umgebaut werden, in diesem Jahr erstmals auf Betonfertigteile gesetzt wird, bedeutet eine Zeitersparnis von etwa zwei Wochen. Der Technische Bauleiter, Andreas Dietrich, wertet diese Alternative zum klassischen Mauerwerk als klaren Vorteil – könnten doch 2026 doppelt so viele Aufzugsverlängerungen umgesetzt werden wie im Vorjahr.

Den Auftakt macht in diesem Jahr die Hanns-Eisler-Straße 38. Es folgen zeitversetzt die Häuser Nummer 44 und 48 und in der Thomas-Mann-Straße schließlich die Häuser 47, 51 und 55. Im Bauablauf werden Abriss und Neubau des Hauseingangs der ebenerdigen Verlängerung des Aufzugs vorangestellt, so dass dieser anschließend ohne Verzögerung eingebaut werden kann.

Jeweils ein viertel Jahr im Voraus werden die Bewohner über die Modernisierungsmaßnahme informiert und erhalten kurz vor Baubeginn nochmals Details zu den einzelnen Schritten. Denn natürlich müssen während der Bauphase zunächst größere Einschränkungen hingenommen werden. Nach Fertigstellung aber bietet der barrierefreie Zugang zur Wohnung einen enormen Gewinn an Sicherheit und Komfort.

Wie alle Bauteile eines Hauses trotzen auch die Fugen Wind und Wetter und müssen von Zeit zu Zeit erneuert werden. Befinden sie sich in großer Höhe, ist dies ein spektakulärer Vorgang, der von echten Profis ausgeführt werden muss. Wenn, wie in der Hanns-Eissler-Straße 7 bis 76, elf Stockwerke bewältigt werden müssen, sind Industriekletterer gefragt. Gut gesichert und mit allen erforderlichen Werkzeugen und Materialien ausgerüstet, reinigen die Kletterexperten zunächst die Bestandsfugen der Balkonseitenplatten, verfugen sie dann neu und verkleben sie schließlich mit einem wetterfesten Abdeckband. Bis voraussichtlich zum 8. Mai können die Industriekletterer bei ihrer Arbeit bestaunt werden. Dann sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Seit gestern wird in der Michelangelostraße 93 fleißig gearbeitet: Es wird Erde ausgehoben, kleine Fundamente werden gegossen und die Stahlstützen sowie die Dachbalken aus verzinktem, pulverbeschichtetem Stahl montiert. Die Schiebetür aus Lochblech, die Lamellen aus witterungsbeständiger Lärche und die Fahrradständer für die etwa 30 Stellplätze liegen für die nächsten Arbeitsschritte bereit. Man kann zuschauen, wie unser Pilotprojekt Tag für Tag Gestalt annimmt. Am Mittwoch, 22. April, soll die Fahrradgarage mit Gründach und einer Fläche von 6,40 x 8,50 Metern fertiggestellt sein.

Angeregt durch den Wunsch unserer Mitglieder haben wir pünktlich zur Freiluftsaison dieses Projekt gestartet.

Die Vorteile liegen auf der Hand:
• barrierefreies Abstellen der Fahrräder in fußläufiger Entfernung zum Hausaufgang
• abschließbarer Zugang nur für Nutzer
• beleuchteter, durchlüfteter und wetterfester Unterstand
• faire Mietpreise

Ab Mai können die Stellplätze gemietet werden. Ein Info-Schreiben für potenzielle Nutzer aus den umliegenden Häusern unserer Genossenschaft geben wir bis Ende April in die Post. Erweist sich diese erste Garage für Velos als Erfolgsmodell, könnte sie auch in anderen Kiezen realisiert werden.

Übrigens: Der Spielplatz, der zunächst weichen musste, wird ganz in der Nähe auf einer größeren Fläche neu errichtet.