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Am 5. Juli 2025 findet der Internationale Tag der Genossenschaften statt. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Genossenschaften: Treiber für inklusive und nachhaltige Lösungen für eine bessere Welt“.

Dieser Tag bildet einen Höhepunkt des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Jahres der Genossenschaften 2025. Das Jahr 2025 markiert bereits das zweite Internationale Jahr der Genossenschaften, nachdem 2012 erstmals diese besondere Auszeichnung stattfand.

Unter dem übergeordneten Jahresmotto „Cooperatives Build a Better World“ (Genossenschaften schaffen eine bessere Welt) würdigen die Vereinten Nationen die zentrale Rolle von Genossenschaften für eine nachhaltige Entwicklung und ihre Bedeutung bei der Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele bis 2030.

Genossenschaften verkörpern demokratische Werte und basieren auf den Grundprinzipien der Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung. Weltweit sind über eine Milliarde Menschen Mitglied einer Genossenschaft, die zusammen mehr als 280 Millionen Arbeitsplätze schaffen. Diese beeindruckenden Zahlen unterstreichen die globale Bedeutung des Genossenschaftsmodells als Motor für wirtschaftliche und soziale Entwicklung.

Der Tag der Genossenschaften wird traditionell am ersten Samstag im Juli gefeiert und geht auf eine Initiative der International Co-operative Alliance aus dem Jahr 1923 zurück. 1992 erkannten die Vereinten Nationen diesen Tag offiziell an und unterstrichen damit die gemeinsamen Ziele der Vereinten Nationen und der internationalen Genossenschaftsbewegung.

Die WBG Zentrum hat mit der Eurofiber Netz GmbH einen richtungsweisenden Vertrag zum Glasfaserausbau unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist die Erschließung des gesamten Wohnungsbestands der Genossenschaft im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Insgesamt 4.426 Wohneinheiten werden mit einem modernen FTTH-Netz (Fiber to the Home) ausgestattet.

Der Vertrag wurde am 23. April in den Geschäftsräumen der WBG Zentrum unterzeichnet. Beide Partner freuen sich auf die Zusammenarbeit zur Umsetzung eines zukunftsfähigen Glasfaseranschlusses für sämtliche Wohneinheiten innerhalb der kommenden fünf Jahre. Für den Vorstand der WBG Zentrum, Mike Eichberg, stand dabei besonders die flächendeckende Umsetzung im gesamten Bestand innerhalb dieses Zeitraums im Vordergrund: „Der Anschluss aller WBGZ-Wohnungen innerhalb von 5 Jahren ist für uns eine wichtige Zusage der Eurofiber. Für den Glasfaserausbau in unseren Beständen brauchen wir einen kompetenten und verlässlichen Infrastrukturpartner und Netzbetreiber.“

Mit ihrer Entscheidung setzt die WBG Zentrum auf ein echtes Open-Access-Modell, das den Mitgliedern eine langfristige und faire Auswahl an Telekommunikationsanbietern garantiert – frei von exklusiven Bindungen. Oliver Pietsch, Director Real Estate, Eurofiber betont: „Die WBG Zentrum prägt mit ihren Immobilienbeständen den Stadtteil Prenzlauer Berg. Die Erschließung der Bestände mit FTTH ist für uns ein echtes Prestigeprojekt.”
Der Zuschlag für die Eurofiber Netz GmbH fiel im Rahmen eines intensiven Vergabeverfahrens – im Wettbewerb mit namhaften Mitbewerbern. Ausschlaggebend war neben dem offenen Netzkonzept insbesondere das Verständnis für die Anforderungen und Bedürfnisse der Genossenschaftsmitglieder. Dazu zählen:

    • – individuell geplante Leitungsführungen innerhalb der Gebäude und Wohnungen

 

    • – Realisierung der Wohnungsanschlusspunkte (Übergabepunkte), gemäß den Wünschen der Genossenschaft und ihrer Mitglieder

 

    • – echte Wahlfreiheit zwischen unterschiedlichen Dienstanbietern auf dem Netz

 

    – exklusive Preisvorteile für Genossenschaftsmitglieder bei Abschluss eines 24-Monatsvertrags

Die Eurofiber Netz GmbH mit Sitz in Berlin, ist mit Digitalisierung, Smart Building-Konzepten, Homeoffice und Streaming in vier europäischen Ländern aktiv und bietet bei diesen Themen maßgeschneiderte Lösungen insbesondere für die Wohnungswirtschaft, an.

Zur Vorbereitung der Vertreterversammlung am 26. Juni 2025 wurde im Mitgliederbereich unter „Aktuelles | Archiv“ – „Vertreterversammlung“ die aktuelle Tagesordnung veröffentlicht.

Weihnachtssingen am 06.12.2024

WBG Zentrum, Weihnachtssingen 2024

Vor einigen Tagen wurde ein Mitglied von einem angeblichen Ablesedienst bestohlen. Ohne Termin sollten die Heizkostenverteiler und auch Wasser und Gaszähler abgelesen werden. Das ist absolut unüblich, denn der Wärmemessdienst muss zum Ablesen nicht mehr die Wohnung betreten, da die WBG Zentrum mittlerweile Funkzähler hat. Außerdem würde – wie in diesem Fall – nicht gleichzeitig noch der Gaszähler abgelesen werden sollen.

Deshalb: Bei Handwerkern, die sich nicht vorher telefonisch angemeldet haben oder über eine Benachrichtigungskarte Kontakt aufgenommen haben, handelt es sich nie um eine von der Geschäftsstelle der WBG Zentrum beauftragte Firma. Auf keinen Fall sollten die vermeintlichen „Handwerker“ in die Wohnung gelassen werden. Im Zweifelsfall immer erst bei der Objektbetreuung nachfragen: Tel. 42 19 08 15.

Mit Unterstützung der WBG Zentrum und anderer Partner organisiert das Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel am 18.12.2024, 16:00 Uhr, einen kostenlosen Vortrag zur Vorsorgevollmacht und Möglichkeiten der korrekten Vertretung bei Rechtsgeschäften durch Ehepartner, Familienmitgliedern und anderen. Frau Dipl.-Psych. Petra Gaff gibt praktische Hinweise zum Ehegattenvertretungsrecht oder wie man eine Vorsorgevollmacht richtig ausstellt.

Bitte melden Sie sich telefonisch oder per E-Mail vorher an (siehe Infoflyer). Auch eine Online-Teilnahme per Zoom ist möglich.

In der 43. Kalenderwoche finden bei der Berliner Stadtreinigung (BSR) jährliche Personalversammlungen statt. Dadurch kommt es an folgenden Tagen zu vorübergehenden Einschränkungen des Dienstleistungs¬angebots:

Montag (21. Oktober):
Am Montag kommen Müllabfuhr und Abfallbehandlung zu ihrer Personalversammlung zusammen.
Abfallbehälter (Restabfall-, Biogut- und Wertstofftonnen) mit dem regulären BSR-Abfuhr¬termin 21. Oktober werden deshalb erst am 22. Oktober (Dienstag) geleert. Auch im weiteren Wochenverlauf erfolgen die Leerungen jeweils einen Tag später als gewohnt. Danach gelten wieder die normalen Müllabfuhrtermine.
Die Recyclinghöfe sind am 21. Oktober geschlossen. Gleiches gilt für die Mechanischen Behandlungsanlagen Grade¬straße (Selbstanlieferung von Sperrmüll und Restabfall) sowie für das Müllheizkraftwerk Ruhleben (Selbstanlieferung von Restabfall).

Dienstag (22. Oktober):
An diesem Tag findet die Personalversammlung der Straßen¬reinigung statt. Daher gibt es Einschränkungen bei den Reinigungsleistungen.

Die Herbstausgabe unseres Mitgliedermagazins ist ab sofort online verfügbar. Seit dieser Ausgabe ist „Im Zentrum“ im öffentlichen Bereich – über die Startseite – zu erreichen.

Themen dieser Ausgabe sind u.a. ein Plädoyer für eine respektvolle Diskussionskultur in unserer Genossenschaft, der aktuelle Stand der Nutzungsentgelterhöhung sowie ein Blick auf die “Fassadenkunst 2024”.

Die Ausgaben bis 2023 finden unsere Genossenschaftsmitglieder wie gewohnt im Mitgliederbereich.

Im Innenhof der Wohnanlagen Hanns-Eisler-Str. 42 – 54 bzw.Thomas-Mann-Str. 47-61 beginnen im Oktober 2024 Bauarbeiten, um die Sicherheit im Brandfall zu erhöhen. Geplant ist die Einrichtung eines zweiten Rettungswegs für die Mieter. Dazu muss eine sogenannte Feuerwehrumfahrung im Innenhof eingerichtet werden. Dieser Weg ermöglicht es der Feuerwehr, im Ernstfall schnell Zugang zu den Gebäuden zu erhalten und Bewohner sicher zu evakuieren.

Für die Herstellung dieses Rettungsweges ist es leider notwendig, einige Bäume und Sträucher im Innenhof zu entfernen, um den nötigen Platz für die großen Feuerwehrfahrzeuge zu schaffen. Ersatzpflanzungen an geeigneten Stellen sind bereits geplant.

Plan der Feuerwehrumfahrungen

Die Bauarbeiten werden bis voraussichtlich Januar 2025 von einer Fachfirma durchgeführt. Es kann zu Lärmbelästigungen und Einschränkungen bei der Nutzung des Innenhofs kommen. Die Projektverantwortlichen bemühen sich, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Die Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit aller Bewohner im Gefahrenfall zu gewährleisten.

Am 8. Oktober war es so weit: Insgesamt 18 Mitglieder unserer Genossenschaft, aus verschiedenen Kommissionen, dem Aufsichtsrat und Vorstand, begaben sich auf eine spannende Reise in die Vergangenheit – Ziel war das Genossenschaftsmuseum in Delitzsch, Sachsen. Es wurde nicht nur ein Tag voller Begegnungen und Gespräche, sondern auch eine tolle Gelegenheit, einmal in die Wurzeln der Genossenschaftsbewegung einzutauchen.

Unsere Gruppe am Ursprung der Genossenschaftsidee in Deutschland.

Geschichte hautnah erleben
Das Genossenschaftsmuseum präsentiert in seiner modernen Ausstellung das Leben und Wirken von Hermann Schulze-Delitzsch, der als Begründer der Produktivgenossenschaften in Deutschland gilt. Ein besonderes Highlight war der lebendige Vortrag des Museums-Kurators Dr. Thomas Keiderling, der mit Witz und viel Fachwissen die Entstehung des Genossenschaftsgesetzes und die Gründung des ersten Genossenschaftsverbands skizzierte.

Sachkundig und kurzweilig: Dr. Thomas Keiderling

„Am 1. Dezember 1849 gründeten hier in Delitzsch 57 Schuhmacher auf Initiative von Hermann Schulze-Delitzsch die weltweit erste Einkaufsgenossenschaft“, erklärte Dr. Keiderling. „Dieser Schritt hatte Vorbildcharakter und markiert die Geburtsstunde der modernen Genossenschaften.“ Und fügt mit sichtbaren Stolz hinzu: „Dieses kleine Museum hat es zudem geschafft, die Genossenschaftsidee als immaterielles Kulturgut bei der UNESCO anzumelden – ein bemerkenswerter Erfolg!“

Kulinarische Pause und historische Entdeckungen
Nach so viel geballter Information war es Zeit für eine Stärkung. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es auf eine Führung durch den mittelalterlichen Stadtkern von Delitzsch. Kopfsteinpflaster, alte Gemäuer und Stadtmauern sowie die ein oder andere Anekdote machten den Spaziergang zu einem weiteren Höhepunkt des Tages.

Der Gründer der Genossenschaftsbewegung ist auch heute im Stadtbild präsent.

Begegnungen und neue Perspektiven
Neben den historischen Erkenntnissen bot der Ausflug auch reichlich Raum für Austausch und persönliche Gespräche. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um sich über aktuelle Themen und zukünftige Projekte der Genossenschaft auszutauschen – in entspannter Atmosphäre fernab des Berliner Alltags.
Wiederholung gewünscht!

Die Idee, den Tagesausflug im nächsten Jahr in ähnlicher Form und anderen Mitgliedern wieder anzubieten, fand großen Anklang. Denn schließlich lässt sich Geschichte am besten gemeinsam erleben – und vielleicht gibt es ja auch dann wieder eine neue spannende Entdeckung in Delitzsch oder anderswo.