Torsten Brock

Die Resonanz auf unseren Aufruf zur Kandidatur war großartig: Mehr als 90 Mitglieder möchten sich als Vertreterinnen und Vertreter für unsere Genossenschaft stark machen. Ein wunderbares Zeichen für gelebte Mitbestimmung – vielen Dank an alle, die kandidieren!

Bis zum 25. März werden die Wahlbriefe per Post an alle Mitglieder verschickt. Dann haben Sie die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben und zu entscheiden, wer Ihren Wahlbezirk in den kommenden Jahren vertreten soll.

Die Wahl findet bequem als Briefwahl statt. Sie können dabei immer so viele Kandidaten wählen, wie Vertreterplätze für Ihren Wahlbezirk vorgesehen sind – pro Person jeweils eine Stimme.

Bitte werfen Sie Ihren ausgefüllten Stimmzettel bis spätestens 27. April in den Hausmeisterbriefkasten ein.

Sollten Sie Fragen haben, rufen Sie gerne an: Telefon: 030 / 42 19 08 – 90

Foto: FreePik

Initiiert von der Umweltkommission setzen wir in diesem Jahr in unseren Kiezen erstmalig die Aktion „Mähfreier Mai“ um. Ruhen die Rasenmäher, können sich Pflanzen und Gräser entfalten und entstehen Lebensräume für heimische Wildbienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber.

Bis die Aktion startet, haben die Mitarbeiter der Firma PENTA, die unseren Kiezen für die Pflege der Grünflächen zuständig ist, alle Hände voll zu tun, in den Außenanlagen die Spuren des Winters zu beseitigen. Dazu gehört etwa die Pflege von Rasen und Beeten und das Entfernen des Laubs aus dem vorigen Herbst. Im Mai ruhen dann die Maschinen und auf den Rasen unserer Genossenschaft können sich Pflanzen und Gräser entfalten und neue Lebensräume für heimische Wildbienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber entstehen. Ausgenommen von der Aktion sind unsere Vorgärten.

„Uns ist bewusst, dass es dazu unterschiedliche Meinungen gibt“, erklärt dazu die Umweltkommission. „Manche Menschen bevorzugen einen kurz gemähten Rasen, andere freuen sich über natürliche Blumenwiesen – besonders im Sinne der Bienen und der Umwelt.“ Die Aktion sei explizit als Testphase gedacht, um Erfahrungen zu sammeln und gemeinsam zu schauen, welcher Weg für die Genossenschaft am besten passt und in welcher Form im kommenden Jahr an die Premiere angeknüpft werden könnte.

Die Umweltkommission ist offen für Anregungen, positive Ideen und Rückmeldungen. Fragen oder Feedback gerne an umweltkommission@uk.wbg-zentrum.de

Info
Die Aktion „Mähfreier Mai“ orientiert sich an dem internationalen Trend „No Mow May“, der ursprünglich aus Großbritannien stammt und inzwischen auch in Deutschland immer mehr Unterstützung durch Umweltverbände und Kommunen erhält.

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Sobald wir die Berliner Stadtgrenze hinter uns lassen, begleiten Wiesen, Schilfgürtel und weite Landschaften des Naturparks Westhavelland unsere Fahrt Richtung Brandenburg. Auf dem historischen Domstiftsgut Mötzow erwartet uns im Restaurant „Lämmerstall“ ein reichhaltiges Spargelbuffet mit Klassikern wie Spargel mit Sauce Hollandaise, dazu Schnitzel, Hähnchenbrust, Schinkenvariationen und frische Spargelsalate.

Wer möchte, kann anschließend über den Hof schlendern: Im Hofladen gibt es regionale Produkte, in der Kunstmühle handgefertigte Keramik, Schmuck und Textilarbeiten. Auch die Tiere des Hofs – von Eseln über Alpakas bis zu Ziegen – freuen sich über Besuch.

Am Nachmittag geht es weiter zum Schiffsanleger in Brandenburg. Bei einer rund zweistündigen Fahrt über die Havel genießen wir die Wasser- und Uferlandschaft ganz entspannt bei Kaffee, Tee und einem Stück Kuchen.

Info
Treffpunkt ist am Montag, 18. Mai 2026, um 8.45 Uhr auf dem Parkplatz der Hanns-Eisler-Straße 64. Gegen 18.30 Uhr sind wir wieder zurück in Berlin.

Kosten: 63 Euro pro Person (inkl. Busfahrt, Spargelbuffet sowie Schiffstour mit Kaffee und Kuchen).
Der Reisebus bietet Platz für 50 Teilnehmer.

ACHTUNG: Die Veranstaltung ist inzwischen bereits ausverkauft.

Wohin mit dem Stuhl, der nicht mehr gebraucht wird? Wer gießt die Blumen im Urlaub? Und wer hat Lust auf eine Runde Tischtennis? Für all das gibt es unseren Online-Marktplatz. Hier können Mitglieder Dinge verkaufen, verschenken, tauschen oder nach Unterstützung im Alltag suchen – ganz unkompliziert und direkt unter Nachbarn.

Der Marktplatz ist Teil des geschützten Mitgliederbereichs auf unserer Website. Alle Angebote werden unter dem echten Namen eingestellt, ebenso die Kontaktaufnahme. Das schafft Vertrauen und sorgt für eine freundliche, nachbarschaftliche Atmosphäre.

Ob Möbel, Küchengeräte, Kleidung oder Deko: Was bei Ihnen vielleicht keinen Platz mehr hat, kann für andere genau das Richtige sein. Gleichzeitig lassen sich hier auch Dienstleistungen oder gemeinsame Aktivitäten organisieren – vom Babysitten über Nachhilfe bis hin zum gemeinsamen Gärtnern oder Museumsbesuch.

So wird aus dem einfachen Teilen von Dingen schnell mehr: neue Kontakte, gegenseitige Unterstützung und ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl in unseren Kiezen. Ganz nebenbei schonen wir Ressourcen – und machen aus Gebrauchtem wieder etwas Wertvolles.

Anzeigen sind übrigens immer auf 30 Tage begrenzt. Danach verschwinden sie automatisch, können aber bei Bedarf problemlos erneut eingestellt werden.

So finden Sie den Marktplatz: Registrieren Sie sich im Mitgliederbereich auf wbg-zentrum.de/mitgliederbereich und legen Sie los!

Falls Sie Fragen haben, helfen wir gerne weiter. Sie erreichen uns telefonisch unter (030) 42 19 08-56 oder per Mail unter kommunikation@wbg-zentrum.de

Illustration: FreePik

Mehr Grün für unsere Quartiere: 2023 haben wir das Motto „Lasst uns pflanzen!“ ausgerufen. Waren doch in den Jahren zuvor zahlreiche Bäume durch Sturm, Fäulnis oder notwendige Fällungen verloren gegangen. Um gezielt für Ersatz zu sorgen, entwickelte unser Baumsachverständiger Joachim Streeck, der auch das Baumkataster unserer Genossenschaft pflegt, ein Pflanzkonzept mit geeigneten Standorten – sorgfältig ausgewählt nach Platzangebot, Nähe zu Gebäuden, Wegen, Leitungen und Feuerwehrzufahrten.

Bei der Auswahl der Arten wurde bewusst auf klimaresiliente und ökologisch wertvolle Bäume gesetzt, darunter Feld- und Spitzahorn, Erle, Esche, Felsenbirne, Hainbuche und Trompetenbaum.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Allein in den Jahren 2024 und 2025 wurden in unseren sechs Kiezen 75 neue Bäume gepflanzt. Die meisten der vorgesehenen Flächen sind inzwischen begrünt – ein sichtbarer Erfolg des Konzepts, das künftig weiterentwickelt werden soll.

„Wir haben ein Herz für grüne Kieze und pflanzen im Schnitt rund 20 neue Bäume pro Jahr“, sagt Jörg Gagern, der die Neu- und Nachpflanzungen koordiniert. Gemeinsam mit Mitglied und Vertreter Martin Barthold will er demnächst die Kieze begehen, um weitere mögliche Standorte zu entdecken. Klar ist bei allen Ambitionen auch: Wer pflanzt, muss die Bäume gut pflegen – damit sie unsere Kieze langfristig grüner machen.

Einen ausführlichen Artikel zu unserem Pflanzkonzept und den Ergebnissen der aktuellen Untersuchungen unseres Baumsachverständigen Joachim Streeck lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Magazins.

Foto: Adobe_Stock_Nahhan

Am Dienstag, 7. April 2026, ist von 13-18 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber der Ella-Kay-Straße 38 im Ernst-Thälmann-Park wieder BSR-Kieztag. Dieser bietet eine gute Gelegenheit, gutes Gebrauchtes weiterzugeben und den eigenen Sperrmüll einfach vor Ort bei der BSR loszuwerden.

Fast jeder besitzt Dinge, die ausgedient haben oder nicht mehr gefallen – aber viel zu schade zum Wegwerfen sind. Doch wohin damit? Jeder Kieztag bietet einen Tausch- und Verschenkmarkt an, wo Brettspiele oder Spielzeug, Vasen oder Geschirr, Fahrräder oder Kleinmöbel und Koffer oder Taschen abgeben oder getauscht werden können. Vielleicht finden sich auch neue Schätze?

Gegenstände, die nicht den Besitzer wechseln, werden vom BSR-Team geprüft und gegebenenfalls an das BSR-Gebrauchtwarenhaus NochMall weitergereicht.

Abfallberater klären außerdem zu allen Fragen rund um die Themen Abfall und Stadtsauberkeit auf.

Das wird man auf dem Kieztag los:

  • Sperrmüll
  • Altholz
  • Matratzen
  • Elektrogeräte
  • Alttextilien
  • Gut Erhaltenes für den Verschenkmarkt

Das muss zu Hause bleiben oder zum Recyclinghof gebracht werden:

  • Lacke, Farben, Lösungsmittel
  • Bauschutt
  • Batterien
  • Alt-Medikamente
  • Kontaminiertes Holz

Weitere Infos auf www.bsr.de/meinkieztag

Dieser Vorgarten in der Hanns-Eisler-Straße 20 wurde bei unserem Wettbewerb "Unser schönster Vorgarten" 2023 prämiert.

Schneeglöckchen und Krokusse recken Ihre Köpfchen der Sonne entgegen – der Frühling beginnt! Zum Start in die neue Gartensaison haben wir nun einen kleinen Leitfaden für Mitglieder entwickelt, die einen Vorgarten betreuen. Schließlich werden fast die Hälfte der Flächen vor unseren Häusern von passionierten Hobbygärtnern unserer Genossenschaft gepflegt. In den kommenden Tagen wird der Leitfaden per Post verschickt.

Das kleine Regelwerk fasst die wichtigsten Hinweise zusammen, damit unsere Grünflächen harmonisch wirken und sich alle daran erfreuen können.

Es geht unter anderem darum,

• dass Bepflanzung und Gestaltung gut ins Umfeld passen,
• dass die Flächen regelmäßig gepflegt und sauber gehalten werden,
• dass Wege, Eingänge und Sichtachsen frei bleiben
• und dass möglichst heimische, insektenfreundliche Pflanzen zum Einsatz kommen.

Auch Tipps zu dezenter Dekoration, genehmigungspflichtigen Veränderungen oder zur Rücksprache mit unseren Hausmeistern finden sich darin.

Unser Leitfaden soll Orientierung geben – und gleichzeitig Lust aufs Gärtnern machen. Denn wir freuen uns über alle Mitglieder, die mit Herz und Hand unsere Wohnanlagen aufblühen lassen. Als Dankeschön gibt es jedes Jahr Gutscheine für Pflanzen oder Gartengeräte sowie einen Einkaufsgutschein von Rewe.

Den Leitfaden können Sie hier als PDF herunterladen.

Achtung, Grünzeug im Anmarsch!
Am Mittwoch, 6. Mai 2026, von 15 bis 18 Uhr wird der Mehrgenerationenplatz Die Drei Grazien an der Mühlenpromenade wieder zur grünen Tausch-Oase.

Ob kleiner Steckling, üppiges Basilikum oder Zimmerpflanzen-Ableger – bei unserer 3. Pflanzen-Tauschbörse findet alles ein neues Zuhause. Dazu gibt’s viele Tipps rund ums Gärtnern, nette Gespräche und eine Bastelaktion für Kinder.

Und wer gerade kein Pflänzchen übrig hat? Kein Problem! Wir tauschen Grünes auch gegen gute Laune, eine spannende Pflanzengeschichte oder plaudern einfach bei einer Tasse Kaffee oder Tee. Bitte eine eigene Tasse mitbringen.

Fragen gern an: umweltkommission@uk.wbg-zentrum.de

Seit Januar strahlen die vier Hausaufgänge der Oderbruchstraße 13 bis 19 im Blumenviertel in Senfgelb, Eukalyptusgrün und Weiß – mit kontrastierenden Akzenten in Dunkelbraun. Das neue Farbkonzept ist eine charmante Reminiszenz an die 1960er Jahre, als die Häuser errichtet wurden.  Verantwortlich für die Frischekur ist unsere Junior Bau-Projektleiterin Vanessa Marahrens, die kurz nach ihrem Start bei der WBG Zentrum im Juli 2025 dieses Projekt übernommen hat. Ihr Ansatz: die Bausubstanz ernst nehmen und gestalterisch aufgreifen.

Neben dem Neuanstrich von Wänden und Decken wurden Handläufe und Türrahmen lackiert, unterschiedliche Türblätter farblich vereinheitlicht sowie die Deckenuntersichten der Treppen überarbeitet. Auch der in die Jahre gekommene Bodenbelag wurde ersetzt: Ein grauer PVC-Belag in Sichtbeton-Optik greift die Anmutung der Kleinplatte auf, ist langlebig und besonders robust.

Noch im zweiten Quartal wird das Konzept in der Oleanderstraße 20 bis 26 fortgesetzt.

Den ausführlichen Beitrag zum Thema lesen Sie in der Ausgabe unseres Mitgliedermagazins 1/2026, die Ende März online geht.

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserem langjährigen technischen Vorstand Gerald Reinicke, der im Alter von 72 Jahren verstorben ist. Über 22 Jahre – von 1990 bis 2012 – hat er die Entwicklung unserer Genossenschaft maßgeblich geprägt und in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen Verantwortung getragen.

Als aus der AWG „Friedenswacht” nach der politischen Wende die WBG Zentrum wurde, stand vieles auf dem Prüfstand. Mit dem Inkrafttreten des bundesdeutschen Genossenschaftsrechts am 1. Juli 1990 begann ein umfassender Transformationsprozess: weg von staatlicher Einflussnahme, hin zu demokratischer Selbstverwaltung und konsequenter Mitgliederförderung. In der Delegiertenversammlung am 20. September 1990 wurde die Umfirmierung beschlossen und Gerald Reinicke in seinem Amt als Vorstand Technik bestätigt.

Gerade die ersten Monate nach der Wiedervereinigung waren bewegt. Langjährige Mitglieder erinnern sich noch an die langen Schlangen vor der damaligen Geschäftsstelle in der Hanns-Eisler-Straße, als sich die Lebensumstände und die Mietstrukturen grundlegend veränderten und viele Fragen aufkamen. Inmitten dieser Umbrüche vermittelte Gerald Reinicke Ruhe und Struktur. Mit Disziplin, Klarheit und Konsequenz stellte er sich den Herausforderungen. Was er von sich selbst verlangte, erwartete er auch von anderen: Er war stets durchsetzungsstark, dabei fair und dem Wohl der Genossenschaft verpflichtet.

Sein Wirken hat unsere WBG Zentrum nachhaltig geprägt. Wir verlieren mit ihm eine Persönlichkeit, der wir viel zu verdanken haben.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.
Wir bewahren ihm ein ehrendes Andenken.