Ein neues Zuhause – pünktlich zum Jubiläum 2027
Was lange währt: Mit der Baugenehmigung im Februar 2026 haben unsere Bauprojekte in der Greifswalder Straße endlich Fahrt aufgenommen! Die Arbeiten sind in vollem Gange und können über unsere Webcam live verfolgt werden. Im Herbst 2027 wollen wir pünktlich zu unserem 70-jährigen Bestehen unser neues Genossenschaftszentrum und das frisch sanierte Ärztehaus einweihen. Über alle Meilensteine informieren wir Sie an dieser Stelle und über unseren WhatsApp-Kanal.
Bei Fragen rufen Sie uns gerne an unter Telefon 030 / 42 19 08 – 15 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@wbg-zentrum.de

Ob live über die Baustellenkamera auf unserer Website oder bei einem Spaziergang im Kiez – jetzt ist es nicht mehr zu übersehen: Auf unserer Baustelle in der Greifswalder Straße haben die Arbeiten begonnen. Hier ein kleiner Überblick über den Bauablauf bis September 2026.
Seit der Montage des Bauzauns am 22. Juni sind die Mitarbeiter des Generalunternehmens Mattig & Lindner im Einsatz: Sie richten die Baustelle ein, stellen leuchtend grüne Container als Baubüro und Materialdepot auf, und verlegen Strom- und Wasserleitungen, die sie für ihre Arbeiten benötigen. Bald schon füllen sich die blauen Abfallcontainer vor dem kleinen Anbau des Ärztehauses, der bis zu seinem Abriss Mitte Juli vollständig entkernt und in den Zustand eines Rohbaus versetzt werden muss.
Sind der Anbau und auch der alte Zugang zu dem zweigeschossigen Gebäude abgetragen, können die Erdarbeiten für den Neubau des Genossenschaftszentrums beginnen. Dieser ist als Pavillon in L-Form geplant und soll sich direkt an das Ärztehaus anschmiegen. Zunächst wird die Baugrube für die Fundamente ausgehoben und werden die Strom- und Wasserleitungen verlegt.
Parallel dazu finden auch im Bereich des neuen Eingangsportals des Ärztehauses Erdarbeiten statt, wo ein Aufzug für einen barrierefreien Zugang zu allen Geschossen eingebaut werden soll.
Ist das Ärztehauses komplett entkernt und der Keller abgedichtet, soll im Herbst mit der Fassadensanierung begonnen werden. Dafür wird das Gebäude rundum eingerüstet.
Wir haben die Baugenehmigung für die Revitalisierung des Ärztehauses und den Bau unseres neuen Genossenschaftszentrums auf unserem Grundstück an der Greifswalder Straße 122 erhalten und können endlich loslegen!
Unser neues Genossenschaftszentrum soll ein Ort sein, der Identität stiftet und Sinn. Ein Ort für gute Ideen, die uns in die Zukunft führen. Mit Räumen für Versammlungen, Feste und Workshops, für Beratungs- und Begegnungsangebote. Mit modernen Arbeitsplätzen, die uns in die Nähe unserer Mitglieder rückt. Umgeben von Grün, das zum Verweilen einlädt, zum Plaudern und Wohlfühlen.
Für eine wohnortnahe und moderne medizinische Versorgung sanieren wir auf demselben Gelände außerdem das Ärztehaus und bringen dieses technisch und räumlich auf den neuesten Stand. Helle und barrierefreie Räume und ein verbessertes Angebot sollen den Besuch angenehm und komfortabler gestalten.
Am 9. Februar 2026 beginnen wir mit den ersten Vorbereitungen. Um die Baustelle einrichten zu können, müssen wir zunächst Bäume fällen. Sobald die Bauarbeiten abgeschlossen sind, pflanzen wir alle Bäume nach – darunter Hainbuche, Feldahorn und Vogelkrische.
Visualisierung: IBT.PAN
Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil unseres neuen Standorts. Berlin entwickelt sich zur „Schwammstadt“ – mit dem Ziel, Regenwasser dort zu halten, wo es fällt. Das entlastet die Kanalisation, schützt das Grundwasser und wirkt der Aufheizung der Stadt entgegen.
Auch wir setzen deshalb auf ein dezentrales Regenwassermanagement. Wo immer es möglich ist, lassen wir Regenwasser vor Ort verdunsten oder versickern. So verbessern wir das Mikroklima, vermeiden Hitzeinseln und schaffen gleichzeitig grüne, lebendige Freiräume.
Da die Bodenverhältnisse auf unserem Grundstück unterschiedlich sind, kombinieren wir mehrere Lösungen: Im nördlichen Bereich entsteht ein terrassierter Regenwassergarten, in dem Wasser von Dach- und Wegeflächen gesammelt, zwischengespeichert und sichtbar weitergeleitet wird. Im Hof zwischen Neu- und Altbau nehmen versickerungsfähige Böden, eine Rigole und eine Zisterne das Wasser auf – letztere dient zusätzlich der Bewässerung der Grünflächen.
Ergänzt wird das Konzept durch bepflanzte Mulden und Regenwasserbeete. Diese fördern die Verdunstung, unterstützen die Biodiversität und machen nachhaltigen Umgang mit Wasser unmittelbar erlebbar. So entsteht ein wirtschaftlich sinnvolles Gesamtkonzept, das Klima, Natur und Lebensqualität gleichermaßen stärkt.
Zeichnung: IBT.PAN
Mit dem Neubau unserer Geschäftsstelle der WBG Zentrum eG und der Sanierung des angrenzenden Ärztehauses entsteht für uns mehr als nur ein modernes Gebäudeensemble. Auch die Freiräume rundherum denken wir neu – als grüne, lebendige Orte, die zum Verweilen einladen und unseren Alltag ein Stück angenehmer machen.
Im Mittelpunkt steht für uns die Aufenthaltsqualität für unsere Mitglieder, für Besucher, Patienten und Mitarbeiter. Barrierefreie Wege führen zu den Eingängen beider Gebäude und werden von Sitzbänken und einer vielfältigen, liebevoll gestalteten Bepflanzung begleitet. Vor dem Haupteingang unserer Geschäftsstelle entsteht eine großzügige Terrasse – ein Platz zum Durchatmen, zum kurzen Warten oder als Treffpunkt an Veranstaltungstagen. Eine lange Sitzbank und der Blick ins Grüne machen diesen Bereich zu einem echten Aufenthaltsort.
Ein besonderes Highlight bildet der terrassierte Garten entlang des öffentlichen Weges. Hier sammeln wir Regenwasser von Dach- und Wegeflächen, stauen es und leiten es behutsam weiter. Das Wasser fließt sichtbar über mehrere Ebenen – ein nachhaltiges System, das für uns nicht nur sinnvoll, sondern auch erlebbar ist. Die artenreiche Bepflanzung sorgt dafür, dass der Garten zu jeder Jahreszeit ein anderes Gesicht zeigt und gleichzeitig wertvollen Lebensraum für Insekten und andere Tiere bietet.
Zwischen Neu- und Altbau schaffen wir zudem eine ruhigere, geschützte Terrasse, die unseren Mitarbeitenden der Geschäftsstelle als Rückzugs- und Pausenort dient. Fahrradabstellplätze, barrierefreie Stellplätze sowie ein begrünt eingefasster Müllplatz fügen sich selbstverständlich in unser Gesamtkonzept ein.
Im Zuge der Bauarbeiten müssen die auf dem Baugelände befindlichen Laubbäume gefällt werden. Schritt für Schritt werden diese aber durch neue, heimische und klimaresiliente Gehölze ersetzt. So entsteht ein Freiraum, der für uns nicht nur funktional ist, sondern auch lebenswerte Atmosphäre schafft – ein Ort, der Nachhaltigkeit, Begegnung und Lebensqualität miteinander verbindet.
Visualisierung: IBT.PAN







