


Neuigkeiten der WBG Zentrum eG



15 kleine und große Handwerker und jede Menge gute Laune: Unsere erste Nistkasten-Bauaktion in der letzten Woche der Sommerferien war ein voller Erfolg. Sie hat gezeigt, wie viel Freude es bringt, wenn Jung und Alt gemeinsame Sache machen.
Unter großen Bäumen, mitten im Innenhof „Zwei Ziegen auf der Brücke“, den die Häuser der Hanns-Eisler-Straße umgeben, wurde gestern fleißig geschraubt und gemalt. Schon um 14.30 Uhr waren die ersten kleinen Handwerker da. Bis zum Nachmittag bauten insgesamt 15 Kinder zwischen vier und zwölf Jahren Nistkästen – mal mit Mama, Papa oder den Großeltern, mal ganz selbstständig.
Besonders schön: Die Aktion brachte ganz unterschiedliche Generationen zusammen. Nach der Kaffeerunde im Kieztreff kamen auch einige ältere Bewohner hinzu. Am Maltisch ließen sie sich von den Kindern inspirieren, halfen mit und tauschten Tipps und Komplimente aus: „Oh, eine Sonne auf dem Dach ist eine tolle Idee! Zeig mir doch mal, wie du das gemacht hast.“ Ein älterer Herr, der selbst seit Jahren Nistkästen für seinen Garten baut, hatte wertvolle Ratschläge parat: Bei der Pflege sei keine externe Reinigung nötig und beim Aufhängen sollte unbedingt die Wetterseite beachtet werden.
An den Tischen wurde konzentriert und mit viel Freude gearbeitet. Es blieb aber auch Zeit für Gespräche, ein paar Knabbereien und den Austausch mit unseren Mitgliedern. Rund 35 bis 40 Besucher schauten im Laufe des Nachmittags vorbei. Unser WBG-Team unterstützte beim Bauen und Malen und hatte ein offenes Ohr für Fragen und Gespräche.
Die Nistkästen-Bausätze stammen vom Naturschutzbund NABU und bieten unter anderem Meisen, Kleibern und Trauerschnäppern einen geeigneten Unterschlupf. Sobald die Kästen fachgerecht und verkehrssicher in den Kiezen der Kinder aufgehängt worden sind, informieren wir darüber in unserem WhatsApp-Kanal. So können die kleinen Nistkastenbauer anschließend auf Entdeckungstour gehen und schauen, wer in die bunten Häuschen einzieht.
„Tolle Aktion, macht großen Spaß – gerne wieder!“ Dieses Feedback hörten wir gleich mehrfach und freute uns sehr. Für uns steht fest: 2027 wollen wir die Aktion wiederholen. Schließlich haben Nistkästen immer Saison!
Fotos: Marika Schiller; Mirko Voigt
Impressionen unserer Nistkasten-Bauaktion












Baustellen-Update: Sechs Hauseingänge in der Hanns-Eisler- und Thomas-Mann-Straße werden derzeit energetisch saniert und die Aufzüge bis ins Erdgeschoss verlängert. Die Arbeiten laufen nach Plan und dank vorgefertigter Betonteile sogar schneller als gedacht.
Den Anfang machte am 16. März die Hanns-Eisler-Straße 38. Mit rund dreieinhalb Wochen Abstand folgten die fünf weiteren Eingänge in der Hanns-Eisler-Straße 44 und 48 sowie in der Thomas-Mann-Straße 47, 51 und 55. Bis Mitte November sollen alle sechs fertig sein.
Bevor der neue Eingangsbereich entsteht, werden Leitungen und Anschlüsse verlegt sowie Klingeltableaus und Briefkästen vorübergehend umgesetzt. In der Thomas-Mann-Straße 51 und 55 nutzen die Bewohner während der Bauzeit beispielsweise den Eingang Nr. 53.
Schneller dank Fertigteilen
Rund fünf Monate sind pro Eingang eingeplant. Nach Bodengutachten und Erdarbeiten wird zunächst die Bodenplatte gesetzt. Darauf kommen drei Seitenteile und zwei Deckenelemente aus Beton – fertig ist der Rohbau des neuen Eingangs. Oder vielmehr fast fertig, da in einem der Seitenteile eine Tür eingebaut werden muss, die zum Müllsammelraum führt. Die Fertigteilbauweise spart gegenüber einer herkömmlichen Ausführung rund 14 Tage und sorgt zugleich für hohe Genauigkeit.
Danach wird der Aufzug bis ins Erdgeschoss verlängert. Den Abschluss bilden der Innenausbau mit großformatigen Fliesen in Steinoptik und neuen Handläufen an den drei Stufen. Auch optisch fügen sich die Eingänge in die Fassaden ein: In der Hanns-Eisler-Straße 38 setzt beispielsweise Maisgelb einen frischen Akzent.
Ein Umweg, der sich lohnt
Für die rund 110 Mietparteien pro Eingang heißt die Bauzeit zunächst: Umleitung. Der Zugang zu den Wohnungen erfolgt über einen benachbarten Hauseingang. Von hier geht es durch den Keller und das Treppenhaus oder per Aufzug bis in die 9. Etage und anschließend über den Verbindungsweg.
Nach Abschluss der Arbeiten wird es allerdings deutlich komfortabler: Die neuen Eingänge führen barrierefrei ins Haus, und die verlängerten Aufzüge fahren künftig bis ins Erdgeschoss.
Die Sanierung der Hauseingänge läuft in unserem Bestand bereits seit vier Jahren. Nach drei Objekten im vergangenen Jahr sind 2026 gleich sechs weitere an der Reihe. Und 2027 geht es weiter. Über die nächsten Häuser informieren wir rechtzeitig.
Fotos: Marika Schiller



In der Thomas-Mann-Straße 51 und 55 nutzen die Bewohner während der Bauzeit den Eingang Nr. 53, hier befinden sich auch vorübergehend die Klingeltableaus. Nach der Sanierung führt der Fahrstuhl schon vom Erdgeschoss aus in alle Etagen. Der Eingangsbereich mit großen Fliesen in Natursteinoptik wirkt hell und modern.

In den Innenhöfen an der Hanns-Eisler- und Thomas-Mann-Straße wird angepackt. Den Takt geben dabei die notwendigen Feuerwehrumfahrungen vor. Wo ohnehin gebaut wird, werden gleichzeitig Wege erneuert, Flächen entsiegelt und die Höfe Stück für Stück schöner und sicherer gemacht.
Im Hof der „Zwei Ziegen auf einer Brücke“ ist bereits einiges geschafft. Die drei Treppen zum kleinen Plateau wurden saniert, neue Geländer und Handläufe angebracht und eine Mauer aus alten Steinen neu gesetzt. Auch die Wege haben ein neues Gesicht bekommen: Sie wurden entsiegelt und neu gepflastert. Dabei konnten gleich mehrere Gefahrenstellen beseitigt werden. Noch in diesem Jahr sollen die Hofausgänge der Hanns-Eisler-Straße 57–61 folgen. Für 2027 ist geplant, auch die Hofmitte zu entsiegeln und aufzuwerten.
Im Hof der „Drei Grazien“ laufen die Arbeiten dagegen noch. Seit dem Frühjahr entstehen hier die notwendigen Feuerwehrumfahrungen und neue Fußwege im Bereich der Hanns-Eisler-Straße 56–76. Mitte September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Im Oktober geht es dann mit den Pflanzungen weiter.
Bei den Spielplätzen heißt es dagegen erst einmal: Geduld. Die bisherigen Pläne für beide Höfe liegen vorerst auf Eis. Im Vordergrund stehen zunächst die notwendigen Bauarbeiten und die schrittweise Aufwertung der Außenanlagen.
Fotos: Silke Wiele



Auch im Innenhof der "Drei Grazien" werden im Zuge der Feuerwehrumfahrungen die Wege entsiegelt und neu gepflastert.

Ihr altes Fahrrad wird nicht mehr gefahren und steht seit Jahren im Keller? Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, sich davon zu trennen und Menschen in Afrika zu unterstützen.
Manchmal braucht es nur einen kleinen Anstoß, um Großes zu bewirken. Gemeinsam mit einem Fahrradspenden-Projekt sammeln wir ausgediente Fahrräder für Entwicklungsprojekte in Afrika. Dort sind Fahrräder weit mehr als nur ein Fortbewegungsmittel: Sie erleichtern den Weg zur Schule, ermöglichen den Zugang zu medizinischer Versorgung, schaffen neue Einkommensmöglichkeiten und entlasten Familien im Alltag.
Gesucht werden Fahrräder, die bei Ihnen keine Verwendung mehr finden – zum Beispiel ältere Modelle, leicht reparaturbedürftige Räder oder Kinderfahrräder, aus denen die Kleinen längst herausgewachsen sind. Kurz gesagt: Alles, was bei Ihnen nur noch Platz wegnimmt, kann andernorts einen echten Unterschied machen.
Wenn Sie ein Fahrrad spenden möchten, melden Sie sich einfach bis zum 15. September bei Jörg Gagern, Telefon 030 / 42 19 08 – 75 oder per E-Mail, j.gagern@wbg-zentrum.de. Gemeinsam vereinbaren wir einen individuellen Termin und organisieren die Abholung.
Wichtig: Berücksichtigt werden ausschließlich Fahrräder, die sich in Ihrem Eigentum befinden. Hinweise auf abgestellte oder herrenlos wirkende Fahrräder können wir leider nicht annehmen.
Wer mehr über die Berliner Aktion "Radbrücke - Fahrräder bewegen Leben" und die Kooperation mit Entwicklungsprojekten in Afrika erfahren möchte, findet weitere Informationen hier: https://fahrrad-spenden.jimdosite.com/
Illustration: Magnific

Unsere Genossenschaft macht mit beim digitalen Geno-Guide. An zwei unserer Häuser laden jetzt Plaketten mit QR-Code dazu ein, spannende Geschichten rund um genossenschaftliches Wohnen direkt vor Ort zu entdecken.
Wer mit offenen Augen durch Berlin spaziert, kann jetzt noch mehr über die Geschichte des genossenschaftlichen Wohnens erfahren. Der Geno-Guide des Genossenschaftsforums macht über 155 genossenschaftliche Standorte in Berlin und Potsdam digital erlebbar – mit Fotos, spannenden Hintergrundinformationen und Wissenswertem zu Architektur und Stadtentwicklung.
Auch unsere Wohnungsbaugenossenschaft ist mit zwei Stationen dabei. Ganz neu haben wir an den Häusern der Lilli-Henoch-Straße 15 und der Hanns-Eisler-Straße 18 Plaketten mit einem QR-Code angebracht. Einfach mit dem Smartphone scannen – schon öffnet sich die passende Seite des Geno-Guide mit interessanten Informationen zum Gebäude und seiner Geschichte.
Der digitale Stadtführer eignet sich nicht nur für einen Spaziergang durch den Kiez oder eine größere Tour durch Berlin und Potsdam. Auch von zu Hause aus lässt sich der Geno-Guide bequem am Tablet oder Computer erkunden und bietet viele Anregungen.
Schauen Sie doch einmal vorbei und entdecken Sie genossenschaftliche Geschichte direkt vor Ihrer Haustür.
Mehr zum Geno-Guide: berliner-genossenschaftsforum.de/genoguide
Foto: Marika Schiller

Noch bis Ende September ist die aktuelle Ausstellung von Roberto Risch alias Rille zu sehen. Im nächsten Mitgliedermagazin erzählen wir die Geschichte des Künstlers hinter den Werken.
Wer schon einmal in die Bilderwelten von Roberto Risch alias Rille eingetaucht ist, weiß: Seine Kunst gibt keine eindeutigen Antworten. Vielmehr regt sie dazu an, genauer hinzuschauen und eigene Gedanken entstehen zu lassen. Unter dem Titel „Du siehst was, was ich nicht sehe IV“ sind seine Werke noch bis 30. September im Café „Von Kuchenschwarm bis Stullenliebe“ in der Erich-Weinert-Straße 37 zu sehen.
Seit 2015 lebt Roberto Risch in unserer Genossenschaft. Die Kunst wurde für ihn zu einem Weg, Erlebtes zu verarbeiten und seinen ganz eigenen Ausdruck zu finden. Wie aus einem Mann, der nie in vorgegebene Muster passte, ein Künstler wurde, erzählt er in einem persönlichen Porträt in der kommenden Ausgabe unseres Mitgliedermagazins, die Ende September 2026 erscheint.
Foto: Marika Schiller

Pedelec und E-Scooter einfach einmal ausprobieren? Beim kostenlosen Mobilitätstraining des Polizeiabschnitts 16 erhalten alle Interessierten ab 40 Jahren praktische Tipps, Fahrtraining und Informationen rund um Sicherheit im Alltag.
Ob Pedelec oder E-Scooter – wer sich im Straßenverkehr sicherer fühlen oder einfach einmal ein neues Fortbewegungsmittel ausprobieren möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Der Polizeiabschnitt 16 lädt am Dienstag, 11. August 2026, von 12 bis 16 Uhr zu einem kostenlosen Mobilitätstraining in die Jugendverkehrsschule, Thomas-Mann-Straße 65, 10409 Berlin, ein.
Unter fachkundiger Anleitung können Interessierte das Fahren mit Pedelec oder E-Scooter üben, Brems- und Kurventechniken ausprobieren und dabei ganz ohne Zeitdruck Sicherheit gewinnen. Zusätzlich wartet ein Reaktionstest des ADAC auf alle, die ihre Reaktionsfähigkeit testen möchten.
Auch das Thema Sicherheit kommt nicht zu kurz: Bei Kaffee und Kuchen geben die Präventionsbeauftragten des Polizeiabschnitts 16 praktische Tipps zum Einbruchschutz und zur Sicherheit im Alltag. Informationsmaterial zum Mitnehmen gibt es ebenfalls.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auch wir von der WBG Zentrum eG sind vor Ort und freuen uns auf den Austausch mit unseren Mitgliedern.
Termin auf einen Blick:
- Wann: Dienstag, 11. August 2026, 12–16 Uhr
- Wo: Jugendverkehrsschule, Thomas-Mann-Straße 65, 10409 Berlin
- Kosten: kostenfrei
- Anmeldung: nicht erforderlich – einfach vorbeikommen!
Foto: Magnific



Schifffahrt, Schloss Boitzenburg und Besuch bei der Apfelgräfin: Unsere zweite Mitgliederfahrt am 9. September führt in die Uckermark und bietet einen abwechslungsreichen Tag inmitten der brandenburgischen Natur.
Unsere zweite Mitgliederfahrt führt uns am 9. September 2026 in die Uckermark – mit einer entspannten Schifffahrt, einem Aufenthalt in Boitzenburg und einem Besuch bei der bekannten „Apfelgräfin“.
Los geht’s um 8 Uhr am Busbahnhof in der Hanns-Eisler-Straße 64. Unser erstes Ziel ist Templin, wo wir bei einer rund zweistündigen Schifffahrt auf dem Templiner Stadtsee die Seele baumeln lassen und die Schönheit der Uckermark vom Wasser aus erleben können.
Anschließend fahren wir weiter ins Boitzenburger Land. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Brauhaus am Marstall von Schloss Boitzenburg bleibt Zeit für eigene Erkundungen. Ob ein Spaziergang durch den Schlosspark, ein Besuch am See oder ein Abstecher in die Schokoladenmanufaktur mit gläserner Schokoladenküche – das Ambiente der historischen Schlossanlage ist für einen angenehmen Aufenthalt ideal.
Am Nachmittag besuchen wir Daisy Gräfin von Arnim, die als „Apfelgräfin“ weit über die Region hinaus bekannt ist. Wir genießen Kaffee, Kuchen und Apfelsaft und erfahren bei einem Rundgang mehr über die Apfelplantagen und die Geschichte der traditionsreichen Obstkulturen im Boitzenburger Land. Wer möchte, kann anschließend im Hofladen regionale Spezialitäten entdecken.
Zurück nach Berlin geht’s um 17 Uhr, die Ankunft ist für etwa 19 Uhr vorgesehen.
Info & Anmeldung
Treffpunkt: 7.45 Uhr, großer Parkplatz Hanns-Eisler-Straße 64
Anmeldung: Ab Montag, 3. August, 9-18 Uhr bis die Plätze vergeben sind
Telefonisch bei Mirko Voigt: 030 / 42 19 08 59
Oder per E-Mail: m.voigt@wbg-zentrum.de
Kosten für Mitglieder: 65 Euro
Fotos: Schloss Boitzenburg, Henning Moser (2)

Hammer, Farbe, Nistkasten: Am 18. August laden wir zu einem kreativen Feriennachmittag ein. Kommt vorbei und baut mit uns ein Zuhause für Meise & Co.!
In der letzten Woche der Sommerferien laden wir Groß und Klein zu einem besonderen Nachmittag ein. Bei unserer generationsübergreifenden Nistkasten-Bauaktion entstehen am 18. August 2026 von 14.30 bis 18 Uhr auf dem Hof „Zwei Ziegen auf einer Brücke“ neue Zuhause für heimische Vögel.
Gemeinsam bauen und bemalen wir Nistkästen, entdecken Wissenswertes über die Vogelwelt und verbringen zusammen eine gute Zeit. Wer gerade nicht bauen möchte, kann Vogelmotive ausmalen, in Büchern stöbern oder einfach auf dem Hof spielen.
Im Herbst sollen die fertigen Nistkästen dann in unserem Bestand aufgehängt werden. So können die Kinder später stolz sagen: „Diesen Nistkasten habe ich gebaut!“ Gemeinsam schaffen wir nicht nur Lebensräume für Vögel. Wir setzen auch ein Zeichen für Natur, Nachbarschaft und Zusammenhalt.
Jedes teilnehmende Kind erhält eine kleine Überraschung rund um die heimische Vogelwelt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – einfach vorbeikommen und mitmachen!
Wann: 18. August 2026, 14.30 – 18 Uhr
Wo: Hanns-Eisler-Straße 52-54 (Innenhof „Zwei Ziegen auf der Brücke“)
Mitbringen: Malkittel, Hemd oder altes Shirt zum Drüberziehen.
Hinweis: Für Kinder unter 18 Jahren kann keine Aufsicht übernommen werden.
Foto: AdobeStock / O.Pash

In unseren Beständen werden derzeit vermehrt Wohnungseinbrüche registriert. Aufmerksamkeit, gesundes Misstrauen und einige einfache Verhaltensregeln können für mehr Sicherheit sorgen.
Ein aufmerksames Miteinander sorgt für mehr Sicherheit. Die Berliner Polizei empfiehlt einige grundlegende Maßnahmen, die helfen können, Einbrüchen vorzubeugen:
- Haus- und Wohnungstüren stets verschlossen halten, auch bei kurzer Abwesenheit. Immer zweimal abschließen.
- Nur Personen ins Haus lassen, die Ihnen bekannt sind oder deren Anliegen nachvollziehbar ist.
- Auf unbekannte Personen im Haus oder auf dem Grundstück achten und diese bei Bedarf freundlich ansprechen.
- Fenster und Balkontüren beim Verlassen der Wohnung schließen; gekippte Fenster bieten keinen ausreichenden Schutz.
- Vorhandene Sicherheitsvorrichtungen wie abschließbare Fenstergriffe konsequent nutzen.
- Während Urlaub oder längerer Abwesenheit für einen bewohnten Eindruck sorgen, beispielsweise durch geleerte Briefkästen oder Zeitschaltuhren.
- Mit Nachbarn im Austausch bleiben, eventuell Telefonnummern tauschen, um im Notfall erreichbar zu sein.
- Fremde Personen nicht in die Wohnung lassen und Türspion oder Türsicherung nutzen.
- Besonders darauf achten, ob Fremde ältere Nachbarn aufsuchen und bei Unsicherheiten nachfragen.
- Verdächtige Beobachtungen oder ungewöhnliche Geräusche im Hausumfeld umgehend der Polizei melden.
INFO
Der Polizeipräsident in Berlin
Beratungsstelle Einbruchschutz
Telefon: 4664 979999
E-Mail: einbruchschutz@polizei.berlin.de
Illustration: AdobeStock/Robert Kneschke

Trotz kräftiger Windböen war das Mühlenkiezfest am 3. Juli ein voller Erfolg. Zahlreiche Besucher nutzten den Nachmittag auf der Mittelpromenade im Prenzlauer Berg, um gemeinsam zu feiern, Musik zu genießen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Sonne satt, frischer Wind und jede Menge gute Laune: Das vom Nachbarschaftsverbund Mühlenkiez organisierte Fest, in dem auch unsere Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum fest verankert ist, lockte in diesem Jahr wieder zahlreiche Menschen auf die Mittelpromenade. Familien mit Kindern, Nachbarn sowie Gäste jeden Alters ließen sich vom stürmischen Wetter nicht abschrecken. Während die Jüngsten ausgelassen auf der Hüpfburg oder auf den roten Matten vor der Bühne tobten, informierten sich viele Besucher an den Ständen, stärkten sich bei Essen und Getränken oder kamen miteinander ins Gespräch.
Für musikalische Unterhaltung sorgte das Bühnenprogramm mit Maria Albarracin & Band, die mit Jazz und Swing begeisterten, der Jugend-Jazzband Shuffle Time sowie den Killer Dillers mit mitreißendem Rock'n'Roll.
Auch an den zahlreichen Ständen gab es viel zu entdecken: Der Sportverein Prenzlauer Berg lud zum Klettfußball ein, bei der Feuerwehr konnten Kinder mit der Wasserspritze Zielschießen ausprobieren, außerdem gab es Kinderschminken, Slush-Eis, Popcorn und Leckeres aus der Gulaschkanone. Mit dabei waren etwa die Kita Mühlengeister, BENN (Berlin entwickelt neue Nachbarschaften), der Verein für Lebensqualität, die Berliner Hausbesuche der Malteser, die Volkssolidarität mit ihrem beliebten Kaffee- und Kuchenstand sowie viele weitere engagierte Akteure aus dem Kiez.
Natürlich waren auch unsere Genossenschaft präsent. Aufgrund des Wetters verzichteten wir auf den Aufbau eines Pavillons und begrüßten die Besucher stattdessen an einem Stehtisch und unserem geöffneten Bus. Wir zeigten Flyer, Postkarten, unser Mitgliedermagazin und weitere Informationsmaterialien und verschenkten knackige Äpfel. Bis zum Abend konnten wir viele angenehme Gespräche mit unseren Mitgliedern führen, einige der frisch gewählten Vertreter unserer Genossenschaft persönlich kennenlernen und uns ebenso über den Austausch mit interessierten Besuchern freuen, die uns bislang noch nicht kannten.
Unser Fazit: Das Mühlenkiezfest hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig, offen und herzlich das Miteinander im Kiez ist. Wir bedanken uns beim Nachbarschaftsverbund Mühlenkiez, allen Mitwirkenden und den vielen Gästen für einen rundum gelungenen Nachmittag und freuen uns schon auf das nächste Fest.







Im Rahmen der 52. Berliner Seniorenwoche vom 27. Juni bis 4. Juli 2026 ist Polizeibeamtin Jenny Grunwald vom Polizeiabschnitt 16 gemeinsam mit unserem Mitarbeiter Mirko Voigt in den Wohngebieten unserer Genossenschaft unterwegs.
Mit der einfachen Frage „Fühlen Sie sich sicher?“ entstehen schnell offene und interessante Gespräche. Ob Wohnungseinbruch, Trickbetrug an der Haustür, am Telefon oder im Internet – die Themen sind vielfältig und betreffen viele Menschen im Alltag. Entsprechend groß war das Interesse der Anwohner, die die Gelegenheit nutzten, ihre Fragen zu stellen und ihre Anliegen anzusprechen.
Die jüngste Tour führte durch die Wohnanlagen in der Michelangelostraße, Gürtelstraße, Hanns-Eisler-Straße und Thomas-Mann-Straße. Die Begegnungen waren herzlich, offen und geprägt von einem regen Austausch.
Kleines Highlight am Rande: Unser neues Fahrradhaus in der Michelangelostraße wurde von der Polizeibeamtin kurzerhand mit einem „Daumen hoch“ bewertet. Bei dieser Gelegenheit nahm sie auch gleich das Dienstfahrrad unseres Hausmeisters genauer unter die Lupe.
Falls Sie in den nächsten Tagen einer Polizeibeamtin oder einem Polizeibeamten – vielleicht sogar gemeinsam mit unserem Mitarbeiter – in unseren Wohnanlagen begegnen, sprechen Sie die beiden gerne an. Sie freuen sich auf den Austausch mit Ihnen!




Ob live über die Baustellenkamera auf unserer Website oder bei einem Spaziergang im Kiez – jetzt ist es nicht mehr zu übersehen: Auf unserer Baustelle in der Greifswalder Straße haben die Arbeiten begonnen. Hier ein kleiner Überblick über den Bauablauf bis September 2026.
Seit der Montage des Bauzauns am 22. Juni sind die Mitarbeiter des Generalunternehmens Mattig & Lindner im Einsatz: Sie richten die Baustelle ein, stellen leuchtend grüne Container als Baubüro und Materialdepot auf, und verlegen Strom- und Wasserleitungen, die sie für ihre Arbeiten benötigen. Bald schon füllen sich die blauen Abfallcontainer vor dem kleinen Anbau des Ärztehauses, der bis zu seinem Abriss Mitte Juli vollständig entkernt und in den Zustand eines Rohbaus versetzt werden muss.
Sind der Anbau und auch der alte Zugang zu dem zweigeschossigen Gebäude abgetragen, können die Erdarbeiten für den Neubau des Genossenschaftszentrums beginnen. Dieser ist als Pavillon in L-Form geplant und soll sich direkt an das Ärztehaus anschmiegen. Zunächst wird die Baugrube für die Fundamente ausgehoben und werden die Strom- und Wasserleitungen verlegt.
Parallel dazu finden auch im Bereich des neuen Eingangsportals des Ärztehauses Erdarbeiten statt, wo ein Aufzug für einen barrierefreien Zugang zu allen Geschossen eingebaut werden soll.
Ist das Ärztehauses komplett entkernt und der Keller abgedichtet, soll im Herbst mit der Fassadensanierung begonnen werden. Dafür wird das Gebäude rundum eingerüstet.




Aus Alt wird Neu: Unser Ärztehaus in der Greifswalder Straße 123 wird umfassend saniert und fit für die Zukunft gemacht. Was jetzt noch fehlt? Ein Name, der genauso gut zum Haus passt wie zu unserer Gemeinschaft.
Ob kreativ, regional oder mit Bezug zu unserer Genossenschaft oder zur medizinischen Versorgung - wir freuen uns auf Ihre Ideen! Machen Sie mit bei unserem Namenswettbewerb und schicken Sie uns Ihren Vorschlag per E-Mail bis Sonntag, 12. Juli 2026, an kommunikation@wbg-zentrum.de (Notieren Sie bitte auch Ihren Namen und Ihre Adresse).
Mit etwas Glück stammt der zukünftige Name unseres Ärztehauses von Ihnen! Als Dankeschön verlosen wir unter zehn Teilnehmern eine kleine Überraschung.
Wir freuen uns auf viele kreative Ideen und bedanken uns schon jetzt fürs Mitmachen!



Am vergangenen Samstag feierten die Bewohner der Lilli-Henoch-Straße zum fünften Mal ihr Sommerfest. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde im Schatten von Bäumen und Baldachinen geplaudert, geschmaust und getanzt. 100 Gäste freuten sich über ein munteres Programm und heitere gemeinsame Stunden.
Mit dem „Gute-Laune-Song“, mit Akrobatik und Tanz haben die Kinder das diesjährige Sommerfest der Lilli-Henoch-Straße eröffnet und die ersten Gäste, die der Einladung ab 13 Uhr gefolgt waren, schwungvoll unterhalten. Für dieses Engagement wurden die jungen Darsteller als „Park-Spatzen“ getauft und mit eigens entworfenen T-Shirts belohnt. Später wurde den Klavierstücken einer jungen Solokünstlerin gelauscht und schließlich herzlich gelacht, als Werner Zingler, Vertreter und Mitorganisator des Sommerfestes, in die Rolle der Protagonistin des bekannten Lippert-Songs „Erna kommt“ schlüpfte. „Es war eine wunderbare Stimmung“, schwärmte der 77-Jährige, der das Fest zusammen mit Burckhard Steinert und Dr. Andreas Urbich, wie Zingler Vertreter des Wahlbezirks 3, und einem insgesamt zwölfköpfigen Team schon zum fünften Mal geplant hat.
Gegen die angekündigten hochsommerlichen Temperaturen hatten sich die Organisatoren gut gewappnet und Planschbecken für die jüngsten Gäste besorgt. Die Tische wurden im Schatten der Bäume eingedeckt und Sonnenschirme sowie Baldachine spendeten zusätzlich Schutz vor der Sonne, die an diesem Tag für über 30 Grad sorgte. Nachmittags gab es köstlichen Kuchen und Kaffee, abends wurde gegrillt und kühles Bier gezapft; ein DJ legte Musik auf. „Selbstverständlich haben wir getanzt“, erzählt Zingler. „Es tut einfach gut, einmal alles zu vergessen, worum man sich sonst vielleicht Sorgen und Gedanken macht.“
Auch in diesem Jahr gab es ein schönes Extra für die Kinder: Sie konnten einen Stoffbeutel mit Textilmalfarben gestalten – ein hübsches und alltagspraktisches Accessoire, das sie ganz sicher auch über diesen Tag hinaus an die vergnüglichen Stunden des Kiezfestes erinnern wird.
Info:
Die WBG Zentrum unterstützt Kiezfeste mit einem kleinen Obolus und diversem Equipment, wie Bierzeltgarnituren, Stehtische, Müllständer und Spielgeräte. Nähere Informationen gibt es bei Mirko Voigt, Mitgliederservice/Sozialmanagement, Telefon 030/42 19 08 – 59.

Nach kleineren Verzögerungen ist die Neugestaltung des Innenhofs Danziger Straße/Rudi-Arndt-Straße nun abgeschlossen. Mit 24 Pkw-Stellplätzen, komplett entsiegelt und umgeben von viel Grün zeigt sich der Hof mit neuem Gesicht.
Eingerahmt von hochgewachsenen Bäumen und üppigen Sträuchern mutet der Innenhof Danziger Straße/Rudi-Arndt-Straße wie eine grüne Oase an. Dort wo noch Anfang des Jahres stark sanierungsbedürftige Garagen der Marke Eigenbau aus den 1950er Jahren standen, befinden sich nun gepflasterte Pkw-Stellplätze, begrenzt von einem frisch bepflanzten Grünstreifen. Das ehemals nur noch lückenhaft vorhandene Mäuerchen an der Grenze zum Nachbarhof wurde durch einen Stabmattenzaun ersetzt.
Im Februar dieses Jahres wurden die Sanierungsarbeiten aufgenommen: zunächst die Garagen abgerissen, eine von Pilzen befallene Robinie gefällt und die stark beschädigte Betonfläche abgetragen. Diese versiegelte fast den gesamten Hof und verursachte Probleme bei der Regenwasserableitung. Die insgesamt 24 Stellplätze wurden neu gepflastert und dafür Betonsteine in der gleichen Größe wie die alten Granitsteine im Mittelstreifen des Hofs verwendet, so dass ein einheitliches Bild entsteht.
Gewonnen wurden durch die Neugestaltung nicht nur zehn neue Stellplätze für unsere Mitglieder. Der Hof hat auch ein gänzlich neues Gesicht erhalten und präsentiert sich jetzt umweltfreundlich und mit klarer Struktur.

Einige Eichen in unserem Bestand sind derzeit vom Eichenprozessionsspinner betroffen. Insgesamt handelt es sich um fünf Bäume in der Lilli-Henoch-Straße, der Gürtelstraße sowie der Hanns-Eisler-Straße.
Die betroffenen Bereiche wurden vorsorglich abgesperrt und für die Beseitigung eine Fachfirma beauftragt. Zum Einsatz kommt die mechanische Methode, bei der die Gespinstnester der Raupen gezielt abgesaugt und fachgerecht entsorgt werden. Ein Großteil der Arbeiten ist bereits abgeschlossen, lediglich in der Hanns-Eisler-Straße laufen diese aktuell noch.
Gut zu wissen:
Absperrungen sollten unbedingt beachtet und betroffene Bäume gemieden werden. Auch darüber hinaus gilt bei Spaziergängen im Grünen: möglichst auf den Wegen bleiben und keinen Kontakt mit Raupen oder Gespinsten haben.
INFO
Was steckt hinter dem Eichenprozessionsspinner?
Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) ist eine in Deutschland heimische Schmetterlingsart. Er bevorzugt warme, trockene Standorte wie lichte Eichenwälder, Waldränder oder einzelnstehende Eichen. Sein verstärktes Auftreten ist Teil natürlicher Populationsschwankungen, wird jedoch durch milde Frühjahre begünstigt.
Warum die Raupen problematisch sind
Ab etwa April bis Mai entwickeln die Raupen ab dem dritten Larvenstadium feine Brennhaare mit einem Nesselgift. Diese können beim Menschen gesundheitliche Reaktionen auslösen. Gleichzeitig können die Tiere bei stärkerem Auftreten Eichen erheblich schädigen, indem sie Blätter fressen und im Extremfall ganze Baumkronen kahl werden.
Mögliche gesundheitliche Auswirkungen
Ein Kontakt mit den Brennhaaren kann Hautreaktionen wie Rötungen und teils starken Juckreiz verursachen (Raupendermatitis). Seltener treten Reizungen der Atemwege oder der Augen auf. In sehr seltenen Fällen sind auch allgemeine Beschwerden wie Fieber möglich.
(Quelle: Bundesumweltamt)
Foto: AdobeStock_agrarmotive

Zum Kindertag am 1. Juni laden wir unsere Zentrum-Kinder bis 8 Jahre zu einem kreativen Malwettbewerb ein. Gesucht werden die schönsten und fantasievollsten Traumhäuser.
Ob klitzeklein oder riesengroß, ob Baumhaus, Hausboot oder Wolkenkratzer – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die fertigen Bilder können bis zum 11. Juni 2026 im Hausmeisterbriefkasten abgegeben werden. Wichtig: Auf die Rückseite bitte den Vor- und Nachnamen, das Alter sowie die Adresse des kleinen Künstlers schreiben.
Alle eingereichten Kunstwerke nehmen an einer Verlosung teil. Es gibt tolle Preise zu gewinnen. Wir freuen uns auf viele kreative Ideen!
Gelungene Premiere: Unsere erste Mitgliederfahrt am 18. Mai 2026 ist als Auftakt zu einer neuen Ausflugsreihe rundum gelungen. 52 Teilnehmer erlebten einen abwechslungsreichen Tag zwischen Natur, Genuss und gemeinschaftlichen Eindrücken im Westhavelland.
Am 18. Mai 2026 war es so weit: Um 9 Uhr startete die erste Mitgliederfahrt mit 52 Teilnehmern am Parkplatz der Hanns-Eisler-Straße 64. Die Gruppe wurde von den Mitarbeitern der Geschäftsstelle, Monique Schernell (kaufmännischer Vorstand) und Mirko Voigt (Sozialmanagement), sowie den beiden erfahrenen Reiseleitern Reginia Berendt und Detlef Enge begleitet. Sie gestalteten den Tag umsichtig und mit viel Gespür für die Gruppe.
Schon die Anreise stand ganz im Zeichen eines gelungenen Auftakts. Bei frühsommerlichem Wetter mit Sonnenschein und zarten Wolken führte die rund zweistündige Fahrt durch die weite Landschaft des Naturparks Westhavelland. Unterhaltsame und interessante Einblicke in die Region machten die Fahrt kurzweilig und stimmten auf den Tag ein.
Im Domstiftsgut Mötzow angekommen, erwartete die Gruppe ein reichhaltiges Spargelbuffet. In angenehmer Atmosphäre wurde gemeinsam gespeist. Die Auswahl reichte von Suppe und Salaten bis hin zu klassischen Begleitgerichten wie Schnitzel. Im Anschluss blieb Zeit für einen individuellen Spaziergang über das Gelände: Die Tiergehege mit Alpakas und Schweinen luden ebenso zum Verweilen ein wie der Hofladen und die Kunstmühle, in denen regionale Produkte und handgefertigte Arbeiten angeboten wurden. Viele nutzten die Gelegenheit, sich mit frischen Erzeugnissen für zu Hause einzudecken.
Am Nachmittag setzte sich das Programm in Brandenburg an der Havel fort. Vom Salzhofufer aus startete eine etwa zweistündige Schiffsfahrt über die Havel und den Havelkanal. Während der Fahrt wurden Wissenswertes zur umliegenden Natur- und Kulturlandschaft vermittelt. Ob an Deck mit Blick auf die vorbeiziehenden Ufer oder bei Kaffee und Kuchen unter Deck – die entspannte und heitere Atmosphäre wurde von allen sehr geschätzt.
Gegen 18 Uhr kehrte die Reisegruppe nach Berlin zurück. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv: Besonders die gelungene Organisation, die angenehme Gruppengröße, der Komfort des Reisebusses und des Fahrgastschiffes sowie die aufmerksame Begleitung haben für Begeisterung gesorgt.
Die erste Mitgliederfahrt hat einen überzeugenden Auftakt zu unserer Ausflugsserie geschaffen und die Vorfreude auf weitere gemeinsame Ausflüge geweckt. Für September planen wir die nächste Mitliederfahrt. Informationen dazu folgen.
Ganz in der Nähe der Drei Grazien trafen sich gestern wieder Pflanzenliebhaber aus dem Mühlenkiez zum Tauschen und Plaudern. Trotz kühler Temperaturen und grauer Wolken lockte auch die dritte Pflanzentauschbörse der Umweltkommission zahlreiche Besucher an.
Kleine, selbstgezogene Sprösslinge recken ihr Grün in den grauen Himmel. Liebevoll beschriftete Eisstiele zeigen an, dass hier bei guter Pflege einmal leckere Früchte geerntet werden könnten: zum Beispiel rote Paprika, Cherrytomaten oder Physalis. Auf den Tischen in der Nähe der Drei Grazien - durch die Absperrungen aufgrund der geplanten Feuerwehrumfahrungen etwas versetzt vom früheren Standort - reihen sich Pflanz- und Übertöpfe aneinander und Becher mit Setzlingen oder Blumensamen.
Interessiert stecken Pflanzenliebhaber jeden Alters die Köpfe zusammen, reden und fachsimpeln. Fragen einander, warum gerade diese Pflanze so ausgesprochen gut oder weniger gut gedeiht, geben sich Ratschläge und Tipps. „Etwas im Garten abzustechen und mitzubringen, ist ja einfach“, sagt eine der Besucherinnen. „Wie aber die Leute es schaffen, ihre Pflanzen auf der Küchenbank selbst zu ziehen, finde ich schon beachtlich.“ Schon im vorigen Jahr hat sie die Pflanzentauschbörse genutzt, um sich inspirieren zu lassen oder neue Sorten zu entdecken. Dieses Mal hat sie aus ihrem Garten verschiedene Blumenzwiebeln mitgebracht und auch Storchenschnabel - einen hübschen Bodendecker, der Schmetterlinge und Bienen anlockt. „Sich auszutauschen, macht einfach Spaß“, sagt sie. „Man lernt immer was Neues.“
Eine Mutter und ihre Tochter nehmen Vergissmeinnicht, Gänseblümchen und Primeln in einer Schale mit und wollen in ihrem Garten eine Wildblumenwiese anlegen. Ein Ehepaar, das mit ihren Tomatenpflanzen schon beim letzten Mal viel Glück hatte, hofft auf eine erneut reiche Ernte zu Hause am Küchenfenster. Ein junger Mann indes ist das erste Mal dabei. Seine mitgebrachten Ableger sorgen für ein gewisses Aufsehen. „Was ist denn das?“, raunt es durch die kleine Gruppe der Gartenliebhaber. „Eine Glückskastanie“, klärt der Neuling auf und berichtet von seiner Zimmerpflanze, die ihm einfach zu groß geworden ist und die er gerne teilen mag. „Glück“, sagt eine Frau neben ihm und lacht, „möchte doch jeder gerne haben“.
Foto: WBG Zentrum

Der „Mähfreie Mai“ bringt unsere Grünflächen in diesem Jahr auf ganz besondere Weise zum Blühen. Wo sonst regelmäßig gemäht wird, entstehen für Wildbienen, Schmetterlinge und viele andere Insekten neue, kleine Lebensräume.
Diese Entwicklung möchten wir gemeinsam sichtbar machen: Deshalb laden wir alle Mitglieder herzlich ein, die Veränderungen in unseren Kiezen fotografisch festzuhalten. Ob summende Bienen, bunte Blüten, versteckte Käfer oder wild wachsende Wiesen – gefragt sind stimmungsvolle Momentaufnahmen aus unseren Außenanlagen.
Die schönsten Einsendungen veröffentlichen wir auf unserer Website. Als kleines Dankeschön erhalten alle Hobbyfotografen, deren Bilder gezeigt werden, eine unserer beliebten roten Zentrum-Tassen.
Einsendeschluss ist der 31. Mai 2026.
Bitte senden Sie Ihre Fotos mit Angabe Ihres Namens und des Aufnahmeorts per E-Mail an: kommunikation@wbg-zentrum.de
Wir freuen uns auf viele besondere Eindrücke!
Foto: Magnific

Unsere Vertreterwahl geht in die Zielgerade. Die Stimmen aus der Briefwahl sind ausgezählt, und die Wahlkommission hat das vorläufige Ergebnis festgestellt. Von insgesamt 1.810 abgegebenen Stimmen waren 1.771 gültig, 39 Stimmzettel konnten leider nicht gewertet werden. In den 19 Wahlbezirken wurden damit 64 Vertreter sowie 25 Ersatzvertreter gewählt.
Nun sind die gewählten Vertreter und Ersatzvertreter am Zug. Sie können ihre Wahl annehmen oder ablehnen. Dazu erhalten sie in Kürze ein Schreiben mit einer Einverständniserklärung, die bis zum 11. Mai 2026 ausgefüllt zurückgesendet werden muss. Erfolgt keine Rückmeldung, gilt die Wahl als nicht angenommen. In diesem Fall rücken die Ersatzvertreter entsprechend der festgelegten Reihenfolge nach.
Wie geht es weiter? Der Abschluss der Vertreterwahl wird in der Tagespresse bekannt gemacht. Parallel dazu werden die gewählten Vertreter namentlich über Hausaushänge in den jeweiligen Wahlbezirken veröffentlicht. Außerdem liegen die Unterlagen für 14 Tage in unserer Geschäftsstelle zur Einsicht aus.
Da die Vertreterwahl nach den klaren Vorgaben unserer Satzung und Wahlordnung durchgeführt wird, sind viele einzelne Schritte erforderlich, die entsprechend Zeit in Anspruch nehmen. Wir bitten daher noch um etwas Geduld und halten Sie selbstverständlich weiterhin regelmäßig über unsere Kanäle auf dem Laufenden.
Illustration: FreePik
Ruckzuck stehen Seitenteile und Wände. Einen Tag später schon wird die Decke montiert. Dass bei den Hauseingängen, die im Zuge der Aufzugsverlängerungen barrierefrei umgebaut werden, in diesem Jahr erstmals auf Betonfertigteile gesetzt wird, bedeutet eine Zeitersparnis von etwa zwei Wochen. Der Technische Bauleiter, Andreas Dietrich, wertet diese Alternative zum klassischen Mauerwerk als klaren Vorteil - könnten doch 2026 doppelt so viele Aufzugsverlängerungen umgesetzt werden wie im Vorjahr.
Den Auftakt macht in diesem Jahr die Hanns-Eisler-Straße 38. Es folgen zeitversetzt die Häuser Nummer 44 und 48 und in der Thomas-Mann-Straße schließlich die Häuser 47, 51 und 55. Im Bauablauf werden Abriss und Neubau des Hauseingangs der ebenerdigen Verlängerung des Aufzugs vorangestellt, so dass dieser anschließend ohne Verzögerung eingebaut werden kann.
Jeweils ein viertel Jahr im Voraus werden die Bewohner über die Modernisierungsmaßnahme informiert und erhalten kurz vor Baubeginn nochmals Details zu den einzelnen Schritten. Denn natürlich müssen während der Bauphase zunächst größere Einschränkungen hingenommen werden. Nach Fertigstellung aber bietet der barrierefreie Zugang zur Wohnung einen enormen Gewinn an Sicherheit und Komfort.
Wie alle Bauteile eines Hauses trotzen auch die Fugen Wind und Wetter und müssen von Zeit zu Zeit erneuert werden. Befinden sie sich in großer Höhe, ist dies ein spektakulärer Vorgang, der von echten Profis ausgeführt werden muss. Wenn, wie in der Hanns-Eissler-Straße 7 bis 76, elf Stockwerke bewältigt werden müssen, sind Industriekletterer gefragt. Gut gesichert und mit allen erforderlichen Werkzeugen und Materialien ausgerüstet, reinigen die Kletterexperten zunächst die Bestandsfugen der Balkonseitenplatten, verfugen sie dann neu und verkleben sie schließlich mit einem wetterfesten Abdeckband. Bis voraussichtlich zum 8. Mai können die Industriekletterer bei ihrer Arbeit bestaunt werden. Dann sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Seit gestern wird in der Michelangelostraße 93 fleißig gearbeitet: Es wird Erde ausgehoben, kleine Fundamente werden gegossen und die Stahlstützen sowie die Dachbalken aus verzinktem, pulverbeschichtetem Stahl montiert. Die Schiebetür aus Lochblech, die Lamellen aus witterungsbeständiger Lärche und die Fahrradständer für die etwa 30 Stellplätze liegen für die nächsten Arbeitsschritte bereit. Man kann zuschauen, wie unser Pilotprojekt Tag für Tag Gestalt annimmt. Am Mittwoch, 22. April, soll die Fahrradgarage mit Gründach und einer Fläche von 6,40 x 8,50 Metern fertiggestellt sein.
Angeregt durch den Wunsch unserer Mitglieder haben wir pünktlich zur Freiluftsaison dieses Projekt gestartet.
Die Vorteile liegen auf der Hand:
• barrierefreies Abstellen der Fahrräder in fußläufiger Entfernung zum Hausaufgang
• abschließbarer Zugang nur für Nutzer
• beleuchteter, durchlüfteter und wetterfester Unterstand
• faire Mietpreise
Ab Mai können die Stellplätze gemietet werden. Ein Info-Schreiben für potenzielle Nutzer aus den umliegenden Häusern unserer Genossenschaft geben wir bis Ende April in die Post. Erweist sich diese erste Garage für Velos als Erfolgsmodell, könnte sie auch in anderen Kiezen realisiert werden.
Übrigens: Der Spielplatz, der zunächst weichen musste, wird ganz in der Nähe auf einer größeren Fläche neu errichtet.
Unsere Mitgliedermagazin „im Zentrum“ zeigt sich in neuem Gewand: mit frischen Farben, großzügiger Gestaltung und starken Fotos. Alles ist etwas luftiger – damit Inhalte noch besser wirken und das Lesen einfach mehr Spaß macht.
Auch inhaltlich lohnt sich der Klick aufs PDF der aktuellen Ausgabe: Wir blicken auf die aktuelle Vertreterwahl und erzählen die Geschichte eines engagierten Mitglieds, das sich seit 40 Jahren für unsere Genossenschaft einsetzt. Wir stellen unser Pflanzkonzept für mehr Grün in unseren sechs Kiezen vor, berichten über neue Bauprojekte wie unser Genossenschaftszentrum und die Sanierung des Ärztehauses in der Greifswalder Straße 122, die noch im Frühjahr starten.
Dazu gibt’s Einblicke in laufende Sanierungen für mehr Wohnkomfort, die Umgestaltung von Innenhöfen zu grünen Oasen sowie unsere erste Fahrradgarage als Pilotprojekt. Und mit unserer neuen Reihe „Unsere Stadt“ werfen wir einen spannenden Blick auf die teils kuriose Baugeschichte des Alexanderplatzes.
Jetzt als PDF online lesen! Dazu einfach auf das Cover klicken.
Auf Wunsch senden wir Ihnen auch die gedruckte Ausgabe. Melden Sie sich gerne telefonisch bis 10. April in der Geschäftsstelle unter 030 / 42 19 08 – 56.

Die Resonanz auf unseren Aufruf zur Kandidatur war großartig: Mehr als 90 Mitglieder möchten sich als Vertreterinnen und Vertreter für unsere Genossenschaft stark machen. Ein wunderbares Zeichen für gelebte Mitbestimmung – vielen Dank an alle, die kandidieren!
Bis zum 25. März werden die Wahlbriefe per Post an alle Mitglieder verschickt. Dann haben Sie die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben und zu entscheiden, wer Ihren Wahlbezirk in den kommenden Jahren vertreten soll.
Die Wahl findet bequem als Briefwahl statt. Sie können dabei immer so viele Kandidaten wählen, wie Vertreterplätze für Ihren Wahlbezirk vorgesehen sind – pro Person jeweils eine Stimme.
Bitte werfen Sie Ihren ausgefüllten Stimmzettel bis spätestens 27. April in den Hausmeisterbriefkasten ein.
Sollten Sie Fragen haben, rufen Sie gerne an: Telefon: 030 / 42 19 08 - 90
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Initiiert von der Umweltkommission setzen wir in diesem Jahr in unseren Kiezen erstmalig die Aktion „Mähfreier Mai“ um. Ruhen die Rasenmäher, können sich Pflanzen und Gräser entfalten und entstehen Lebensräume für heimische Wildbienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber.
Bis die Aktion startet, haben die Mitarbeiter der Firma PENTA, die unseren Kiezen für die Pflege der Grünflächen zuständig ist, alle Hände voll zu tun, in den Außenanlagen die Spuren des Winters zu beseitigen. Dazu gehört etwa die Pflege von Rasen und Beeten und das Entfernen des Laubs aus dem vorigen Herbst. Im Mai ruhen dann die Maschinen und auf den Rasen unserer Genossenschaft können sich Pflanzen und Gräser entfalten und neue Lebensräume für heimische Wildbienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber entstehen. Ausgenommen von der Aktion sind unsere Vorgärten.
„Uns ist bewusst, dass es dazu unterschiedliche Meinungen gibt“, erklärt dazu die Umweltkommission. „Manche Menschen bevorzugen einen kurz gemähten Rasen, andere freuen sich über natürliche Blumenwiesen – besonders im Sinne der Bienen und der Umwelt.“ Die Aktion sei explizit als Testphase gedacht, um Erfahrungen zu sammeln und gemeinsam zu schauen, welcher Weg für die Genossenschaft am besten passt und in welcher Form im kommenden Jahr an die Premiere angeknüpft werden könnte.
Die Umweltkommission ist offen für Anregungen, positive Ideen und Rückmeldungen. Fragen oder Feedback gerne an umweltkommission@uk.wbg-zentrum.de
Info
Die Aktion „Mähfreier Mai“ orientiert sich an dem internationalen Trend „No Mow May“, der ursprünglich aus Großbritannien stammt und inzwischen auch in Deutschland immer mehr Unterstützung durch Umweltverbände und Kommunen erhält.
Foto: FreePik

Wohin mit dem Stuhl, der nicht mehr gebraucht wird? Wer gießt die Blumen im Urlaub? Und wer hat Lust auf eine Runde Tischtennis? Für all das gibt es unseren Online-Marktplatz. Hier können Mitglieder Dinge verkaufen, verschenken, tauschen oder nach Unterstützung im Alltag suchen – ganz unkompliziert und direkt unter Nachbarn.
Der Marktplatz ist Teil des geschützten Mitgliederbereichs auf unserer Website. Alle Angebote werden unter dem echten Namen eingestellt, ebenso die Kontaktaufnahme. Das schafft Vertrauen und sorgt für eine freundliche, nachbarschaftliche Atmosphäre.
Ob Möbel, Küchengeräte, Kleidung oder Deko: Was bei Ihnen vielleicht keinen Platz mehr hat, kann für andere genau das Richtige sein. Gleichzeitig lassen sich hier auch Dienstleistungen oder gemeinsame Aktivitäten organisieren – vom Babysitten über Nachhilfe bis hin zum gemeinsamen Gärtnern oder Museumsbesuch.
So wird aus dem einfachen Teilen von Dingen schnell mehr: neue Kontakte, gegenseitige Unterstützung und ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl in unseren Kiezen. Ganz nebenbei schonen wir Ressourcen – und machen aus Gebrauchtem wieder etwas Wertvolles.
Anzeigen sind übrigens immer auf 30 Tage begrenzt. Danach verschwinden sie automatisch, können aber bei Bedarf problemlos erneut eingestellt werden.
So finden Sie den Marktplatz: Registrieren Sie sich im Mitgliederbereich auf wbg-zentrum.de/mitgliederbereich und legen Sie los!
Falls Sie Fragen haben, helfen wir gerne weiter. Sie erreichen uns telefonisch unter (030) 42 19 08-56 oder per Mail unter kommunikation@wbg-zentrum.de
Illustration: FreePik
Mehr Grün für unsere Quartiere: 2023 haben wir das Motto „Lasst uns pflanzen!“ ausgerufen. Waren doch in den Jahren zuvor zahlreiche Bäume durch Sturm, Fäulnis oder notwendige Fällungen verloren gegangen. Um gezielt für Ersatz zu sorgen, entwickelte unser Baumsachverständiger Joachim Streeck, der auch das Baumkataster unserer Genossenschaft pflegt, ein Pflanzkonzept mit geeigneten Standorten – sorgfältig ausgewählt nach Platzangebot, Nähe zu Gebäuden, Wegen, Leitungen und Feuerwehrzufahrten.
Bei der Auswahl der Arten wurde bewusst auf klimaresiliente und ökologisch wertvolle Bäume gesetzt, darunter Feld- und Spitzahorn, Erle, Esche, Felsenbirne, Hainbuche und Trompetenbaum.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Allein in den Jahren 2024 und 2025 wurden in unseren sechs Kiezen 75 neue Bäume gepflanzt. Die meisten der vorgesehenen Flächen sind inzwischen begrünt – ein sichtbarer Erfolg des Konzepts, das künftig weiterentwickelt werden soll.
„Wir haben ein Herz für grüne Kieze und pflanzen im Schnitt rund 20 neue Bäume pro Jahr“, sagt Jörg Gagern, der die Neu- und Nachpflanzungen koordiniert. Gemeinsam mit Mitglied und Vertreter Martin Barthold will er demnächst die Kieze begehen, um weitere mögliche Standorte zu entdecken. Klar ist bei allen Ambitionen auch: Wer pflanzt, muss die Bäume gut pflegen – damit sie unsere Kieze langfristig grüner machen.
Einen ausführlichen Artikel zu unserem Pflanzkonzept und den Ergebnissen der aktuellen Untersuchungen unseres Baumsachverständigen Joachim Streeck lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Magazins.
Foto: Adobe_Stock_Nahhan

Am Dienstag, 7. April 2026, ist von 13-18 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber der Ella-Kay-Straße 38 im Ernst-Thälmann-Park wieder BSR-Kieztag. Dieser bietet eine gute Gelegenheit, gutes Gebrauchtes weiterzugeben und den eigenen Sperrmüll einfach vor Ort bei der BSR loszuwerden.
Fast jeder besitzt Dinge, die ausgedient haben oder nicht mehr gefallen – aber viel zu schade zum Wegwerfen sind. Doch wohin damit? Jeder Kieztag bietet einen Tausch- und Verschenkmarkt an, wo Brettspiele oder Spielzeug, Vasen oder Geschirr, Fahrräder oder Kleinmöbel und Koffer oder Taschen abgeben oder getauscht werden können. Vielleicht finden sich auch neue Schätze?
Gegenstände, die nicht den Besitzer wechseln, werden vom BSR-Team geprüft und gegebenenfalls an das BSR-Gebrauchtwarenhaus NochMall weitergereicht.
Abfallberater klären außerdem zu allen Fragen rund um die Themen Abfall und Stadtsauberkeit auf.
Das wird man auf dem Kieztag los:
- Sperrmüll
- Altholz
- Matratzen
- Elektrogeräte
- Alttextilien
- Gut Erhaltenes für den Verschenkmarkt
Das muss zu Hause bleiben oder zum Recyclinghof gebracht werden:
- Lacke, Farben, Lösungsmittel
- Bauschutt
- Batterien
- Alt-Medikamente
- Kontaminiertes Holz
Weitere Infos auf www.bsr.de/meinkieztag
Schneeglöckchen und Krokusse recken Ihre Köpfchen der Sonne entgegen – der Frühling beginnt! Zum Start in die neue Gartensaison haben wir nun einen kleinen Leitfaden für Mitglieder entwickelt, die einen Vorgarten betreuen. Schließlich werden fast die Hälfte der Flächen vor unseren Häusern von passionierten Hobbygärtnern unserer Genossenschaft gepflegt. In den kommenden Tagen wird der Leitfaden per Post verschickt.
Das kleine Regelwerk fasst die wichtigsten Hinweise zusammen, damit unsere Grünflächen harmonisch wirken und sich alle daran erfreuen können.
Es geht unter anderem darum,
• dass Bepflanzung und Gestaltung gut ins Umfeld passen,
• dass die Flächen regelmäßig gepflegt und sauber gehalten werden,
• dass Wege, Eingänge und Sichtachsen frei bleiben
• und dass möglichst heimische, insektenfreundliche Pflanzen zum Einsatz kommen.
Auch Tipps zu dezenter Dekoration, genehmigungspflichtigen Veränderungen oder zur Rücksprache mit unseren Hausmeistern finden sich darin.
Unser Leitfaden soll Orientierung geben – und gleichzeitig Lust aufs Gärtnern machen. Denn wir freuen uns über alle Mitglieder, die mit Herz und Hand unsere Wohnanlagen aufblühen lassen. Als Dankeschön gibt es jedes Jahr Gutscheine für Pflanzen oder Gartengeräte sowie einen Einkaufsgutschein von Rewe.
Den Leitfaden können Sie hier als PDF herunterladen.

Achtung, Grünzeug im Anmarsch!
Am Mittwoch, 6. Mai 2026, von 15 bis 18 Uhr wird der Mehrgenerationenplatz Die Drei Grazien an der Mühlenpromenade wieder zur grünen Tausch-Oase.
Ob kleiner Steckling, üppiges Basilikum oder Zimmerpflanzen-Ableger – bei unserer 3. Pflanzen-Tauschbörse findet alles ein neues Zuhause. Dazu gibt’s viele Tipps rund ums Gärtnern, nette Gespräche und eine Bastelaktion für Kinder.
Und wer gerade kein Pflänzchen übrig hat? Kein Problem! Wir tauschen Grünes auch gegen gute Laune, eine spannende Pflanzengeschichte oder plaudern einfach bei einer Tasse Kaffee oder Tee. Bitte eine eigene Tasse mitbringen.
Fragen gern an: umweltkommission@uk.wbg-zentrum.de
Seit Januar strahlen die vier Hausaufgänge der Oderbruchstraße 13 bis 19 im Blumenviertel in Senfgelb, Eukalyptusgrün und Weiß – mit kontrastierenden Akzenten in Dunkelbraun. Das neue Farbkonzept ist eine charmante Reminiszenz an die 1960er Jahre, als die Häuser errichtet wurden. Verantwortlich für die Frischekur ist unsere Junior Bau-Projektleiterin Vanessa Marahrens, die kurz nach ihrem Start bei der WBG Zentrum im Juli 2025 dieses Projekt übernommen hat. Ihr Ansatz: die Bausubstanz ernst nehmen und gestalterisch aufgreifen.
Neben dem Neuanstrich von Wänden und Decken wurden Handläufe und Türrahmen lackiert, unterschiedliche Türblätter farblich vereinheitlicht sowie die Deckenuntersichten der Treppen überarbeitet. Auch der in die Jahre gekommene Bodenbelag wurde ersetzt: Ein grauer PVC-Belag in Sichtbeton-Optik greift die Anmutung der Kleinplatte auf, ist langlebig und besonders robust.
Noch im zweiten Quartal wird das Konzept in der Oleanderstraße 20 bis 26 fortgesetzt.
Den ausführlichen Beitrag zum Thema lesen Sie in der Ausgabe unseres Mitgliedermagazins 1/2026, die Ende März online geht.

Der Glasfaserausbau in unseren Kiezen geht jetzt in die konkrete Umsetzung. Nach der Ankündigung und den ersten Informationen für unsere Mitglieder beginnen vom 2. März bis 16. März 2026 die vorbereitenden Maßnahmen vor Ort.
Der Auftakt erfolgt im Mühlenkiez – zunächst in der Thomas-Mann-Straße, Michelangelostraße, Hanns-Eisler-Straße und Gürtelstraße. Schritt für Schritt werden die Gebäude dort an das hochmoderne Glasfasernetz des Anbieters Eurofiber Netz GmbH angebunden.
Was Bewohnerinnen und Bewohner wissen sollten
• Die betroffenen Häuser werden direkt von Eurofiber informiert – per persönlichem Anschreiben oder Hausaushang.
• In einzelnen Bauabschnitten ist der Zugang zu einzelnen Kellern erforderlich, um die technischen Voraussetzungen zu schaffen.
• Die Arbeiten finden zunächst in den entsprechenden Technik- und Kellerbereichen statt.
Wir begleiten und unterstützen die Kommunikation rund um den Ausbau, damit alle Schritte transparent und gut nachvollziehbar sind.
Bei Fragen helfen die Ansprechpartner von Eurofiber weiter:
Telefon: 030 / 5 444 800 99
E-Mail: wbgz@eurofiber.de
Mit dem Glasfaserausbau schaffen wir gemeinsam die Grundlage für eine zukunftssichere, leistungsstarke und energieeffiziente digitale Infrastruktur in unseren Quartieren. Alle Informationen gebündelt auf berlin.mitjederfaser.de/wbgzentrum
Foto: FreePik

Wie das Bezirksamt Pankow nach Anfrage mitteilte, erfolgen vom 16. Februar bis 1. Juli 2026 im Bereich des Gehwegs entlang der Michelangelostraße 21- 83 Arbeiten am Stromnetz. Während dieser Zeit werden die 60 Platzplätze zur Baustelleneinrichtung benötigt und können nicht genutzt werden.
Kleiner Bonus für unsere Mitglieder: Bei Bedarf können kurzfristig Stellplätze auf der gegenüberliegenden Seite in der Hanns-Eisler-Straße gemietet werden. Rufen Sie an unter 030 / 42 19 08 13 oder schreiben an stellplatz@wbg-zentrum.de

Entlang des Parkplatzes an der Hanns-Eisler-Straße müssen sechs Pappeln gefällt werden. Dies hatte eine Begutachtung durch das Umwelt- und Naturschutzamt des Bezirksamts Pankow und der WBG Zentrum ergebeBei einigen Bäumen wurden Krankheiten festgestellt, andere waren sogar ganz abgestorben. Nicht nur, dass damit die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet war. Die Pappeln hatten durch ihr flaches Wurzelwerk auch den Bodenbelag des Parkplatzes so stark beschädigt, dass einige Stellplätze nicht mehr genutzt werden konnten.
Gestern und heute, am 17. und 18. Februar, werden die Bäume gefällt. Da bei diesen Arbeiten schweres Gerät zum Einsatz kommt, Äste herabfallen können und ein Sicherheitsrisiko besteht, sind die angrenzenden Stellplätze in dieser Zeit nicht zugänglich. Die betroffenen Nutzer wurden vorab von uns informiert. Zeitnah wird der Parkplatz saniert und sollen junge Bäume nachgepflanzt werden.
Zur Info
Pappeln sind robust, wachsen schnell und begrünen als junge Bäume schon nach kurzer Zeit ihre Umgebung: Besonders in der Nachkriegszeit, in den 19050er- und 1970er Jahren wurden diese auf städtischem Terrain mit Vorliebe gepflanzt. Dabei sind Pappeln insbesondere in der Stadt nicht unproblematisch: Sie neigen zu Astbruch, Hohlräumen, breiten ihre Wurzeln flach und tellerartig aus, durchdringen Rohrleitungen, heben Wege an und beschädigen Straßenbeläge. Besonders ältere Pappeln können ein Sicherheitsrisiko darstellen und werden deshalb auch in unseren Kiezen regelmäßig streng geprüft.

Als Vertreterin oder Vertreter prägen Sie unsere Zukunft ganz konkret. Fünf Jahre lang entscheiden Sie gemeinsam mit anderen über zentrale Fragen: vom Jahresabschluss über die Verwendung von Gewinnen bis hin zu Satzungsänderungen und der Wahl des Aufsichtsrats. Kurz gesagt: Sie wirken im wichtigsten Gremium unserer Genossenschaft mit.
Was viele überrascht: Das Ehrenamt bietet echten Gestaltungsspielraum. Ideen einbringen, Projekte voranbringen, Weichen stellen – und dabei immer das Wohl aller Mitglieder im Blick behalten. Entscheidungen werden unabhängig und verantwortungsvoll getroffen, auf Grundlage unserer Satzung.
Haben Sie Lust, Ihre Perspektive einzubringen und unsere Genossenschaft aktiv mitzugestalten? Dann füllen Sie bis 28. Februar das Formular aus, das unserem Info-Flyer beilag und kandidieren Sie – wir freuen uns auf neue und erfahrene Köpfe!
Haben Sie das Formular nicht mehr zur Hand? Kein Problem! Rufen Sie uns einfach an: Telefon 030/42 19 08 - 90

Sie stehen direkt vor der Haustür, bieten sicheren Schutz für Gehhilfen und erleichtern vielen unserer Mitglieder den Alltag: Rund 260 Rollator-Boxen gehören inzwischen fest zum Bild unserer Kieze. Da sie das ganze Jahr über Wind und Wetter ausgesetzt sind, ist eine regelmäßige Wartung besonders wichtig.
Anfang dieses Jahres wurde diese Prüfung erstmals komplett digital durchgeführt. Ausgestattet mit Tablets haben unsere Hausmeister jede Box vor Ort begutachtet und den Zustand direkt in ein elektronisches Formular eingetragen. Die Bewertung erfolgte in fünf Kategorien – von „Sehr gut“ über „Reparaturbedürftig“ bis hin zu „Muss ausgetauscht werden“. Per Klick gingen die Daten unmittelbar an die Verwaltung.
Die Vorteile liegen auf der Hand: kein Papier, kein doppeltes Erfassen, dafür ein transparenter Gesamtüberblick in Echtzeit. So können notwendige Reparaturen schneller geplant und umgesetzt werden – effizient, nachhaltig und im Sinne unserer Mitglieder.
Seit seinem Einzug 1985 in die heutige Lilli-Henoch-Straße engagiert sich Werner Zingler mit Herzblut als Vertreter der Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum. Für den heute 77-Jährigen ist demokratische Mitbestimmung kein abstrakter Begriff, sondern gelebter Alltag – und ein Privileg, dem er sich über Jahrzehnte verpflichtet gefühlt hat.
Wer ihm begegnet, spürt schnell, was ihn antreibt: Zuhören, Brücken bauen, Menschen zusammenbringen. Ob beim Kaffee im Kieztreff oder im Gespräch über die Anliegen der Mitglieder – Zingler erzählt lebendig, mit Humor und großer Wertschätzung für das Miteinander. Schon in den Anfangsjahren am Thälmann-Park prägten gegenseitige Hilfe, gemeinsames Anpacken und Verantwortung füreinander das Leben im Quartier. Diese Haltung hat er als Vertreter konsequent weitergetragen.
„Alles muss gehört werden“, sagt Zingler. Auch wenn nicht jede Idee umgesetzt werden kann, war es ihm immer wichtig, Anliegen ernst zu nehmen und das Wohl der gesamten Genossenschaft im Blick zu behalten. Besonders schätzt er den Austausch mit jüngeren Mitgliedern. Ihre Perspektiven, Themen und ihre Energie empfindet er als Bereicherung – und als Schlüssel für die Zukunft der Genossenschaft.
Nach rund 40 Jahren im Vertreteramt möchte Werner Zingler nun Platz machen: „Jetzt sind die jungen Leute dran.“ Sein Wunsch ist klar: dass sich neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter einbringen, Verantwortung übernehmen und die Genossenschaft aktiv mitgestalten. Denn für ihn steht fest: Das Vertreteramt ist mehr als ein Ehrenamt – es ist eine Aufgabe mit Sinn, Wirkung und Herz.
Das ganze Porträt lesen Sie in der nächsten Ausgabe unseres Mitgliedermagazins, das Ende März 2026 online geht.
Foto: Dirk Mathesius



















