


Neuigkeiten der WBG Zentrum eG
Ganz in der Nähe der Drei Grazien trafen sich gestern wieder Pflanzenliebhaber aus dem Mühlenkiez zum Tauschen und Plaudern. Trotz kühler Temperaturen und grauer Wolken lockte auch die dritte Pflanzentauschbörse der Umweltkommission zahlreiche Besucher an.
Kleine, selbstgezogene Sprösslinge recken ihr Grün in den grauen Himmel. Liebevoll beschriftete Eisstiele zeigen an, dass hier bei guter Pflege einmal leckere Früchte geerntet werden könnten: zum Beispiel rote Paprika, Cherrytomaten oder Physalis. Auf den Tischen in der Nähe der Drei Grazien - durch die Absperrungen aufgrund der geplanten Feuerwehrumfahrungen etwas versetzt vom früheren Standort - reihen sich Pflanz- und Übertöpfe aneinander und Becher mit Setzlingen oder Blumensamen.
Interessiert stecken Pflanzenliebhaber jeden Alters die Köpfe zusammen, reden und fachsimpeln. Fragen einander, warum gerade diese Pflanze so ausgesprochen gut oder weniger gut gedeiht, geben sich Ratschläge und Tipps. „Etwas im Garten abzustechen und mitzubringen, ist ja einfach“, sagt eine der Besucherinnen. „Wie aber die Leute es schaffen, ihre Pflanzen auf der Küchenbank selbst zu ziehen, finde ich schon beachtlich.“ Schon im vorigen Jahr hat sie die Pflanzentauschbörse genutzt, um sich inspirieren zu lassen oder neue Sorten zu entdecken. Dieses Mal hat sie aus ihrem Garten verschiedene Blumenzwiebeln mitgebracht und auch Storchenschnabel - einen hübschen Bodendecker, der Schmetterlinge und Bienen anlockt. „Sich auszutauschen, macht einfach Spaß“, sagt sie. „Man lernt immer was Neues.“
Eine Mutter und ihre Tochter nehmen Vergissmeinnicht, Gänseblümchen und Primeln in einer Schale mit und wollen in ihrem Garten eine Wildblumenwiese anlegen. Ein Ehepaar, das mit ihren Tomatenpflanzen schon beim letzten Mal viel Glück hatte, hofft auf eine erneut reiche Ernte zu Hause am Küchenfenster. Ein junger Mann indes ist das erste Mal dabei. Seine mitgebrachten Ableger sorgen für ein gewisses Aufsehen. „Was ist denn das?“, raunt es durch die kleine Gruppe der Gartenliebhaber. „Eine Glückskastanie“, klärt der Neuling auf und berichtet von seiner Zimmerpflanze, die ihm einfach zu groß geworden ist und die er gerne teilen mag. „Glück“, sagt eine Frau neben ihm und lacht, „möchte doch jeder gerne haben“.
Foto: WBG Zentrum

Der „Mähfreie Mai“ bringt unsere Grünflächen in diesem Jahr auf ganz besondere Weise zum Blühen. Wo sonst regelmäßig gemäht wird, entstehen für Wildbienen, Schmetterlinge und viele andere Insekten neue, kleine Lebensräume.
Diese Entwicklung möchten wir gemeinsam sichtbar machen: Deshalb laden wir alle Mitglieder herzlich ein, die Veränderungen in unseren Kiezen fotografisch festzuhalten. Ob summende Bienen, bunte Blüten, versteckte Käfer oder wild wachsende Wiesen – gefragt sind stimmungsvolle Momentaufnahmen aus unseren Außenanlagen.
Die schönsten Einsendungen veröffentlichen wir auf unserer Website. Als kleines Dankeschön erhalten alle Hobbyfotografen, deren Bilder gezeigt werden, eine unserer beliebten roten Zentrum-Tassen.
Einsendeschluss ist der 31. Mai 2026.
Bitte senden Sie Ihre Fotos mit Angabe Ihres Namens und des Aufnahmeorts per E-Mail an: kommunikation@wbg-zentrum.de
Wir freuen uns auf viele besondere Eindrücke!
Foto: Magnific

Unsere Vertreterwahl geht in die Zielgerade. Die Stimmen aus der Briefwahl sind ausgezählt, und die Wahlkommission hat das vorläufige Ergebnis festgestellt. Von insgesamt 1.810 abgegebenen Stimmen waren 1.771 gültig, 39 Stimmzettel konnten leider nicht gewertet werden. In den 19 Wahlbezirken wurden damit 64 Vertreter sowie 25 Ersatzvertreter gewählt.
Nun sind die gewählten Vertreter und Ersatzvertreter am Zug. Sie können ihre Wahl annehmen oder ablehnen. Dazu erhalten sie in Kürze ein Schreiben mit einer Einverständniserklärung, die bis zum 11. Mai 2026 ausgefüllt zurückgesendet werden muss. Erfolgt keine Rückmeldung, gilt die Wahl als nicht angenommen. In diesem Fall rücken die Ersatzvertreter entsprechend der festgelegten Reihenfolge nach.
Wie geht es weiter? Der Abschluss der Vertreterwahl wird in der Tagespresse bekannt gemacht. Parallel dazu werden die gewählten Vertreter namentlich über Hausaushänge in den jeweiligen Wahlbezirken veröffentlicht. Außerdem liegen die Unterlagen für 14 Tage in unserer Geschäftsstelle zur Einsicht aus.
Da die Vertreterwahl nach den klaren Vorgaben unserer Satzung und Wahlordnung durchgeführt wird, sind viele einzelne Schritte erforderlich, die entsprechend Zeit in Anspruch nehmen. Wir bitten daher noch um etwas Geduld und halten Sie selbstverständlich weiterhin regelmäßig über unsere Kanäle auf dem Laufenden.
Illustration: FreePik
Ruckzuck stehen Seitenteile und Wände. Einen Tag später schon wird die Decke montiert. Dass bei den Hauseingängen, die im Zuge der Aufzugsverlängerungen barrierefrei umgebaut werden, in diesem Jahr erstmals auf Betonfertigteile gesetzt wird, bedeutet eine Zeitersparnis von etwa zwei Wochen. Der Technische Bauleiter, Andreas Dietrich, wertet diese Alternative zum klassischen Mauerwerk als klaren Vorteil - könnten doch 2026 doppelt so viele Aufzugsverlängerungen umgesetzt werden wie im Vorjahr.
Den Auftakt macht in diesem Jahr die Hanns-Eisler-Straße 38. Es folgen zeitversetzt die Häuser Nummer 44 und 48 und in der Thomas-Mann-Straße schließlich die Häuser 47, 51 und 55. Im Bauablauf werden Abriss und Neubau des Hauseingangs der ebenerdigen Verlängerung des Aufzugs vorangestellt, so dass dieser anschließend ohne Verzögerung eingebaut werden kann.
Jeweils ein viertel Jahr im Voraus werden die Bewohner über die Modernisierungsmaßnahme informiert und erhalten kurz vor Baubeginn nochmals Details zu den einzelnen Schritten. Denn natürlich müssen während der Bauphase zunächst größere Einschränkungen hingenommen werden. Nach Fertigstellung aber bietet der barrierefreie Zugang zur Wohnung einen enormen Gewinn an Sicherheit und Komfort.
Wie alle Bauteile eines Hauses trotzen auch die Fugen Wind und Wetter und müssen von Zeit zu Zeit erneuert werden. Befinden sie sich in großer Höhe, ist dies ein spektakulärer Vorgang, der von echten Profis ausgeführt werden muss. Wenn, wie in der Hanns-Eissler-Straße 7 bis 76, elf Stockwerke bewältigt werden müssen, sind Industriekletterer gefragt. Gut gesichert und mit allen erforderlichen Werkzeugen und Materialien ausgerüstet, reinigen die Kletterexperten zunächst die Bestandsfugen der Balkonseitenplatten, verfugen sie dann neu und verkleben sie schließlich mit einem wetterfesten Abdeckband. Bis voraussichtlich zum 8. Mai können die Industriekletterer bei ihrer Arbeit bestaunt werden. Dann sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Seit gestern wird in der Michelangelostraße 93 fleißig gearbeitet: Es wird Erde ausgehoben, kleine Fundamente werden gegossen und die Stahlstützen sowie die Dachbalken aus verzinktem, pulverbeschichtetem Stahl montiert. Die Schiebetür aus Lochblech, die Lamellen aus witterungsbeständiger Lärche und die Fahrradständer für die etwa 30 Stellplätze liegen für die nächsten Arbeitsschritte bereit. Man kann zuschauen, wie unser Pilotprojekt Tag für Tag Gestalt annimmt. Am Mittwoch, 22. April, soll die Fahrradgarage mit Gründach und einer Fläche von 6,40 x 8,50 Metern fertiggestellt sein.
Angeregt durch den Wunsch unserer Mitglieder haben wir pünktlich zur Freiluftsaison dieses Projekt gestartet.
Die Vorteile liegen auf der Hand:
• barrierefreies Abstellen der Fahrräder in fußläufiger Entfernung zum Hausaufgang
• abschließbarer Zugang nur für Nutzer
• beleuchteter, durchlüfteter und wetterfester Unterstand
• faire Mietpreise
Ab Mai können die Stellplätze gemietet werden. Ein Info-Schreiben für potenzielle Nutzer aus den umliegenden Häusern unserer Genossenschaft geben wir bis Ende April in die Post. Erweist sich diese erste Garage für Velos als Erfolgsmodell, könnte sie auch in anderen Kiezen realisiert werden.
Übrigens: Der Spielplatz, der zunächst weichen musste, wird ganz in der Nähe auf einer größeren Fläche neu errichtet.
Unsere Mitgliedermagazin „im Zentrum“ zeigt sich in neuem Gewand: mit frischen Farben, großzügiger Gestaltung und starken Fotos. Alles ist etwas luftiger – damit Inhalte noch besser wirken und das Lesen einfach mehr Spaß macht.
Auch inhaltlich lohnt sich der Klick aufs PDF der aktuellen Ausgabe: Wir blicken auf die aktuelle Vertreterwahl und erzählen die Geschichte eines engagierten Mitglieds, das sich seit 40 Jahren für unsere Genossenschaft einsetzt. Wir stellen unser Pflanzkonzept für mehr Grün in unseren sechs Kiezen vor, berichten über neue Bauprojekte wie unser Genossenschaftszentrum und die Sanierung des Ärztehauses in der Greifswalder Straße 122, die noch im Frühjahr starten.
Dazu gibt’s Einblicke in laufende Sanierungen für mehr Wohnkomfort, die Umgestaltung von Innenhöfen zu grünen Oasen sowie unsere erste Fahrradgarage als Pilotprojekt. Und mit unserer neuen Reihe „Unsere Stadt“ werfen wir einen spannenden Blick auf die teils kuriose Baugeschichte des Alexanderplatzes.
Jetzt als PDF online lesen! Dazu einfach auf das Cover klicken.
Auf Wunsch senden wir Ihnen auch die gedruckte Ausgabe. Melden Sie sich gerne telefonisch bis 10. April in der Geschäftsstelle unter 030 / 42 19 08 – 56.

Die Resonanz auf unseren Aufruf zur Kandidatur war großartig: Mehr als 90 Mitglieder möchten sich als Vertreterinnen und Vertreter für unsere Genossenschaft stark machen. Ein wunderbares Zeichen für gelebte Mitbestimmung – vielen Dank an alle, die kandidieren!
Bis zum 25. März werden die Wahlbriefe per Post an alle Mitglieder verschickt. Dann haben Sie die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben und zu entscheiden, wer Ihren Wahlbezirk in den kommenden Jahren vertreten soll.
Die Wahl findet bequem als Briefwahl statt. Sie können dabei immer so viele Kandidaten wählen, wie Vertreterplätze für Ihren Wahlbezirk vorgesehen sind – pro Person jeweils eine Stimme.
Bitte werfen Sie Ihren ausgefüllten Stimmzettel bis spätestens 27. April in den Hausmeisterbriefkasten ein.
Sollten Sie Fragen haben, rufen Sie gerne an: Telefon: 030 / 42 19 08 - 90
Foto: FreePik

Initiiert von der Umweltkommission setzen wir in diesem Jahr in unseren Kiezen erstmalig die Aktion „Mähfreier Mai“ um. Ruhen die Rasenmäher, können sich Pflanzen und Gräser entfalten und entstehen Lebensräume für heimische Wildbienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber.
Bis die Aktion startet, haben die Mitarbeiter der Firma PENTA, die unseren Kiezen für die Pflege der Grünflächen zuständig ist, alle Hände voll zu tun, in den Außenanlagen die Spuren des Winters zu beseitigen. Dazu gehört etwa die Pflege von Rasen und Beeten und das Entfernen des Laubs aus dem vorigen Herbst. Im Mai ruhen dann die Maschinen und auf den Rasen unserer Genossenschaft können sich Pflanzen und Gräser entfalten und neue Lebensräume für heimische Wildbienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber entstehen. Ausgenommen von der Aktion sind unsere Vorgärten.
„Uns ist bewusst, dass es dazu unterschiedliche Meinungen gibt“, erklärt dazu die Umweltkommission. „Manche Menschen bevorzugen einen kurz gemähten Rasen, andere freuen sich über natürliche Blumenwiesen – besonders im Sinne der Bienen und der Umwelt.“ Die Aktion sei explizit als Testphase gedacht, um Erfahrungen zu sammeln und gemeinsam zu schauen, welcher Weg für die Genossenschaft am besten passt und in welcher Form im kommenden Jahr an die Premiere angeknüpft werden könnte.
Die Umweltkommission ist offen für Anregungen, positive Ideen und Rückmeldungen. Fragen oder Feedback gerne an umweltkommission@uk.wbg-zentrum.de
Info
Die Aktion „Mähfreier Mai“ orientiert sich an dem internationalen Trend „No Mow May“, der ursprünglich aus Großbritannien stammt und inzwischen auch in Deutschland immer mehr Unterstützung durch Umweltverbände und Kommunen erhält.
Foto: FreePik

Wohin mit dem Stuhl, der nicht mehr gebraucht wird? Wer gießt die Blumen im Urlaub? Und wer hat Lust auf eine Runde Tischtennis? Für all das gibt es unseren Online-Marktplatz. Hier können Mitglieder Dinge verkaufen, verschenken, tauschen oder nach Unterstützung im Alltag suchen – ganz unkompliziert und direkt unter Nachbarn.
Der Marktplatz ist Teil des geschützten Mitgliederbereichs auf unserer Website. Alle Angebote werden unter dem echten Namen eingestellt, ebenso die Kontaktaufnahme. Das schafft Vertrauen und sorgt für eine freundliche, nachbarschaftliche Atmosphäre.
Ob Möbel, Küchengeräte, Kleidung oder Deko: Was bei Ihnen vielleicht keinen Platz mehr hat, kann für andere genau das Richtige sein. Gleichzeitig lassen sich hier auch Dienstleistungen oder gemeinsame Aktivitäten organisieren – vom Babysitten über Nachhilfe bis hin zum gemeinsamen Gärtnern oder Museumsbesuch.
So wird aus dem einfachen Teilen von Dingen schnell mehr: neue Kontakte, gegenseitige Unterstützung und ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl in unseren Kiezen. Ganz nebenbei schonen wir Ressourcen – und machen aus Gebrauchtem wieder etwas Wertvolles.
Anzeigen sind übrigens immer auf 30 Tage begrenzt. Danach verschwinden sie automatisch, können aber bei Bedarf problemlos erneut eingestellt werden.
So finden Sie den Marktplatz: Registrieren Sie sich im Mitgliederbereich auf wbg-zentrum.de/mitgliederbereich und legen Sie los!
Falls Sie Fragen haben, helfen wir gerne weiter. Sie erreichen uns telefonisch unter (030) 42 19 08-56 oder per Mail unter kommunikation@wbg-zentrum.de
Illustration: FreePik
Mehr Grün für unsere Quartiere: 2023 haben wir das Motto „Lasst uns pflanzen!“ ausgerufen. Waren doch in den Jahren zuvor zahlreiche Bäume durch Sturm, Fäulnis oder notwendige Fällungen verloren gegangen. Um gezielt für Ersatz zu sorgen, entwickelte unser Baumsachverständiger Joachim Streeck, der auch das Baumkataster unserer Genossenschaft pflegt, ein Pflanzkonzept mit geeigneten Standorten – sorgfältig ausgewählt nach Platzangebot, Nähe zu Gebäuden, Wegen, Leitungen und Feuerwehrzufahrten.
Bei der Auswahl der Arten wurde bewusst auf klimaresiliente und ökologisch wertvolle Bäume gesetzt, darunter Feld- und Spitzahorn, Erle, Esche, Felsenbirne, Hainbuche und Trompetenbaum.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Allein in den Jahren 2024 und 2025 wurden in unseren sechs Kiezen 75 neue Bäume gepflanzt. Die meisten der vorgesehenen Flächen sind inzwischen begrünt – ein sichtbarer Erfolg des Konzepts, das künftig weiterentwickelt werden soll.
„Wir haben ein Herz für grüne Kieze und pflanzen im Schnitt rund 20 neue Bäume pro Jahr“, sagt Jörg Gagern, der die Neu- und Nachpflanzungen koordiniert. Gemeinsam mit Mitglied und Vertreter Martin Barthold will er demnächst die Kieze begehen, um weitere mögliche Standorte zu entdecken. Klar ist bei allen Ambitionen auch: Wer pflanzt, muss die Bäume gut pflegen – damit sie unsere Kieze langfristig grüner machen.
Einen ausführlichen Artikel zu unserem Pflanzkonzept und den Ergebnissen der aktuellen Untersuchungen unseres Baumsachverständigen Joachim Streeck lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Magazins.
Foto: Adobe_Stock_Nahhan

Am Dienstag, 7. April 2026, ist von 13-18 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber der Ella-Kay-Straße 38 im Ernst-Thälmann-Park wieder BSR-Kieztag. Dieser bietet eine gute Gelegenheit, gutes Gebrauchtes weiterzugeben und den eigenen Sperrmüll einfach vor Ort bei der BSR loszuwerden.
Fast jeder besitzt Dinge, die ausgedient haben oder nicht mehr gefallen – aber viel zu schade zum Wegwerfen sind. Doch wohin damit? Jeder Kieztag bietet einen Tausch- und Verschenkmarkt an, wo Brettspiele oder Spielzeug, Vasen oder Geschirr, Fahrräder oder Kleinmöbel und Koffer oder Taschen abgeben oder getauscht werden können. Vielleicht finden sich auch neue Schätze?
Gegenstände, die nicht den Besitzer wechseln, werden vom BSR-Team geprüft und gegebenenfalls an das BSR-Gebrauchtwarenhaus NochMall weitergereicht.
Abfallberater klären außerdem zu allen Fragen rund um die Themen Abfall und Stadtsauberkeit auf.
Das wird man auf dem Kieztag los:
- Sperrmüll
- Altholz
- Matratzen
- Elektrogeräte
- Alttextilien
- Gut Erhaltenes für den Verschenkmarkt
Das muss zu Hause bleiben oder zum Recyclinghof gebracht werden:
- Lacke, Farben, Lösungsmittel
- Bauschutt
- Batterien
- Alt-Medikamente
- Kontaminiertes Holz
Weitere Infos auf www.bsr.de/meinkieztag
Schneeglöckchen und Krokusse recken Ihre Köpfchen der Sonne entgegen – der Frühling beginnt! Zum Start in die neue Gartensaison haben wir nun einen kleinen Leitfaden für Mitglieder entwickelt, die einen Vorgarten betreuen. Schließlich werden fast die Hälfte der Flächen vor unseren Häusern von passionierten Hobbygärtnern unserer Genossenschaft gepflegt. In den kommenden Tagen wird der Leitfaden per Post verschickt.
Das kleine Regelwerk fasst die wichtigsten Hinweise zusammen, damit unsere Grünflächen harmonisch wirken und sich alle daran erfreuen können.
Es geht unter anderem darum,
• dass Bepflanzung und Gestaltung gut ins Umfeld passen,
• dass die Flächen regelmäßig gepflegt und sauber gehalten werden,
• dass Wege, Eingänge und Sichtachsen frei bleiben
• und dass möglichst heimische, insektenfreundliche Pflanzen zum Einsatz kommen.
Auch Tipps zu dezenter Dekoration, genehmigungspflichtigen Veränderungen oder zur Rücksprache mit unseren Hausmeistern finden sich darin.
Unser Leitfaden soll Orientierung geben – und gleichzeitig Lust aufs Gärtnern machen. Denn wir freuen uns über alle Mitglieder, die mit Herz und Hand unsere Wohnanlagen aufblühen lassen. Als Dankeschön gibt es jedes Jahr Gutscheine für Pflanzen oder Gartengeräte sowie einen Einkaufsgutschein von Rewe.
Den Leitfaden können Sie hier als PDF herunterladen.

Achtung, Grünzeug im Anmarsch!
Am Mittwoch, 6. Mai 2026, von 15 bis 18 Uhr wird der Mehrgenerationenplatz Die Drei Grazien an der Mühlenpromenade wieder zur grünen Tausch-Oase.
Ob kleiner Steckling, üppiges Basilikum oder Zimmerpflanzen-Ableger – bei unserer 3. Pflanzen-Tauschbörse findet alles ein neues Zuhause. Dazu gibt’s viele Tipps rund ums Gärtnern, nette Gespräche und eine Bastelaktion für Kinder.
Und wer gerade kein Pflänzchen übrig hat? Kein Problem! Wir tauschen Grünes auch gegen gute Laune, eine spannende Pflanzengeschichte oder plaudern einfach bei einer Tasse Kaffee oder Tee. Bitte eine eigene Tasse mitbringen.
Fragen gern an: umweltkommission@uk.wbg-zentrum.de
Seit Januar strahlen die vier Hausaufgänge der Oderbruchstraße 13 bis 19 im Blumenviertel in Senfgelb, Eukalyptusgrün und Weiß – mit kontrastierenden Akzenten in Dunkelbraun. Das neue Farbkonzept ist eine charmante Reminiszenz an die 1960er Jahre, als die Häuser errichtet wurden. Verantwortlich für die Frischekur ist unsere Junior Bau-Projektleiterin Vanessa Marahrens, die kurz nach ihrem Start bei der WBG Zentrum im Juli 2025 dieses Projekt übernommen hat. Ihr Ansatz: die Bausubstanz ernst nehmen und gestalterisch aufgreifen.
Neben dem Neuanstrich von Wänden und Decken wurden Handläufe und Türrahmen lackiert, unterschiedliche Türblätter farblich vereinheitlicht sowie die Deckenuntersichten der Treppen überarbeitet. Auch der in die Jahre gekommene Bodenbelag wurde ersetzt: Ein grauer PVC-Belag in Sichtbeton-Optik greift die Anmutung der Kleinplatte auf, ist langlebig und besonders robust.
Noch im zweiten Quartal wird das Konzept in der Oleanderstraße 20 bis 26 fortgesetzt.
Den ausführlichen Beitrag zum Thema lesen Sie in der Ausgabe unseres Mitgliedermagazins 1/2026, die Ende März online geht.

Der Glasfaserausbau in unseren Kiezen geht jetzt in die konkrete Umsetzung. Nach der Ankündigung und den ersten Informationen für unsere Mitglieder beginnen vom 2. März bis 16. März 2026 die vorbereitenden Maßnahmen vor Ort.
Der Auftakt erfolgt im Mühlenkiez – zunächst in der Thomas-Mann-Straße, Michelangelostraße, Hanns-Eisler-Straße und Gürtelstraße. Schritt für Schritt werden die Gebäude dort an das hochmoderne Glasfasernetz des Anbieters Eurofiber Netz GmbH angebunden.
Was Bewohnerinnen und Bewohner wissen sollten
• Die betroffenen Häuser werden direkt von Eurofiber informiert – per persönlichem Anschreiben oder Hausaushang.
• In einzelnen Bauabschnitten ist der Zugang zu einzelnen Kellern erforderlich, um die technischen Voraussetzungen zu schaffen.
• Die Arbeiten finden zunächst in den entsprechenden Technik- und Kellerbereichen statt.
Wir begleiten und unterstützen die Kommunikation rund um den Ausbau, damit alle Schritte transparent und gut nachvollziehbar sind.
Bei Fragen helfen die Ansprechpartner von Eurofiber weiter:
Telefon: 030 / 5 444 800 99
E-Mail: wbgz@eurofiber.de
Mit dem Glasfaserausbau schaffen wir gemeinsam die Grundlage für eine zukunftssichere, leistungsstarke und energieeffiziente digitale Infrastruktur in unseren Quartieren. Alle Informationen gebündelt auf berlin.mitjederfaser.de/wbgzentrum
Foto: FreePik

Wie das Bezirksamt Pankow nach Anfrage mitteilte, erfolgen vom 16. Februar bis 1. Juli 2026 im Bereich des Gehwegs entlang der Michelangelostraße 21- 83 Arbeiten am Stromnetz. Während dieser Zeit werden die 60 Platzplätze zur Baustelleneinrichtung benötigt und können nicht genutzt werden.
Kleiner Bonus für unsere Mitglieder: Bei Bedarf können kurzfristig Stellplätze auf der gegenüberliegenden Seite in der Hanns-Eisler-Straße gemietet werden. Rufen Sie an unter 030 / 42 19 08 13 oder schreiben an stellplatz@wbg-zentrum.de

Entlang des Parkplatzes an der Hanns-Eisler-Straße müssen sechs Pappeln gefällt werden. Dies hatte eine Begutachtung durch das Umwelt- und Naturschutzamt des Bezirksamts Pankow und der WBG Zentrum ergebeBei einigen Bäumen wurden Krankheiten festgestellt, andere waren sogar ganz abgestorben. Nicht nur, dass damit die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet war. Die Pappeln hatten durch ihr flaches Wurzelwerk auch den Bodenbelag des Parkplatzes so stark beschädigt, dass einige Stellplätze nicht mehr genutzt werden konnten.
Gestern und heute, am 17. und 18. Februar, werden die Bäume gefällt. Da bei diesen Arbeiten schweres Gerät zum Einsatz kommt, Äste herabfallen können und ein Sicherheitsrisiko besteht, sind die angrenzenden Stellplätze in dieser Zeit nicht zugänglich. Die betroffenen Nutzer wurden vorab von uns informiert. Zeitnah wird der Parkplatz saniert und sollen junge Bäume nachgepflanzt werden.
Zur Info
Pappeln sind robust, wachsen schnell und begrünen als junge Bäume schon nach kurzer Zeit ihre Umgebung: Besonders in der Nachkriegszeit, in den 19050er- und 1970er Jahren wurden diese auf städtischem Terrain mit Vorliebe gepflanzt. Dabei sind Pappeln insbesondere in der Stadt nicht unproblematisch: Sie neigen zu Astbruch, Hohlräumen, breiten ihre Wurzeln flach und tellerartig aus, durchdringen Rohrleitungen, heben Wege an und beschädigen Straßenbeläge. Besonders ältere Pappeln können ein Sicherheitsrisiko darstellen und werden deshalb auch in unseren Kiezen regelmäßig streng geprüft.

Als Vertreterin oder Vertreter prägen Sie unsere Zukunft ganz konkret. Fünf Jahre lang entscheiden Sie gemeinsam mit anderen über zentrale Fragen: vom Jahresabschluss über die Verwendung von Gewinnen bis hin zu Satzungsänderungen und der Wahl des Aufsichtsrats. Kurz gesagt: Sie wirken im wichtigsten Gremium unserer Genossenschaft mit.
Was viele überrascht: Das Ehrenamt bietet echten Gestaltungsspielraum. Ideen einbringen, Projekte voranbringen, Weichen stellen – und dabei immer das Wohl aller Mitglieder im Blick behalten. Entscheidungen werden unabhängig und verantwortungsvoll getroffen, auf Grundlage unserer Satzung.
Haben Sie Lust, Ihre Perspektive einzubringen und unsere Genossenschaft aktiv mitzugestalten? Dann füllen Sie bis 28. Februar das Formular aus, das unserem Info-Flyer beilag und kandidieren Sie – wir freuen uns auf neue und erfahrene Köpfe!
Haben Sie das Formular nicht mehr zur Hand? Kein Problem! Rufen Sie uns einfach an: Telefon 030/42 19 08 - 90

Sie stehen direkt vor der Haustür, bieten sicheren Schutz für Gehhilfen und erleichtern vielen unserer Mitglieder den Alltag: Rund 260 Rollator-Boxen gehören inzwischen fest zum Bild unserer Kieze. Da sie das ganze Jahr über Wind und Wetter ausgesetzt sind, ist eine regelmäßige Wartung besonders wichtig.
Anfang dieses Jahres wurde diese Prüfung erstmals komplett digital durchgeführt. Ausgestattet mit Tablets haben unsere Hausmeister jede Box vor Ort begutachtet und den Zustand direkt in ein elektronisches Formular eingetragen. Die Bewertung erfolgte in fünf Kategorien – von „Sehr gut“ über „Reparaturbedürftig“ bis hin zu „Muss ausgetauscht werden“. Per Klick gingen die Daten unmittelbar an die Verwaltung.
Die Vorteile liegen auf der Hand: kein Papier, kein doppeltes Erfassen, dafür ein transparenter Gesamtüberblick in Echtzeit. So können notwendige Reparaturen schneller geplant und umgesetzt werden – effizient, nachhaltig und im Sinne unserer Mitglieder.
Seit seinem Einzug 1985 in die heutige Lilli-Henoch-Straße engagiert sich Werner Zingler mit Herzblut als Vertreter der Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum. Für den heute 77-Jährigen ist demokratische Mitbestimmung kein abstrakter Begriff, sondern gelebter Alltag – und ein Privileg, dem er sich über Jahrzehnte verpflichtet gefühlt hat.
Wer ihm begegnet, spürt schnell, was ihn antreibt: Zuhören, Brücken bauen, Menschen zusammenbringen. Ob beim Kaffee im Kieztreff oder im Gespräch über die Anliegen der Mitglieder – Zingler erzählt lebendig, mit Humor und großer Wertschätzung für das Miteinander. Schon in den Anfangsjahren am Thälmann-Park prägten gegenseitige Hilfe, gemeinsames Anpacken und Verantwortung füreinander das Leben im Quartier. Diese Haltung hat er als Vertreter konsequent weitergetragen.
„Alles muss gehört werden“, sagt Zingler. Auch wenn nicht jede Idee umgesetzt werden kann, war es ihm immer wichtig, Anliegen ernst zu nehmen und das Wohl der gesamten Genossenschaft im Blick zu behalten. Besonders schätzt er den Austausch mit jüngeren Mitgliedern. Ihre Perspektiven, Themen und ihre Energie empfindet er als Bereicherung – und als Schlüssel für die Zukunft der Genossenschaft.
Nach rund 40 Jahren im Vertreteramt möchte Werner Zingler nun Platz machen: „Jetzt sind die jungen Leute dran.“ Sein Wunsch ist klar: dass sich neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter einbringen, Verantwortung übernehmen und die Genossenschaft aktiv mitgestalten. Denn für ihn steht fest: Das Vertreteramt ist mehr als ein Ehrenamt – es ist eine Aufgabe mit Sinn, Wirkung und Herz.
Das ganze Porträt lesen Sie in der nächsten Ausgabe unseres Mitgliedermagazins, das Ende März 2026 online geht.
Foto: Dirk Mathesius
In diesen Tagen erhalten unsere Mitglieder einen Informationsflyer zur Vertreterwahl per Post. Darin enthalten ist ein Formular, mit dem Sie sich bis zum 28. Februar 2026 selbst als Kandidatin oder Kandidat für dieses wichtige Ehrenamt bewerben können. Alternativ haben Sie auch die Möglichkeit, ein anderes Mitglied vorzuschlagen – selbstverständlich mit dessen Einverständnis.
Als Vertreterin oder Vertreter bringen Sie die Interessen aller Mitglieder ein und gestalten die Zukunft unserer Genossenschaft aktiv mit. Dieses Engagement ist nicht nur ein wichtiger Beitrag für die Gemeinschaft, sondern auch ein besonderes Privileg gelebter Demokratie.
Beachten Sie bitte das dem Flyer beigefügte Formular, füllen Sie es aus und senden Sie es bis spätestens 28. Februar an uns zurück. Wir freuen uns über Ihre Beteiligung!
Schließlich lebt Genossenschaft vom Miteinander – von Menschen, die Verantwortung übernehmen. Mit der Vertreterwahl 2026 haben Sie die Möglichkeit, aktiv an der Weiterentwicklung unserer Genossenschaft mitzuwirken und demokratische Mitbestimmung mit Leben zu füllen.
Gemeinsam gestalten wir unsere Genossenschaft – machen Sie mit!
Wir haben die Baugenehmigung für die Revitalisierung des Ärztehauses und den Bau unseres neuen Genossenschaftszentrums erhalten und können endlich loslegen! Alle News und Informationen dazu sammeln wir hier für Sie.

Die aktuelle Wetterlage mit anhaltender Glätte macht heute besondere Vorsichtsmaßnahmen notwendig. Wie die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) in einer Pressemitteilung mitteilten bleiben alle Berliner Recyclinghöfe aus Sicherheitsgründen zunächst bis 12 Uhr für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Müllabfuhr pausiert heute vollständig – Restabfall-, Bio- und Wertstofftonnen werden nicht geleert, auch Anlieferungen sind nicht möglich. Grund dafür sind die weiterhin sehr glatten Straßen, Wege und Zufahrten. Laut Wetterwarnung ist im Tagesverlauf nicht mit einer Entspannung zu rechnen.
Ab morgen soll die Entsorgung voraussichtlich wieder aufgenommen werden. Die ausgefallenen Touren werden, wenn möglich, im Laufe der Woche nachgeholt.
Foto: BSR / Amin Akhtar

Liebe Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer, bitte denkt daran: Auf allen von der Hausgemeinschaft genutzten Arealen gilt Leinenpflicht – das betrifft auch die Grünflächen vor unseren Häusern.
Grundlage ist sowohl unsere Hausordnung als auch das Berliner Hundegesetz. In Berlin müssen Hunde grundsätzlich an die Leine, Ausnahmen gibt es nur auf ausdrücklich gekennzeichneten Hundeauslaufgebieten. Unsere genossenschaftlichen Grünflächen gehören nicht dazu und sind den Wohnungsnutzern vorbehalten.
Außerdem wichtig:
- Hundekot bitte immer aufnehmen und in den dafür vorgesehenen Behältern entsorgen.
- Spielplätze sind für Hunde tabu.
So sorgen wir gemeinsam für ein rücksichtsvolles Miteinander und gepflegte Außenanlagen. Vielen Dank für eure Unterstützung!
Foto: Freepik














