Tipp

BEA-Kiezstrom® – Unser BHKW produziert Strom!

Informieren Sie sich über unseren Contractingpartner: Berliner Energieagentur (BEA)

www.bea-kiezstrom.de

Das Bauprojekt „Blockheizkraftwerk“

Im April 2015 haben wir mit der Erneuerung der Heizungsanlagen in unseren Wohnsiedlungen der Hosemannstraße, Gubitzstraße und Ostseestraße begonnen und im Oktober 2015 abgeschlossen. Damit wurde ein für die Genossenschaft neues Heizungskonzept etabliert. Die Bauarbeiten an dem Blockheizkraftwerk (BHKW) mit nebengeschalteter Gasheizung sind gut verlaufen. So werden unsere Mieter seit dem Winter 2015/2016 mit einem exklusiven Heizungssystem versorgt.

Unsere Maßnahmen im Überblick

Für die neue Heizungsanlage wurde ein Blockheizkraftwerk mit Spitzenlastkessel gebaut. Das Blockheizkraftwerk und die Spitzenkessel wurden dabei zentral in der Hosemannstraße 43 installiert. Von dieser Zentrale ausgehend wurde ein Nahwärmenetz erstellt, das alle weiteren Häuser über eine jeweilige Unterstation mit Heizung und Warmwasser versorgt. Das Blockheizkraftwerk und die Spitzenlastkessel werden mit Gas betrieben.

Die Gasherde wurden gegen Elektroherde mit Cerankochfeld ausgetauscht und alle Gasleitungen in den Häusern demontiert.

Für die Heizungsregelung in den Wohnungen wurde ein Wohnungsmanager (Einzelraumregelung) installiert. An diesem Wohnungsmanager sind die Temperaturen und die Heizzeiten für jeden Raum der Wohnung programmiert. Anders als bei herkömmlichen Heizungen gibt es statt Thermostatventile elektrische Stellantriebe an den Heizkörpern.

Resultierende Vorteile unserer neuen Heizungsanlage

Höhere Sicherheit. Durch die Demontage der Gasleitungen steigt die Sicherheit im Gebäude erheblich. Lediglich ein Gasanschluss in der Hosemannstraße 43 ist notwendig.

Geringere CO2-Emissionen. Mit dieser neuen Heizungsanlage wurde eine neue moderne Steuerung eingeführt, und damit ist auch aus ökologischer Sicht die Umstellung sinnvoll. Da es sich bei dem neuen Heizungssystem um eine Kraft-Wärme-Kopplung handelt, erzeugt die Anlage neben Wärme auch Strom.

Geringere Stromkosten. Alle Mieter des Versorgungsgebiets haben die Möglichkeit, direkt vom Blockheizkraftwerk den Strom zu beziehen und damit ihren Strom günstiger als beim Hauptstromversorger der Stadt Berlin zu bekommen.

Geringere Betriebskosten. Ferner wird die WBG Zentrum durch diese neue Heizungsanlage die Betriebs- und Instandhaltungskosten für dieses Versorgungsgebiet senken können.

Die Berliner Energieagentur (BEA) ist der Contractingpartner der WBG Zentrum und bietet an, den vom BHKW produzierten Strom an unsere Mitglieder, die am BHKW angeschlossen sind, zu liefern.

Unser Partner, die BEA, stellt sich vor

Die Berliner Energieagentur (BEA) ist ein Unternehmen, an dem das Land Berlin beteiligt ist. Knapp 60 Mitarbeiter arbeiten daran, Energiewende und Klimaschutz – besonders in Berlin – voranzutreiben.

In über 120 eigenen Energieerzeugungsanlagen, wie etwa im Wohnquartier an der Hosemannstraße, Gubitzstraße und Ostseestraße gemeinsam mit der WBG Zentrum eG, liefert die BEA den günstigen BEA-Kiezstrom® zuverlässig für die ansässigen Mieter. Der wird vor Ort erzeugt. Das ist effizient und spart Kosten. Lange Transportwege entfallen. Das schont die Umwelt.

Sie haben Interesse am Mieterstromangebot der BEA oder weitere Fragen?

Rufen Sie bei der BEA an: 030 / 29 33 30 – 499,
schreiben Sie an: strom@berliner-e-agentur.de
oder informieren Sie sich online unter www.bea-kiezstrom.de.

Die BEA über die Funktionsweise eines Blockheizkraftwerks

Erste Baumaßnahmen wie die Erstellung des Nahwärmenetzes, der Beginn der Installationen der Heizstation sowie der jeweiligen Unterstationen, das Austauschen der Gasherde gegen Elektroherde und die Montage der ersten Wohnungsmanager sind vollzogen. Auch in den Hausaufgängen der Ostseestraße sind die ersten Baumaßnahmen in den Wohnungen und den einzelnen Strangleitungen erfolgreich durchgeführt. Damit liegen wir aktuell gut in unserem Zeitplan. Und das trotz kleinerer Verzögerungen, die durch die individuelle Beschaffenheit der einzelnen Wohnungen und Hausstränge entstehen. Denn dadurch, dass bisher verschiedene Heizungsanlagen in den einzelnen Haushalten existierten, sind auch teilweise unterschiedliche Herangehensweisen bei der Baudurchführung notwendig. So betont unser Bauleiter, dass „jede Wohnung anders ist. Zum Beispiel wurden die Rohre und Schläuche früher ganz unterschiedlich verbaut, so dass wir vereinzelt Zusatzmaßnahmen einleiten müssen. Dann kann es zu unverhofften Verzögerungen kommen.“ Doch diese kleinen Schwierigkeiten konnten in den ersten Wochen der Bauarbeiten gut gelöst werden. So spricht unser Mitgliedervertreter Herr Schlegel davon, dass „noch keine größeren negativen Beschwerden gekommen sind. Das steht definitiv fest. Kleinere Probleme konnten bisher sofort bürokratielos abgestellt und geklärt werden.“ Herr Schlegel ist außerdem „der vollen Überzeugung, dass wir im September das Ding am Laufen haben.“

Eine Mieterin der Ostseestraße hat die Bauarbeiten bereits überstanden und erzählt uns: „Ich war wirklich überrascht, dass ging wie beim Brezeln backen. Alle arbeiteten schnell hintereinander und es gab keinen Leerlauf. Jeder Arbeiter wusste was er zu tun hatte.“ Auch der Fliesenleger konnte Ihren Fliesenspiegel zu Ihrer Zufriedenheit wieder herstellen.

Bei unserem Mitgliedervertreter Herr Nagel wurde auch schon die Umstellung der Heizungsanlage durchgeführt. Gerade in seiner Wohnung gab es einige Schwierigkeiten, die zunächst für Unmut sorgten. Aber durch unser Bauteam konnten diese am Ende schnell und ohne großen Zeitaufwand gelöst werden. „Im Endeffekt ist alles gut gelaufen und auch in unserem Hausaufgang haben alle gut mitgearbeitet.“, so Herr Nagel.

Nach diesem ersten Fazit hoffen wir, dass unsere Baumaßnahmen weiterhin so positiv verlaufen und alle möglichen Probleme gut behoben werden können. Bei allen Fragen können Sie sich natürlich gerne an unsere Mitarbeiter in der Geschäftsstelle und unser Bauteam vor Ort wenden.

Berichterstattung vom 29. Juni 2015