
Einige Eichen in unserem Bestand sind derzeit vom Eichenprozessionsspinner betroffen. Insgesamt handelt es sich um fünf Bäume in der Lilli-Henoch-Straße, der Gürtelstraße sowie der Hanns-Eisler-Straße.
Die betroffenen Bereiche wurden vorsorglich abgesperrt und für die Beseitigung eine Fachfirma beauftragt. Zum Einsatz kommt die mechanische Methode, bei der die Gespinstnester der Raupen gezielt abgesaugt und fachgerecht entsorgt werden. Ein Großteil der Arbeiten ist bereits abgeschlossen, lediglich in der Hanns-Eisler-Straße laufen diese aktuell noch.
Gut zu wissen:
Absperrungen sollten unbedingt beachtet und betroffene Bäume gemieden werden. Auch darüber hinaus gilt bei Spaziergängen im Grünen: möglichst auf den Wegen bleiben und keinen Kontakt mit Raupen oder Gespinsten haben.
INFO
Was steckt hinter dem Eichenprozessionsspinner?
Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) ist eine in Deutschland heimische Schmetterlingsart. Er bevorzugt warme, trockene Standorte wie lichte Eichenwälder, Waldränder oder einzelnstehende Eichen. Sein verstärktes Auftreten ist Teil natürlicher Populationsschwankungen, wird jedoch durch milde Frühjahre begünstigt.
Warum die Raupen problematisch sind
Ab etwa April bis Mai entwickeln die Raupen ab dem dritten Larvenstadium feine Brennhaare mit einem Nesselgift. Diese können beim Menschen gesundheitliche Reaktionen auslösen. Gleichzeitig können die Tiere bei stärkerem Auftreten Eichen erheblich schädigen, indem sie Blätter fressen und im Extremfall ganze Baumkronen kahl werden.
Mögliche gesundheitliche Auswirkungen
Ein Kontakt mit den Brennhaaren kann Hautreaktionen wie Rötungen und teils starken Juckreiz verursachen (Raupendermatitis). Seltener treten Reizungen der Atemwege oder der Augen auf. In sehr seltenen Fällen sind auch allgemeine Beschwerden wie Fieber möglich.
(Quelle: Bundesumweltamt)
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